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Vor wenigen Tagen haben wir über aktuelle EM-Geldanlageangebote diverser Banken berichtet, die cleveren Anlegern allenfalls ein Gähnen entlocken dürften. Andere Anbieter nutzen nun das Sportereignis, um Kunden alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen. So etwa die Postbank. Sie vertreibt seit geraumer Zeit ihr Girokonto Plus. Doch da bald zufällig EM ist, wird das Konto plötzlich als Fan-Produkt beworben.

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Eine vom Versicherer DEVK gesponserte repräsentative Umfrage ergab jetzt: Die Deutschen denken mehr an ihre Rente als an ein opulentes Leben. Einen fiktiven 100.000 Euro-Gewinn würde jeder zweite für den Ruhestand zurücklegen. Erst dahinter rangieren die Wünsche nach einer eigenen Immobilie oder einem neuen Auto. Nur rund ein Drittel würde einen Teil des Geldes für eine Reise verpulvern und lediglich zehn Prozent den Kleiderschrank aufrüsten. Nicht mal ein Prozent der Befragten würde in Schmuck investieren. Sehr vernünftig. Die Sache hat nur einen Haken: Nur die wenigsten dürften das Luxusproblem haben, sich zwischen Luxus und Altersvorsorge entscheiden zu können.

Bei zunehmend sommerlichen Temperaturen lässt man auch den Füßen gern mal etwas Luft. Daran gibt es meist nichts auszusetzen. Als ich kürzlich zu einer mit Flip-Flops beschuhten Kollegin ins Auto stieg, provozierte ihr luftiges Schuhwerk bei mir jedoch einen dieser üblichen altväterlichen Reflexe, die so viele männliche Beifahrer befallen: „Du kannst doch nicht mit Flip-Flops an die Pedale. Wenn du nun einen Unfall baust, zahlt die Versicherung nicht.“ Doch stimmt das tatsächlich?

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Sportwetten werden ja bekanntlich immer populärer. Auch viele Banken verknüpfen gerne die „Wette“ auf den Ausgang eines Sportereignisses mit Anlageangeboten. Die Fußball-Europameisterschaft im Juni bietet wieder eine willkommene Gelegenheit, unter Fans um neue Kundschaft zu buhlen. Zur Freude über Siege soll gleich noch die Freude über eine steigende Verzinsung des Anlagekapitals kommen. Doch schaut man sich die Offerten genauer an, macht sich eher Ernüchterung breit.

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Künftig soll jeder Bürger einmal pro Jahr bei der SCHUFA kostenfrei seine Daten abrufen können. Das geht aus einem Bericht des Magazins SPIEGEL hervor, der sich auf einen Entwurf des Bundesinnenministeriums stützt. Durch diese Neuerung soll das Scoring, mit dem etwa Banken, Versicherungen oder Telekommunikationsunternehmen die Bonität ihrer Kundschaft prüfen, deutlich transparenter werden. Auch verlangen zum Beispiel Vermieter manchmal Informationen aus einer Selbstanfrage, die Verbraucher dann normalerweise 7,80 Euro kostet.

Lesehinweis: GELD kompakt-Beitrag „Girokonto wegen Schufa-Eintrag abgelehnt? Beschwerde einlegen!

Sich klimaneutral am Straßenverkehr zu beteiligen war bislang eigentlich nur mit dem Fahrrad möglich. Künftig will ausgerechnet die Tankstellenkette Aral dem gemeinen Klimaschädling Autofahrer zu einer Gewissenserleichterung verhelfen: mit einer Form des moderenen Ablasshandels. Dazu startet Aral-Mutterkonzern BP ab Mai die Website www.targetneutral.de, auf der sich Kraftfahrer von ihren CO2-Sünden freikaufen können. Ein Emmissionsrechner bestimmt den Preis.

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Als Schwabe bin ich qua Geburt Meister im Sparen. Doch bei der Lektüre der allseits beliebten BILD kann selbst ich noch dazulernen. BILD-Leser wissen ja bekanntlich mehr. Heute geben mir die Ratgeber-Experten von BILD.de 33 Spartipps für den Haushalt. Die sind so wertvoll, dass ich sie auch Ihnen nicht vorenthalten kann: Zuerst der ultimative Frühlingstipp. Schneeränder an Lederschuhen kann man mit einer Zwiebel abreiben! Nützlicher fürs Frühjahr, jedoch wenig innovativ: Fenster und Bad mit Essigreiniger putzen. Ein Küchen-Rat gegen ranzigen Käse gefällig? Den müssen Sie zusammen mit einer Nudel aufbewahren. Darüber hinaus lässt sich Laminat ganz wunderbar mit Nylonstrümpfen wienern, gefrorene Kerzen brennen extra lang und Rosinen lassen schalen Sekt wieder prickeln. Das sind ja unglaublich hilfreiche Tipps, die ungeahnte Sparpotentiale freilegen dürften. Und ich Dummerchen mühe mich die ganze Zeit damit ab, den günstigsten Energieversorger zu finden, stromsparende Elektrogeräte einzusetzen oder überflüssige Versicherungen loszuwerden. Endlich traut sich mal jemand, mich mit Firlefanz zu langweilen meinen schwäbischen Instinkt auf die richtige Fährte zu bringen. Aber jede Wahrheit braucht eben erstmal einen Mutigen, der sie ausspricht.

Der Wert eines Unternehmens bestimmt sich nicht nur nach Umsatz, Patenten oder materiellen Werten. Ganz entscheidend ist der immaterielle Wert der Marke. Allein der Wert der Marke „Google“ beläuft sich derzeit auf unfassbare 86 Milliarden Dollar, wie aus der aktuellen Studie Brandz Top 100 von Millward Brown hervorgeht. Dabei lag der Umsatz des Internet-Dienstleisters in 2007 „nur“ bei rund 18 Milliarden Dollar. Auch acht deutsche Unternehmen konnten sich in den Top 100 platzieren. Dabei sind BMW, SAP, Porsche, Mercedes-Benz, Deutsche Bank, Siemens, T-Mobile und Volkswagen. Insgesamt sind die deutschen Topmarken zusammen mit rund 135 Milliarden Dollar allerdings nicht einmal doppelt so viel wert wie Google, konnten sich jedoch etwas steigern. Die Top 10 dominieren U.S.-amerikanische Marken.

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Wer beim Festnetzanbieter Arcor eine Auslands-Flatrate gebucht hat, sollte es nicht wagen, diese allzu ausgiebig zu nutzen. Das finden Sie widersprüchlich? Wir auch. Der Telekommunikationsriese dagegen nicht. Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) zufolge, verschickt das Unternehmen Mahnschreiben an Kunden, die mehr als zwei Stunden pro Tag das grenzüberschreitende Gespräch suchen.

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Ob zum Plattensee, nach London oder Mailand: Die Discount-Airline Ryanair schickt Urlauber für einen sagenhaften Flugpreis von 10 Euro in den Sommer – ohne versteckte Gebühren, wie in der Werbung betont wird. Interessant, dass man das hervorheben muss. Dabei sind die Zusatzkosten tatsächlich nicht versteckt, sondern sie finden sich in den AGB, sind hoch und überall. Und so wird es schwierig, für 10 Euro in den Urlaub zu jetten, findet auch Uli Dönch vom Focus. Er hat die Gebühren aufgelistet. Wer am Schalter eincheckt, zahlt vier Euro. Erdreistet man sich, mit einem Gepäckstück in die Ferien zu fliegen, werden 18 Euro fällig. Und wehe die Tasche wiegt mehr als 15 Kilogramm. Dann wird es richtig teuer.

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Deutschlands bester Online-Broker ist (vielleicht) Cortal Consors. Zumindest geht die Tochter der französischen Großbank BNP Paribas aus der nun bereits zum achten Mal durchgeführten Verbraucherwahl auf der Internetseite brokerwahl.de als Sieger hervor. Demnach konnte die ehemalige Tochter der Schmidt Bank mehr als 35 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich verbuchen. Folgen kann da nur comdirect. Für fast 34 Prozent der Wähler ist der Commerzbank-Ableger bester Online-Broker. Danach kommt lange nichts. Sparkassenbroker, DABbank und INGDiba rangieren im mittleren einstelligen Bereich.

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Auch GELD kompakt hatte kürzlich süffisant über die sogenannte Deutschlandrente der Versicherungsunternehmen ARAG und RheinLand berichtet, die seit Ende März sogar beim Lebensmitteldiscounter Plus feilgeboten wird. Mittels Konsum sollen Verbraucher fürs Alter vorsorgen. Doch der Bund der Versicherten (BdV) ist von dem Angebot wenig begeistert. Und das ist noch höflich ausgedrückt. Der Verband findet harte Worte: Von „Täuschungsmanöver“, „Konsumdruck“ und „Etikettenschwindel“ ist die Rede.

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Heute bleiben viele Briefkästen leer und Pakete im Depot – in mehreren Städten streiken die Postmitarbeiter. Heute? Gerade beim Paketdienst DHL habe ich bereits seit langem den Eindruck, dass die Zusteller in einen Dauer-Teil-Streik getreten sind.

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Guido Westerwelle hatte sein Osterloch-Thema gefunden: Runter mit dem Mehrwertsteuersatz für Energie auf 7 Prozent. Dabei wirft er doch sonst seinem Gegenspieler Oskar Lafontaine blanken Populismus vor. Mehr ist sein Vorschlag aber auch nicht. Natürlich schmerzen die immer höheren Energiekosten uns alle. Doch zahlreiche Gründe sprechen gegen einen solchen Vorstoß.

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Bei vielen Auto- und Motorradfahrern herrscht Verunsicherung: Ab 2009 soll Otto-Kraftstoff zehn Prozent Bio-Ethanol beigemischt werden. Der Sprit heißt dann E10. Bisher werden maximal fünf Prozent zugemixt. Allerdings ist unklar, wie viele Fahrzeuge dieses Gemisch überhaupt vertragen. Im Zweifel bleibt nur ein Umstieg auf Super Plus – mit erheblichen Kollateralschäden am Portemonnaie. Der Verband der Automobilindustrie behauptet, dies beträfe nur rund 375.000 fahrbare Untersätze. Der ADAC ist da deutlich skeptischer. Bis zu drei Millionen Fahrzeuge könnten betroffen sein. Der Automobilclub hat nun eine Liste veröffentlicht, die aufzeigt, welche Autos und Motorräder nach heutigem Stand mit E10 zurechtkommen und welche nicht. Hier geht’s zur ADAC-Liste.

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Derzeit beherrschen Billigheimer-Autos aus Indien oder China die Schlagzeilen – etwa der Viertürer Tata Nano für umgerechnet nur 1.700 Euro. Erhältlich ist der Wagen in Europa allerdings noch nicht. Doch bereits heute kann man beim Neuwagenkauf viel Geld sparen. Dabei dürfe man allerdings nicht nur die Anschaffungskosten im Blick haben, rät der ADAC. Der Automobilclub hat alle Kosten (Neupreis, Fixkosten, Werkstatt, Betriebskosten, Werverlust) aktuell verfügbarer Modelle in Gesamtkosten pro Kilometer umgerechnet und miteinander verglichen. Das Ergebnis: Bei den Kleinstwagen hat der smart fortwo die Nase vorn, gefolgt von Toyota Aygo und Chevrolet Matiz. Die Kleinwagenklasse dominiert der Toyota Yaris. In der unteren Mittelklasse siegt der Dacia Logan, in der Mittelklasse der Skoda Octavia, in der oberen Mittelklasse der Skoda Superb und in der Oberklasse der Jeep Grand Cherokee.

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Nicht nur bei über die Rente, sondern auch über das Sparen kursieren zahlreiche Weisheiten, die einer genaueren Prüfung nicht unbedingt standhalten. Focus Money hat zehn davon zusammengestellt.

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…und machen dabei ordentlich Umsatz – auf rund zehn Milliarden Euro kamen 2007 allein Deutschlands 100 größte Gastrounternehmen. Das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet die Fachzeitschrift Food Service. Größter Futtertrog: McDonald’s. Allein in den über 1.300 Betrieben des Fastfoodriesen lassen wir für BigMacs und Fritten mehr als 2,6 Milliarden Euro liegen. Fast viermal mehr als beim direkten Konkurrenten Burger King, der auf dem dritten Platz landet. Deutlich weniger bekannt dürfte die Nr.2 der Abfütterer sein: Dort landen die Sky Chefs der Lufthansa, die laut Eigenangabe 380 Millionen Mahlzeiten pro Jahr aufs Klapptischchen bringen und damit 720 Millionen Euro umsetzen. Auf den Plätzen 4 und 5 folgen die Autobahnraststätten von Tank& Rast (570 Mio.) und die Fischbräter von Nordsee (295 Mio.). Etwas enttäuscht bin ich von IKEA. Schließlich habe ich immer mal wieder gehört, dass die Schweden mit dem Abverkauf von Köttbullar und Mandeltorte McDonald’s auf den Fersen seien. Reicht allerdings nur für Platz 8.

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Und nun der Programmhinweis: Ab heute abend hilft Kult-Schuldnerberater Peter Zwegat in neuen Folgen von „Raus aus den Schulden“ wieder Bürgern aus der Klemme. Hier schonmal eine etwas andere Vorschau:

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Die neue Watchlist der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) ist da. Darin präsentiert die DSW jedes Jahr Deutschlands 50 größte Kapitalvernichter aus dem Prime Standard der Deutschen Börse. Und erneut sind bekannte Namen unter den Geldverheizern.

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„Zu meiner Rente darf ich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass sie gekürzt wird“ oder „Alle Frauen können mit 60 Jahren in Rente gehen“ – solche Weisheiten über die Rente bekommt man zwar oft zu hören, dennoch sind sie falsch. Die ARD-Sendung „Ratgeber Recht“ hat 13 Rentenirrtümer zusammengestellt. Nachschauen lohnt sich.

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Wer Strom und damit bares Geld sparen möchte, muss erstmal wissen, an welchen Stellen des eigenen Haushalts man ansetzen kann. Einen sehr empfehlenswerten Strom-Check bietet die Initiative Energieeffizienz der Deutschen Energieagentur (dena) an. Nach wenigen Minuten sieht man, wie viel Energie für Waschen, Licht, Heimbüro, Unterhaltungselektronik und Co. jeweils draufgeht, wie viel man im Vergleich zu anderen Haushalten verbraucht und wie hoch das Einsparpotential in Euro und Cent ist. Das Resultat kann auch gespeichert und so für eine spätere Kostenkontrolle genutzt werden. Den ganzen Artikel lesen »

Von Konten, Krediten und Geldanlagen haben die Deutschen keine Ahnung. Das lässt sich zumindest aus diversen Erhebungen und Umfragen schließen. Und wie sieht es bei Ihnen selbst aus? Sind Sie ein Profi, wenn’s ums Geld geht? Das lässt sich leicht herausfinden. Der Bankenverband hat ein kleines Quiz zusammengestellt. Testen Sie sich hier.

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WELTonline hat eine interessante Stichprobe gemacht. Die Internet-Zeitung verglich für 15 Elektronikartikel die Preise bei Online-Shops mit denen bei eBay. Das Ergebnis: In den Shops fanden die Tester immer einen besseren Preis als beim Auktionshaus. Die Ersparnis lag zwischen sieben und 33 Prozent!

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Perfektes Krisenmanagement: Die Post hat sofort auf den Skandal an ihrer Spitze reagiert – mit einer neuen Werbekampagne. Entdeckt von den Herren Schmidt und Pocher. Aber sehen sie selbst…

„Man glaubt es kaum“, meint Lilo Blunck vom Bund der Versicherten, „dass die Hochzeit einen so großen Einfluss auf den eigenen Policenordner hat.“ Deshalb haben die Experten zusammengestellt, was Paare beachten sollten, bevor die Hochzeitsglocken läuten. Denn oft ergeben sich im Hinblick auf Versicherungen Verbesserungen und Gelegenheiten zum Sparen.

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Dass die Postbank in ihrer Werbung gern mit hohen Zinsversprechen prahlt, ist bereits öfter aufgefallen. Klar – trommeln gehört zum Geschäft. Beim Produkt „Postbank Top Invest“ scheint das Geldhaus ein bisschen zu heftig getrommelt zu haben. Denn die Verbraucherzentrale Hamburg hält die Reklame dafür für irreführend. Satte acht Prozent Zinsen pro Jahr sollte das „perfekte Zusammenspiel zwischen Verzinsung und Börsenchance“ bringen – ein Abschluß bis zum 31.01.2008 vorausgesetzt. Zu verlockend…

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Turbulente Kapitalmärkte, die drohende Abgeltungssteuer, der nachhaltige Schock der geplatzten Dotcom-Blase: Die Aktie ist für deutsche Anleger offenbar kaum noch attraktiv. Im zweiten Halbjahr 2007 besaßen nur noch 5,8 Prozent der Bevölkerung (oder 3,9 Millionen Anleger) Anteilsscheine, meldet das Deutsche Aktieninstitut (DAI). So wenige wie seit 1996 nicht mehr. Die durch die Turbulenzen am U.S-Immobilienmarkt ausgelösten Rezessionsängste dürften für die weitere Entwicklung auch wenig hilfreich sein.

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Rund neun Millionen Deutsche schnallen sich jedes Jahr ein oder zwei Bretter an die Füße und gehen auf die Piste. Leider kommt es beim Wintersport auch immer wieder zu Unfällen – teure Bergungsaktionen und Krankenhausaufenthalte sind oft die Folge. Selbst in Deutschland kommt die Krankenkasse lediglich für die Behandlungskosten auf. Im Ausland sind Verletzte finanziell auf sich allein gestellt. Dann bleibt ein Helikopterflug durchs Gebirge lange unangenehm in Erinnerung. Abhilfe schaffen Unfall- und Reisekrankenversicherungen. Ohne sie sollte sich kein Ski- oder Snowboardfahrer auf die Piste wagen. Stiftung Warentest hat aktuell Reisekrankenschutz- und Unfallschutz-Policen getestet. Die günstigste Reisekrankenversicherung mit „sehr guten“ Bedingungen gab es bei HUK24 für sechs Euro.

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Die Kollegen von Verivox haben für verschiedene Musterhaushalte die Strom-, Gas- und Trinkwasserpreise in den 100 größten deutschen Städten errechnet – und dabei große Unterschiede zu Tage gefördert. Kleinfamilien zahlen im Schnitt pro Jahr 2.456 Euro für die Versorgung. Doch die Preisunterschiede zwischen den Städten betragen dabei bis zu 500 Euro. Auch bei Singlehaushalten gibt es Unterschiede von bis zu 30 Prozent.

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85 Prozent der Verbraucher haben keine Ahnung, was sich hinter dem Begriff „Scoring“ verbirgt. Weniger als ein Prozent bringt das Scoring-Verfahren in einen direkten Zusammenhang mit Kreditkonditionen. Und das, obwohl sehr viele Unternehmen (potentielle) Kunden mittels dieses Verfahrens auskundschaften. Banken, Telekommunikationsanbieter, Vermieter, Versandhändler und Co. fragen allein bei den vier größten Auskunfteien – Schober, EOS, Bürgel und Creditreform – 140 Millionen Datensätze pro Jahr ab. Banken machen von der Abfrage etwa die Höhe der Zinsen für ein Darlehen abhängig. Eine Stichprobe des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) bei zehn Kreditinstituten ergab nun, dass nicht eine der Testpersonen den in der Reklame angepriesenen niedrigen Zinssatz bekommen hätte.

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Heute hat der Bundesfinanzhof die Neuregelung der Pendlerpauschale einkassiert. Seit 1. Januar 2007 durften Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nur noch ab dem 21. Kilometer abgesetzt werden. Die Richter hielten das für verfassungswidrig und erteilten dem so genannten Werkstorprinzip eine Absage. Werbungskosten bleiben trotz aller Hinweise der Politik auf die Haushaltslage Werbungskosten. Das Ganze war sowieso von vornherein unlogisch, denn eine doppelte Haushaltsführung wirkt sich bis heute steuermindernd aus. Nun hängt es von einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ab, wie die Entfernungspauschale künftig aussehen kann. Offen ist, ob es jede Kürzung ablehnt, was die Regierung zur Rückkehr zur alten Regelung zwingen würde, oder ob es einer generellen Kürzung zustimmt und sich nur an der willkürlichen Grenze von 20 Kilometer stört. Insgesamt könnte sich die Regierung auch gezwungen sehen, die Pauschale komplett zu streichen und dafür den Arbeitnehmerpauschbetrag zu erhöhen. Den ganzen Artikel lesen »

…allerdings dürfte es ruhig noch ein bisschen langsamer sein. Man fragt sich schon: Wenn nicht jetzt, wann dann? Trotz guter Konjunktur planen allein Bund und Länder im laufenden Jahr mit neuen Krediten in Höhe von 18 Milliarden Euro. Das ist etwas weniger als im Vorjahr, weshalb seit heute unser gigantischer Schuldenberg noch um 474 Euro pro Minute anwächst, wie der Bund der Steuerzahler in Berlin bekanntgab. Bisher waren es in jeder Minute 539 Euro. 2006 raste die Schuldenuhr noch mit mehr als 2.100 Euro-Umdrehungen pro Minute. Trotzdem wird der Schuldenstand bis zum Jahresende auf rund 1.504 Milliarden Euro anwachsen. Nicht nur dafür haftet der Steuerzahler, sondern auch für 68 Milliarden Euro Zinszahlungen, die allein 2008 anfallen.

Weltweit kostenlos Bargeld abheben“ – ein Versprechen, mit dem es sich wunderbar auf Neukundenfang gehen lässt. Doch leider bleibt es bei vielen Banken dabei. Das ergab ein Test der Zeitung „WELT am Sonntag„. Offenbar muss man nur aus der EU raus, um sich am Geldautomaten versteckte Gebühren einzufangen. Die Tester hoben in der Schweiz mit 13 Karten jeweils 600 Franken ab. Das Ergebnis: Nur bei drei Kreditinstituten war das Bargeld wirklich gebührenfrei: bei der DKB, Comdirect und der SKG Bank. Hier geht’s zum Artikel.

Warum denn so verbraucherunfreundlich? Jahrelang hat Amazon seinen Kunden ihre Rechte vorenthalten. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen hatte der Online-Händler festgelegt, dass für seine Gutscheine das Gesetz nicht gilt. Statt drei Jahre waren sie nur ein Jahr lang gültig. Restguthaben aus Gutscheinen verfielen zudem mit Ablauf der Gültigkeitsfrist. Jetzt wurde diese Praxis vom Oberlandesgericht München abgewatscht.

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Einmal mehr gehörten Aktien im abgelaufenen Jahr zu den rentabelsten Anlageformen. Wer zum Jahresbeginn 2007 für 10.000 Euro Aktien von Dax-Werten kaufte, durfte sich Anfang 2008 über eine satte Geldvermehrung freuen. Der Wertzuwachs betrug im Schnitt 20 Prozent, also 2.000 Euro. Auch Goldliebhaber lagen richtig. Ihr Profit: 19 Prozent.

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Kürzlich erging es dem Hamburger Regierungschef Ole von Beust (CDU) wie viel zu vielen Bürgern: Er tappte in eine Internet-Vertragsfalle, meldet das Hamburger Abendblatt. Statt eines einzelnen Rezepts für ein Gulasch mallorquinischer Art bekam er unfreiwillig ein kostenpflichtiges Rezepte-Abonnement über zwei Jahre aufgedrückt. Kostenpunkt: 60 Euro.

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Wer heute ein Fahrzeug zulassen möchte, muss vor allem viel Geduld mitbringen. In einem Punkt wird das Zulassungsverfahren nun aber bald vereinfacht. Denn ab 1. März heißt es „Adieu Doppelkarte“. Eine elektronische Versicherungsbestätigung ersetzt dann das Papier. Ab 2010 soll es sogar eine komplette Online-Zulassung geben.

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Inzwischen sind Finanzunternehmen wie „Göttinger Gruppe“, „Madrixx“ oder „Global Swiss Capital“ vielen Anlegern bekannt. Doch leider nicht, weil sie besonders rentable Kapitalanlageformen angeboten hätten. Vielmehr verloren Anleger allein durch die Zusammenbrüche dieser Unternehmen über eine Milliarde Euro. Allein sind sie mit ihren Verlusten nicht. Laut Deutschem Instut für Anlegerschutz (DIAS) fielen 2007 mehr Anleger denn je auf dubiose Vermögenstipps herein.

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Auch Neuerungen bei Steuern und Versicherungen können sich in 2008 auf Ihr Konto auswirken. So beschert uns das Jahressteuergesetz etwa Änderungen bei den Steuerklassen und der Absetzbarkeit von Haushaltshilfen und Handwerkerrechnungen. Außerdem sollten Sie Abgeltungssteuer und Erbschaftssteuer im Blick behalten. Und auch das steinalte Versicherungsvertragsgesetz kommt endlich im neuen Gewand daher.

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Auf ihrem Konto wird sich 2008 einiges ändern. GELD kompakt wünscht ihnen natürlich ein zusätzliches Plus auf der Habenseite. Dafür könnte zum Beispiel die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung sorgen. Der wird voraussichtlich rückwirkend zum 1. Januar von 4,2 auf 3,3 Prozent gesenkt. Außerdem sollen ältere Arbeitslose künftig wieder länger Arbeitslosengeld I erhalten. Schüler und Stuenten können ab Oktober zehn Prozent mehr Bafög bekommen. Außerdem wurde ein Kinderbetreuungszuschlag eingeführt und sie dürfen mehr dazuverdienen. Bei der Riester-Rente wurde die Kinderzulage erhöht und auch steuerlich winken neue Vorteile für Riester-, Rürup oder Betriebsrenten-Sparer. Den ganzen Artikel lesen »

Ab 1. Januar 2008 gilt ein neues Unterhaltsrecht, das unterschiedlichen Familienformen und steigenden Scheidungsraten Rechnung tragen soll. Denn dadurch entsteht häufig das Problem, dass der Unterhaltspflichtige nicht für alle Ansprüche aufkommen kann. Deshalb wurde die Rangfolge geändert. Künftig stehen die Ansprüche der Kinder nach einer Trennung der Eltern ganz oben. Bisher hatten auch die (in den meisten Fällen) betreuenden Mütter einen gleichrangigen Anspruch gegenüber den Vätern.

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Bestimmt hat sich der eine oder andere Leser jetzt vor Weihnachten über einen unzuverlässigen Verkäufer auf ebay geärgert. Manche schlucken ihren Frust vermutlich runter. Doch ein Kunde lässt nicht mit sich spaßen 😉

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Voller Vorfreude auf 2008 können Sie beim Weihnachtseinkauf schon mal richtig zuschlagen. Denn im kommenden Jahr wird der Durchschnittsverbraucher deutlich mehr Geld zum Einkaufen zur Verfügung haben. Um 3,8 Prozent oder 700 Euro wächst das Konsumpotential im Vergleich zu 2007. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kaufkraftstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Gemeinsam werden wir netto eintausendfünfhundertzweiundvierzig Milliarden Euro verdienen – pro Kopf also durchschnittlich 18.743 Euro. Doch regional sind die Unterschiede groß.

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Das Fernabsatzrecht ist eine dolle Sache. Es schützt Verbraucher, die über Katalog, Internet oder Telefon bestellen. Beim E-Commerce gelten etwa verschiedene Informationspflichten. Allerdings nur bei gewerblichen Verkäufern. Und genau in diesem Punkt werden Kunden auf ebay offenbar häufig verarscht. Profis tarnen sich einfach als Amateure, um den Kunden Verbraucherrechte wie das Widerrufsrecht oder das Gewährleistungsrecht vorzuenthalten. Das fand der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) heraus.

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Dividenden und Kursgewinne werden künftig mit einer Abgeltungssteuer von 25 Prozent versteuert. Zwar tritt die Neuregelung erst im Januar 2009 in Kraft, doch man sollte sie bereits heute in seine Überlegungen zur Geldanlage mit einbeziehen.

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Ob in der Fußgängerzone oder per Brief: Gerade jetzt vor Weihnachten versuchen unzählige Organisationen, für ihre Ziele Spenden einzutreiben. Doch leider sind nicht alle gleich seriös. Häufig wird die Hilfsbereitschaft der Menschen ausgenutzt. Es gibt aber eine einfache Möglichkeit, sich über die Seriosität einer Organisationen zu informieren. Das unabhängige Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft Spendensammler jedes Jahr nach strengen Kriterien. Wer die Anforderungen erfüllt, bekommt das DZI-Spendensiegel erteilt und wird in einer Liste aufgeführt. Die gibt es hier als pdf-Download.

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Wie bereits im vergangenen Jahr bieten Tchibo und die Deutsche Bahn Schnäppchen-Tickets für 29 Euro an. Verkauft werden sie ab dem 14. Dezember in allen Filialen des Kaffeerösters. Jedes Fahrscheinheft enthält zwei Fahrten zum Gesamtpreis von 58 Euro.

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Für die Deutschen sind Österreich, die Schweiz, Frankreich und Italien die klassischen Wintersportländer. Doch dort müssen Skifahrer, Snowboarder und Langläufer laut Bankenverband deutlich tiefer in die Tasche greifen als in heimischen Gefilden. In Frankreich zum Beispiel kosten Waren und Dienstleistungen einen Euro, für die in Deutschland nur 88 Cent fällig werden. Damit schlägt Frankreich sogar die als besonders teuer geltende Schweiz. Dort ist der Euro 91 Cent wert. In Österreich ist der Unterschied für Alpinisten mit 95 Cent etwas geringer. Viel für sein Geld bekommt man dagegen in ehemaligen Ostblockstaaten. In Tschechien beträgt der Kaufkraftvorteil 17 Prozent und in Slowenien immerhin 11 Prozent.

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Der Countdown läuft: Nur noch vier Tage haben Sie Zeit, um zu einer günstigeren Kfz-Versicherung zu wechseln. Doch auch wer bei seinem bisherigen Anbieter nicht kündigen möchte, hat die Chance, viel Geld zu sparen. Denn oftmals bringt das Versicherungsunternehmen neue Tarife heraus, informiert aber Bestandskunden nicht darüber. Deshalb lohnt sich die Nachfrage, ob sich der Beitrag beim Wechsel in einen anderen Tarif reduzieren lässt, empfiehlt auch der Bund der Versicherten. Außerdem lässt sich an vielen Stellschrauben drehen, um die Prämie nach unten zu fahren. So sollten Sie z.B. prüfen, ob die angegebene Fahrleistung auch der tatsächlichen entspricht. Möglicherweise können Sie die Kilometerzahl reduzieren und sparen. Und es gibt noch weitere Möglichkeiten:

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…und das hat auch seinen Grund 😉

Erst kürzlich haben wir bei GELD kompakt über Abzocke mit Gratis-Lockangeboten im Internet berichtet. Aktuell hat die Verbraucherzentrale Hessen fast 7.000 Opfer von Internetbetrug befragt. Sie alle hatten ungewollt Abo-Verträge im Netz abgeschlossen. Gerade Kinder und Jugendliche fallen offenbar häufig auf Internet-Nepper herein. Kein Wunder, sprechen solche Seiten durch ihre Gestaltung doch diese Zielgruppe besonders offensiv an. Hier die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen: Am häufigsten lassen sich Verbraucher durch Dienste täuschen, die kostenlosen Service versprechen und dann kräftig abschöpfen, etwa Berufswahl- oder Hausaufgabenhilfen. Auch vermeintlich kostenfreie Führerschein-, IQ- oder Produkttests sind extrem beliebt, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Seiten zur Ahnenforschung, Lebensalter-Prognosen und angebliche Gratis-SMS folgen auf den Plätzen.

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Aus welchen Gründen auch immer: Jede zweite Lebensversicherung wird gekündigt. Pro Jahr sind das ungefähr eine Million Verträge, hat die Verbraucherzentrale Hamburg errechnet. Für die Kunden ergeben sich dabei Verluste von rund drei Milliarden Euro – in jedem Jahr! Aus den Verbrauchern, die sich bei der VZ gemeldet haben, wurden 418 zufällig ausgewählt, bei denen die Verbraucherschützer einen durchschnittlichen Verlust von 3.362 Euro ermittelt haben.

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Haben Sie sich schon einmal gefragt, was ihr Nachbar wohl verdienen mag? Stehen Sie vor Gehaltsverhandlungen mit Ihrem Chef oder haben Sie demnächst ein Bewerbungsgespräch? Dann gibt es eine Möglichkeit, sich online über die branchenüblichen Gehälter zu informieren – und zwar kostenfrei. Auf Lohnspiegel.org hält die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung einen Lohn- und Gehalts-Check zu rund 180 Berufen bereit. Berücksichtigt werden dabei nicht nur die geltenden Tarifverträge, sondern auch freiwillige Angaben von Beschäftigten, die jeder auf der Homepage anonym eingeben kann.

Ratenkredite entwickeln sich scheinbar mehr und mehr zum Lieblingsgeschäft der Banken. An jeder Ecke wird Verbrauchern eine solche Finanzierung angeboten. Meist angepriesen unter den Namen Wunsch- oder Sofortkredit. Doch die Darlehen von der Stange sind schwer zu bekommen, wie ein umfangreicher Test der Verbraucherzentrale NRW zeigt. Nur bei jeder sechsten Anfrage auf ein Darlehen winkte den Testern der in der Werbung angepriesene Superzins.

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Früher war ja bekanntlich alles billiger. Das Autofahren mit Dieselkrafstoff galt als besonders wirtschaftlich. Gute alte Zeit. Inzwischen treibt einem der Dieselpreis regelmäßig Tränen in die Augen – und der Oktober toppte alles bisher da Gewesene: Mehr als 1,20 Euro mussten Verbraucher laut einer Statistik des Mineralölwirtschaftsverbandes im Schnitt für die dunkle Brühe berappen. Zum Vergleich: Im Oktober 2006 waren es noch knapp 1,09 Euro und 2001 im Jahresschnitt rund 82 Cent.

Mit den Herstellerangaben zum Spritverbrauch ist das ja immer so eine Sache: Da wird das Fahrzeug unter Idealbedingungen für knapp 20 Minuten auf einem Rollprüfstand gefahren und demenstprechend niedrig liegt dann der Verbrauch von Benzin oder Diesel, womit man schön in Prospekten werben kann. Ist doch eine dolle Sache, wenn das SUV „nur“ acht Liter säuft oder wenn man bei einem Hybridfahrzeug mit umweltschonenden 4,6 Liter auf hundert Kilometer auskommt. Mit der Wirklichkeit haben diese Angaben allerdings wenig gemein, wie ein Test der Zeitschrift AutoBild jetzt ergab. Beim Mercedes G55 AMG wurde gegenüber der Werksangabe ein Mehrverbrauch von 53 Prozent ermittelt. Beim Lexus RX 400h sind es 48, beim Honda Civic Hybrid 43,5, beim Toyota Prius 1.5 HSD 39,5 oder beim Mitsubishi Colt 1.5 CZT 38 Prozent Abweichung.

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Für die meisten Menschen dürfte sich die Rentenlücke als ein eher abstraktes Problem in ferner Zukunft darstellen. Die Stiftung Warentest hat die Thematik nun für den Einzelnen plastisch gemacht. Sie bietet die Möglichkeit an, sich kostenfrei einen Rentenlücken-Rechner herunterzuladen. Hierzu muss man sich anmelden. Wer das nicht möchte, kann sich mit Hilfe einer kompakten Tabelle zumindest etwas Orientierung verschaffen.

Der Chef – das unbekannte Wesen? Jetzt nicht mehr. Denn Jochen Mai vom Karriere-Bibel-Blog hat aus diversen Umfrageergebnissen die wichtigsten Zahlen zu unseren Vorgesetzten zusammengefasst. Was Sie schon immer über Ihren Chef wissen wollten:

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Während sich T-Mobile auch kurz vor dem Verkaufsstart des Apple iPhone im November nach wie vor zur Preisgestaltung bedeckt hält, köchelt im Internet der Gerüchtekochtopf. Macnotes.de nennt seit vergangener Woche bereits recht detaillierte Infos zu den Tarifen (allerdings aus nicht näher genannter Quelle). Der Einstiegstarif würde demnach bei knapp 50 Euro monatlich liegen. Schon mit diesem Tarif würde man bei einer üblichen Vertragslaufzeit von 24 Monaten auf rund 1.200 Euro an Gebühren kommen. Zusammen mit dem festgesetzten Kaufpreis von 399 Euro kostet einen der Spaß also möglicherweise fast 1.600 Euro.

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Laut Bundeskriminalamt (BKA) ist die Zahl der gemeldeten Kapitalanlagebetrugsdelikte allein von 2005 auf 2006 um 70 Prozent angestiegen. Gesamtschaden: 500 Millionen Euro. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen, denn viele solcher Vergehen werden nicht zur Anzeige gebracht. Dabei liegt die Aufklärungsquote der Polizei bei Anlagebetrügereien bei sensationellen 99,6 Prozent. Das Problem: Trotzdem sehen etliche Anleger keinen Penny ihres Geldes wieder.

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Wahrscheinlich hatten Sie auch schon mal Lust, dem Finanzamt den Hahn zuzudrehen. Schließlich muss man mit Höhe und Verwendung der abgeführten Steuern nicht immer einverstanden sein. Ernst gemacht haben Sie aber vermutlich noch nie. Ganz im Gegensatz zu einem Ehepaar aus Hessen, über dessen Fall HNA-Online berichtet. Demnach weigern sich die Eheleute beharrlich, dem Fiskus Steuern abzuführen. Der holte sich seinen Obulus daraufhin per Pfändung. Doch die Eheleute wollen nicht klein beigeben und fordern das Geld vor dem Kadi zurück. Sie berufen sich auf ihr Recht auf Widerstand.

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Mit dem Slogan „BILD wird Handy“ vertickt Deutschlands große Boulevardzeitung seit Dienstag am Kiosk auch Mobilfunkverträge. Keine schlechte Idee: Ist das Kerngeschäft rückläufig, sollte man seinen Vertriebsweg für andere Produkte nutzen. Nun würde ich vielleicht über meine geringe Affinität zur Marke hinwegsehen und auf ein besonders günstiges Knaller-Angebot anspringen. Doch leider ist es das in mehreren Punkten nicht.

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Ob es in Deutschland eine Winterreifenpflicht gibt, weiß niemand so ganz genau. In der Straßenverkehrsordnung steht seit 2006 eine sehr schwammige Regelung, die besagt, dass „bei Kraftfahrzeugen die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen ist. Hierzu gehören besonders eine geeignete Bereifung […]“. Hieraus kann man zumindest eine situationsbedingte Winterreifenpflicht ableiten. Bei falscher Bereifung können also Bußgelder verhängt werden. Versicherungstechnisch droht bei grober Fahrlässigkeit schon längst eine Regressnahme durch den Kfz-Versicherer. Doch eine gute Winterbereifung zu finden, ist offenbar gar nicht so einfach, wie der aktuelle Winterreifen-Test des ADAC zeigt. Von 18 geprüften Pneus waren neun nur bedingt oder nicht empfehlenswert. Den ganzen Artikel lesen »

Eigentlich haftet unter den Drogeriemarktketten gerade der Marke Schlecker das Etikett des Billigheimers an. Ein nicht repräsentativer Testkauf der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zeigt jedoch das Gegenteil. Die Zeitung hat sechs typische Drogerieprodukte (Pampers Windeln, Tempo-Taschentücher, Calgonit, Dove Shampoo, Axe Deo und Hipp Babybrei) bei Rossmann, Ihr Platz, DM und Schlecker eingekauft. Bei DM kostete der Einkauf insgesamt 23,20 Euro. Bei Schlecker dagegen 26,10 Euro.

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Um herauszufinden, welche Bank den besten Service für ihre Kundschaft anbietet, hat das Deutsch Institut für Service-Qualität verschiedene Kommunikationswege zwischen Geldhaus und Kunde unter die Lupe genommen. Hierfür wurden 430 Interessentenkontakte ausgewertet. Untersucht wurden zwölf Filialbanken, die sechs größten überregionalen Banken sowie die jeweils größten Sparkassen und Genossenschaftsbanken in München, Hamburg und Berlin. Der Gesamtsieger heißt: Deutsche Bank.

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Wirklich schade, aber mit eBay bin ich nun endgültig durch. Gestern erzählte mir eine Bekannte ihre jüngste Leidensgeschichte mit dem Online- Auktionshaus. Eigentlich wollte sie eine digitale Kamera ersteigern. Ist ihr dann auch zu einem durchaus günstigen aber reellen Preis gelungen. Der Verkäufer hatte zudem hunderte positive Bewertungen und so zahlte sie wie gefordert per Überweisung. Nur leider hatte dieser doll bewertete Verkäufer gar keine Kamera angeboten. Sein Account wurde von Hackern gekapert und für ein Schein-Angebot missbraucht. Mehrere hundert Euro könnten nun futsch sein. Das hätte nicht sein müssen.

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Am 1. Oktober steigt der Automobilclub ADAC ins Geschäft mit Autoversicherungen ein. Zum Start werden zwei Tarife und ein eigener Schadensservice angeboten. Der Tarif „Kompakt“ bietet 100 Millionen pauschale Deckungssumme, zwölf Millionen Euro bei Personenschäden, eine Preisgarantie bis 2009 und Zweitfahrregelungen. Beim Komforttarif kommen Zusatzleistungen wie ein Rabattretter, ein kostenloses Fahrsicherheitstraining oder 18 Monate Neuwertentschädigung be Totalschaden in der Vollkasko dazu. Stiftung Warentest hat den Kompakttarif gleich unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Sie sind zwar günstig, werden von der Konkurrenz aber noch unterboten.

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Man ahnt ja, dass sich hinter Werbeversprechen oft nur heiße Luft verbirgt. Dass man davon bei vielen Produkten auch noch jede Menge mitkauft, ebenfalls. Aber dass in manchen Verpackungen so viel davon ist, wie die Eichdirektion Nord nun in einer Untersuchung im Auftrag der Verbraucherzentrale Hamburg gefunden hat, verblüfft doch. 21 von 37 geprüften Verpackungen (57 Prozent !!) enthielten zu viel Luft und entsprachen damit nicht den gesetzlichen Vorgaben. Dem Konsumenten wird deutlich mehr Inhalt vorgekaukelt.

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Mehr als 17 Millionen legale Musikdownloads registrierten die Marktforscher von Media Control allein im ersten Halbjahr 2007. Doch in der Preisgestaltung unterscheiden sich die Musikportale deutlich. Das ergab eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW .

Die Verbraucherschützer fanden Preisunterschiede von über 30 Prozent. Während der Nr.1-Hit „Hamma“ von Culcha Candela bei Portalen wie musicload (T-Online), musicdownloads.de (AOL) oder connect-europe.com (Sony) satte 1,29 Euro kostet, ist der Song bei one4music.de schon für 95 Cent zu haben.

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Um die 3.000 Euro blättert der deutsche Durchschnittshaushalt in jedem Jahr für Versicherungen hin. Gerade ältere Menschen haben häufig Versicherungspolicen, die für sie nur bedingt geeignet sind. Bei Stiftung Warentest gibt es aktuell eine sehr brauchbare Übersicht, welcher Versicherungsschutz für Senioren tatsächlich wichtig ist und auf welchen sie getrost verzichten und so eine Menge Geld sparen können.
Hier geht’s direkt zur TEST-Übersicht
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Der ohnehin schon scharfe Wettbewerb unter den DSL-Anbietern wird jetzt noch härter geführt. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, gehören inzwischen sogar demenzkranke Rentner zur Zielgruppe. Die können zwar mit dem schnellen Internet in der Regel wenig anfangen und auch schwerlich selbst Verträge abschließen, doch das hinderte offenbar ein Callcenter nicht daran, vergangene Woche einer schwer demenzkranken, 87 Jahre alten Dame einen Freenet-DSL-Vertrag anzudrehen. Dabei soll es sich keineswegs um einen Einzelfall handeln. In einem besonders krassen Fall haben die überengagierten Telefonisten offenbar noch größeres Verkaufsgeschick bewiesen: Da war der angebliche Kunde ein Toter.

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie im Internet – etwa in sozialen Netzwerken – auf Marken, Produkte oder Kampagnen aufmerksam gemacht wurden. Diese moderne Form der guten alten Mundpropaganda nennt sich virales Marketing. Es wird dafür gesorgt, dass sich eine Botschaft wie ein Virus im Netz ausbreitet. Bisher haben sich vor allem kleine Filmemacher und Bands mangels Finanzkraft dieser Marketingform bedient. Doch nun ist ein bislang geheimes Video aufgetaucht. Es zeigt, dass sich jetzt auch ein mächtiger schwäbischer Konzern diese perfide Art der Kampagne zu Nutze macht, um seine Produkte an uns Kunden zu bringen: Den ganzen Artikel lesen »

Aus der durch viele Beratungen gewonnenen Erfahrung haben sich bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg fünf Punkte herauskristallisiert, warum Verbraucher einer Versorgungslücke im Alter nicht entgegenwirken. Die Menschen seien verunsichert wegen stäniger gesetzlicher Veränderungen, trauten Beratern wegen deren Provisionsinteressen nicht über den Weg, hielten diese für unqualifiziert, vermissten ein Haftungsrisiko bei Falschberatungen und fühlten sich selbst fachlich überfordert.

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Soll man seine Flüge heutzutage noch über ein Reisebüro oder besser auf eigene Faust im Internet buchen? Dieser Frage ist der Deutsche Reiseverband (DRV) nachgegangen und hat in den vergangenen sechs Monaten die Preise bei zehn „herkömmlichen“ Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Air France sowie bei fünf Billigairlines wie Germanwings oder Air Berlin kontrolliert. Festgehalten wird vom DRV erstmal, dass viele Fluggesellschaften auf ihren Homepages andere Preise anbieten als über die Reservierungssysteme der Reisebüros. Zum Teil seien die Reisen günstiger im Web zu bekommen, zum Teil günstiger im Reisebüro. Die Preisdifferenzierung erscheine hierbei willkürlich, so die Studienmacher. Dieses Ergebnis ist insoweit unbefriedigend, als man doch davon ausgehen können müsste, dass wenn man sich selbst seinen Flug sucht und keinen Dienstleister in Anspruch nimmt, auch mit dem bessern Preis belohnt wird. Scheinen aber nicht alle so zu sehen…

Das Internet-Auktionshaus Ebay entdeckt plötzlich seine Kunden wieder. Hatte man erst vergangenes Jahr die Preise stark angehoben, sollen die Gebühren nun wieder sinken. Außerdem sollen die Seiten übersichtlicher, die Suchfunktion genauer, die Kundenhotline billiger und der Austausch unter den Mitgliedern verbessert werden. Der Aktionismus ist verständlich. Die Zahl der Auktionen war in der jüngeren Vergangenheit immer weiter zurückgegangen. Besonders Privatleute hielten sich zunehmend zurück. Viele negative Reaktionen in Foren und Presse machten deutlich, dass es mit dem einst so strahlenden Image der Marke nicht mehr weit her ist. Offenbar war man sich seiner Sache als Marktführer unter den Online-Marktplätzen lange Zeit zu sicher.

Zwar leben in Deutschland immer noch viele Menschen ohne den Schutz einer Krankenversicherung, doch im Vergleich mit den Vereinigten Staaten relativieren sich unsere Probleme. Zumal sich die Zahl der Unversicherten hierzulande mit der Einführung einer Versicherungspflicht im Zuge der letzten Gesundheitsreform noch vermindert haben dürfte. In den U.S.A dagegen steigt diese Zahl kontinuierlich an. Inzwischen sind laut dem dortigen statistischen Amt 47 Millionen Bürger ohne Krankenversicherungsschutz – fast 16 Prozent der Bevölkerung.

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Es ist wirklich hanebüchen: Zuerst beschließen Bund und Länder aus der Erkenntnis heraus, dass Föderalismus dann doch etwas mit Arbeitsteilung zu tun hat, die Föderalismusreform I. Die Politikfelder wurden (sehr zaghaft) zwischen den beiden Ebenen teils neu aufgeteilt und gegeneinander abgegrenzt. So weit, so gut. Fehlte nur noch die Föderalismusreform II, die für eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern und damit auch für eine Verringerung der Mischfinanzierungen sorgen sollte. Doch während hier noch viele Köpfe um eine Lösung ringen, werden alle Bemühungen mit den neuesten Beschlüssen zur Kita-Finanzierung geradezu verhöhnt.

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Nun plant die Bundesregierung also, den Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt damit anzuheizen, dass künftig die deutschen Haushalte mit intelligenten Stromzählern ausgerüstet werden sollen. Mit solchen High-Tech-Messinstrumenten lässt sich im Gegesatz zum Drehstromzähler der Konsum minutengenau kontrollieren. Genauso wie der Verbrauch einzelner Geräte. Keine schlechte Idee, um den Verbrauch zu senken und damit gleichzeitig Geld zu sparen. Doch zwischenzeitlich scheinen viele Verbraucher auch kapiert zu haben, dass sie mit einer Sofortmaßnahme ihr Portemonnaie entlasten können. Denn im laufenden Jahr soll sich die Zahl derer, die ihren Stromlieferanten wechseln nach einer Prognose der Bundesnetzagentur verdoppeln: auf insgesamt rund eine Million Kunden!

Wieder einmal nutzt ein Finanzdienstleister die über 1000 Filialen des Kaffehändlers Tchibo für den Vertrieb seiner Produkte. Ab heute werden dort neben Klamotten, Salatbesteck und Eishörnchen-Waffeleisen auch das Postbank „Giro plus“ und die „SparCard direkt“ feilgeboten. Die Aktion läuft erstmal bis Anfang Oktober. Gegenüber einer Eröffnung eines Girokontos in einer Postbank-Filiale hat ein Abschluß bei Tchibo den Vorteil, dass eine kostenlose Kontoführung nicht an einen monatlichen Geldeingang von 1.250 Euro gebunden ist.

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Im Wirtschaftsmagazin Capital hauen einige Experten im Hinblick auf die Politik von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer ganz schön auf den Putz. Er unternehme nichts, um Investoren vor betrügerischen Machenschaften zu schützen. Ein Göttinger Anwalt behauptet gar, Deutschland werde inzwischen „zu Recht ein Ruheraum der internationalen Finanzkriminalität genannt.“ Auch die Verbraucherzentralen kritisieren, man höre von Seehofer als selbsternanntem Schutzpatron der kleinen Leute nichts zu aktuellen Finanzskandalen (Göttinger Gruppe, Badenia, Leipzig-West, etc.).

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So einfach lautet die Formel, die sich aus dem aktuellen Heizkostenspiegel des Deutschen Mieterbundes (DMB) für 2006 ergibt. Insgesamt haben Mieter und Verbraucher rund sechs Prozent weniger Heizenergie verbraucht. Doch auf den Nebenkostenabechnungen präsentiert sich das ganz anders: Sie weisen drastische Preissteigerungen aus. Bei Gas stiegen die Heizkosten im Schnitt um 12,5 Prozent, bei Fernwärme um 4,7 und bei Öl um 2,3 Prozent.

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Gestern hat sich as Bundeskabinett darauf verständigt, das Verbraucherinsolvenzverfahren zu entrümpeln. 110.000 Bundesbürger werden in diesem Jahr wohl von dem Verfahren Gebrauch machen, das 1999 erdacht wurde, um überschuldete Menschen innerhalb von sechs Jahren aus der Pleite zu führen. Allerdings erwies sich dieses Verfahren als ziemlich bürokratisch. Immer musste ein förmliches Insolvenzverfahren eröffnet werden, was sich auch für die Bundesländer als teuer herausstellte. Dabei gibt’s beim Großteil der Schuldner sowieso erstmal nichts zu holen. Sie gelten als „masselos“, was das förmliche Verfahren überflüssig macht. Es wird deshalb künftig übersprungen.

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Mich beschleicht das Gefühl, dass immer öfter Waren für Haushalt und Büro zum Schnäppchenpreis verkauft werden, die dann aber in der Benutzung hohe Folgekosten verursachen. Das bekannteste Beispiel sind Tintenstrahldrucker, bei denen die Ersatzpatrone mehr kostet als das Gerät selbst. Manche Turbo-Vibrations-Nassrasierer mit fünf Klingen werden in Drogeriemärkten inzwischen verschenkt. Die wahre Rechnung bekommen Kunden dann beim Nachkauf von Klingen präsentiert. Ähnlich verhält es sich mit Wechselbürsten bei elektrischen Zahnbürsten. Oder haben Sie schon einmal versucht, einen Ersatzakku für Ihr Handy zu kaufen? Lohnt nicht. Kennen Sie noch andere Beispiele? Sind Sie bei einem bestimmten Gerät beim Ersatzteilkauf besonders dreist abgezockt worden? Beschreiben Sie im Kommentar Ihre Erfahrungen!

Nach der Telekom („Congstar„) kämpft nun Gerüchten zufolge bald der nächste Mobilfunkriese um die Gunst einer jungen und preisbewussten Zielgruppe. Bereits im September will O2 anderen Handy-Discountern mit der Zweitmarke „Fonic“ Konkurrenz machen, berichtet z.B. das Wirtschaftsmagazin Capital. Vermarktet werden soll das Angebot – das sich leider wohl auf Mobilfunk beschränken wird – ebenfalls via Internet.

Kommt es jetzt im Internet zum Billig-Handy-Battle? Kürzlich ging T-Mobile mit der Zweitmarke Congstar in die Offensive. Die bietet Mobilfunk- und DSL-Tarife nach dem baukastenmäßigen Fastfood-Prinzip an. Konkurrent Simyo hält dieses Prinzip aber (naturgemäß) gar nicht für simpel und seines für viel einfacher (Werbespruch: „Weil einfach einfach einfach ist“). Darum kontert Simyo den Congstar-Vorstoß nun mit der Website Klonstar.de.

Der Start der vom Staat durch Zulagen und Sonderabzugsmöglichkeiten geförderten privaten Rente – auch kurz Riester-Rente genannt – war holprig bis katastrophal. Inzwischen erlebt diese Form der geförderten Altersvorsoge allerdings nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums einen wahren Boom. Mehr als neun Millionen Menschen sparen inzwischen mit einem Riester-Produkt. Allein im vergangenen Quartal wurden rund 600.000 Verträge neu geschlossen.

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Über den neuen Steuernachlass für haushaltsnahe Diensteistungen haben wir an dieser Stelle bereits berichtet. Nun gibt es bei FINANZtest aktuell einen Artikel zum Steuerrabatt, der auch auf die Möglichkeit zur rückwirkenden Geltendmachung eingeht.

O.K., der Milchpreis ist gestiegen. Das haben wir nun alle kapiert. Über zehn Prozent mehr sind bei einem Grundnahrungsmittel auch happig. Doch so mancher Geschäftemacher scheint seine Kundschaft für dämlich zu halten. So ein Beispiel (Quelle: VZ BW) sehen Sie hier: Den ganzen Artikel lesen »

Heute geht die Jagd auf die Fußball-Meisterschale wieder los. Mehr Fans denn je bekennen sich als Mitglieder oder Dauerkarteninhaber zu ihren Vereinen. Von diesem Boom wollen auch immer mehr Banken profitieren und bieten Sparmodelle an, die an den Erfolg der Lieblingsmannschaft geknüpft sind. Angefangen hatte alles vor einigen Jahren mit der Sparkarte des Ligaprimus FC Bayern, einem Angebot der Hypovereinsbank. Andere Geldhäuser – wie Citibank oder die Volksbanken – haben nachgezogen und laufen mit Werder oder Schalke auf. Doch bei aller Liebe zum eigenen Club sollte man genau überlegen, ob man ein solches Konto eröffnet. Versagt die Mannschaft auf dem Platz, schießt sie wenige Tore oder macht sie wenige Punkte, dann bietet auch der Zinssatz keinen Grund zum Jubeln. Auf einen mit den aktuell besten Tagesgeldkonten vergleichbaren Zins zu kommen, sind schon sehr konstante Erfolge notwendig. Und selbst bei den Bayern gehen solche Wetten nicht immer auf, wie die abgelaufene Saison der Bundesliga gezeigt hat. Wenn es dann nicht rund läuft, werden die Nerven gleich doppelt strapaziert.

Bislang bekommen Arbeitnehmer in jedem Jahr einen Laufzettel angehängt: Die Lohnsteuerkarte. Sie gibt dem Arbeitgeber Auskunft über Anschrift, Geburtsdatum, zuständiges Finanzamt, Steuerklasse, Freibeträge, Religionszugehörigkeit, etc. Doch dieses antike fiskalische Instrument bekommt bis 2011 nun sein letztes Geleit. Das jedenfalls möchte heute das Bundeskabinett beschließen. Da demnächst alle Steuerzahler eine bundeseinheitliche, lebenslang gültige Steuernummer erhalten und alle wichtigen Daten in einer zentralen Datei gespeichert werden, wird die Steuerkarte überflüssig. Recht komfortabel. Lohnt sich also nicht, dem bunten Papier auch nur eine Träne nachzuweinen. Wenn da nicht die Befürchtung wäre, dass wir bald über den riesigen zentralen Datenfundus von Hinz und Kunz durchleuchtet werden.

Die Deutsche Rentenversicherung hat einige Aussagen zum Thema Rente zusammengefasst, die zwar falsch sind, aber nichtsdestotrotz teils seit Jahr und Tag, teils seit der Rentenreform kursieren. Höchst lehrreich: Den ganzen Artikel lesen »

Ende Juli wurden starke Preiserhöhungen bei Milchprodukten angekündigt und beim Großeinkauf am Samstag waren sie auch schon sichtbar – Butter und Milch sind teurer geworden. Zur Begründung der Preiserhöhungen führt der Handel den Anstieg der Erzeugerpreise aufgrund der weltweiten Angebotsknappheit von Milch und Milchprodukten an. Allerdings hat kein Verbraucher Einblick, wie viel von der Preiserhöhung gerechtfertigt ist und wo der Handel die Gunst der Stunde nutzt, um zusätzlich zu verdienen. Deshalb möchte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit Hilfe der Verbraucher Transparenz schaffen, um so den Wettbewerb anzuheizen.

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Einen empfehlenswerten Artikel für alle, die gerade auf der Suche nach einem neuen Telefon/DSL-Komplettpaket sind und die Marktsituation überblicken möchten, gibt es derzeit bei FAZ.net

Nachdem der Bund der Steuerzahler seine Schuldenuhr bereits seit Anfang Februar langsamer ticken ließ, ist nun die nächste Korrektur erfolgt. Seit heute wächst unser Schuldenberg nach Berechnungen der Organisation „nur“ noch um 539 Euro pro Sekunde an. Bis jetzt waren es in jeder Sekunde 1.056 Euro. Vor Februar machten wir mit jeden Ticken des Zeigers noch 2.113 Euro neue Schulden. Und davon lasten auf jedem von uns mehr als genug: nämlich über 18.000 Euro. Insgesamt sind das derzeit rund 1.490.509.600.000 Euro.

Wer vorhat, beim Auslandsurlaub mit einer Kreditkarte von VISA zu bezahlen, sollte sich vorher besser diesen Artikel auf WELTonline zu Gemüte führen. Darin wird über eine auch für Verbraucherschützer neue Methode des Kreditkarten-Nepps berichtet.

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Wenn auch fast ohne Geräusche, findet heute doch ein denkwürdiges Ereignis statt: Die Deutsche Bundesbank feiert ihren 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.

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Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zehn Tipps zum richtigen Sparen zusammengestellt. Ein wenig Belehrung kann ja nicht schaden:

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Die Verbraucherzentrale Berlin hat aktuell die Preise der Kontoführung für private Girokonten in der Hauptstadt verglichen. 22 Filialbanken und acht Direktbanken wurden untersucht. Wie sich herausstellte, sind die Preisunterschiede enorm. Zwischen 0.- und 335.- Euro kann ein Girokonto pro Jahr kosten. Bei der Untersuchung 2006 wurde für das teuerste Konto rund 270.- Euro verlangt.

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… oder wenn der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Position bezieht:

Positionen

Weitere Informationen gibt es auf der Website des GDV.

Viele Schüler und Studenten jobben in den Schul- bzw. Semesterferien, um ihr Einkommen aufzubessern. Doch auch Vater Staat kassiert dabei seinen Anteil. Der Bund der Steuerzahler Hessen hat deshalb einige Tipps zusammenestellt, wie man sich sein Geld zurückholen kann. Vor allem für diejenigen interessant, die zum ersten Mal Bekannschaft mit dem Finanzamt machen.

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Selten war der Zeitpunkt so günstig wie heute, um sich einen Neuwagen anzuschaffen. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, liefern sich die Hersteller inzwischen auch auf dem deutschen Markt eine Rabattschlacht auf US-Niveau. Aktuell lägen die Nachlässe im Schnitt bei 17,5 Prozent. Vor allem bei Modellen von Citroen, Renault, Hyundai und Opel seien Rabatte weit über dem Schnitt möglich. Beim Citroen Berlingo bis zu 36 Prozent, so die Zeitung.

Energie zu sparen nützt zweifellos der Umwelt. Doch lohnt es sich auch für den eigenen Geldbeutel, das alte Auto zu ersetzen, Sparlampen in die Fassungen zu drehen oder eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu schrauben? Eine berechtigte Frage, auf die der Energiespar-Rechner eine Antwort geben kann. Auf dieser Seite lassen sich die finanziellen Vor- oder Nachteile einer Investition in verschiedene Energiesparmaßnahmen quanifizieren.

Da kann man eigentlich nur noch ungläubig staunen: Laut dem Vergleichsportal Verivox heben auch zum 1. August zahlreiche Energieunternehmen die Strompreise teils kräftig an. Mindestens 54 Versorger verlangen im Schnitt 7,9 Prozent mehr pro Kilowattstunde. Ein kleinerer Versorger sattelt gar fast 18 Prozent drauf. Die Unternehmen sind damit in „guter“ Gesellschaft, denn nach dem Wegfall der staatlichen Preisaufsicht zum 1. Juli hatten bereits 91 Versorger ihre Tarife „angepasst“.

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Für annähernd eine Million junge Menschen geht momentan die Schulzeit zu Ende. Neben Ausbildung oder Studium kommt noch etwas anderes auf sie zu: jede Menge Versicherungsangebote. Im Dschungel von Kranken-, Berufsunfähigkeits-, Unfall-, Kfz-, Privathaftpflicht- oder Hausratversicherungen kann man schon mal den Überblick verlieren. Auch die Altersvorsorge wird zum Thema. Einen ersten Überblick verschafft eine Broschüre (pdf) vom Bund der Versicherten.

Die Deutsche Telekom geht in die Discount-Offensive und betreibt künftig neben ihren „Premium“-Marken auch einen Billiganbieter unter dem Namen Congstar. So weit, so bekannt. Doch was bietet die neue Marke eigentlich?

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Last Minute buchen heißt noch lange nicht preiswert reisen. Über Leistungen und Service sagt das Schnäppchen-Etikett ebenfalls wenig. Deshalb hier die wichtigsten Tipps für Spätbucher:

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Die Zeitschrift FINANZtest hat in ihrer aktuellen Ausgabe die Service- und Beratungsleistungen von 20 gesetzlichen Krankenkassen mit insgesamt über 30 Millionen Mitgliedern unter die Lupe genommen – und dabei erhebliche Unterschiede ausgemacht. Am oberen Ende der Qualitätsskala finden sich neben der Techniker Krankenkasse dabei überraschenderweise gleich vier Allgemeine Ortskrankenkassen. Die Großen Ersatzkassen konnten sich lediglich einen Mittelfeldplatz sichern. Unangenehm fielen vor allem Direktkrankenkassen auf. Getestet wurden unter anderem die Qualität der Kundenberatung, die Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Erreichbarkeit der Hotlines sowie Nützlichkeit und Übersichtlichkeit des Internetauftritts. Hier geht’s direkt zum Testkompass.

Ab heute arbeiten Sie für ihre eigenen Sparschweine. Bis gestern ging das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler anno 2007 erwirtschaftet haben, rein rechnerisch an den Staat. Das zumindest sagt die Kalkulation des Bundes der Steuerzahler, die auf der momentan bei 53,01 Prozent liegenden volkswirtschaftlichen Einkommensbelastungsquote basiert. Vergangenes Jahr war bereits am 5. Juli Stichtag, also acht Tage früher.

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Sinnvolles aus Straßburg: Gestern hat das Europaparlament beschlossen, die Transparenz bei Flugpreisen zu erhöhen. Bereits während der Buchung und auch auf Werbeplakaten müssen Anbieter nun über den tatsächlichen Flugpreis sowie über alle anfallenden Kosten wie Steuern, Flughafengebühren und sonstige Aufschläge informieren. Damit soll Lockangeboten und missverständlichen Preisauskünften entgegengewirkt werden. Eine gute Sache, denn bislang sind die Endpreise oft alles andere als Taxipreise. Doch das eigentliche Problem bleibt unangetastet: Auch künftig dürfen die Gesellschaften mit Schnäppchenpreisen werben, die nur für einen Bruchteil der Sitzplätze gelten.

Kann man fondsgebundene Lebensversicherungen bald wieder empfehlen? Nicht wirklich, so der Schluß der Vorsorgekolumne im Handelsblatt. Trotzdem steigere sich die Attraktivität dieser Anlageform gegenüber dem Konkurrenzprodukt Fondssparplan deutlich, sobald die Abgeltungssteuer auf Dividenden und Kursgewinne eingeführt sei. Die Verbraucherzentrale Bremen errechnete im Vergleich der beiden Anlagen deutliche Vorteile bei der fondsgebundenen Lebensversicherung. Zwar sei die Rendite vergleichsweise niedrig, doch ausgezahlt werde wegen der unterschiedlichen Besteuerung mehr. Dies wiege jedoch die bekannten Nachteile – keine Anlagekontrolle, häufig teuere Fonds im Portfolio – eher nicht auf.

Vom Erfolgsmodell zum Internet-Sorgenkind: Wie die Berliner Zeitung berichtet, ist die Zahl der Auktionsangebote auf eBay im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Dabei sei schon damals das Geschäft schlechter gelaufen. Offenbar sei den Deutschen das Auktionshaus nach mehreren Preiserhöhungen zu teuer geworden. Außerdem zeigten sich die Kunden in Internetforen zunehmend genervt, so die Zeitung. Auch die ständigen Berichte über Abzocker auf der Plattform und Markenrechts-Abmahnungen dürften zu einem Rückgang der Angebote geführt haben.

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In einigen Bundesländern laufen die Sommerferien bereits, in anderen beginnen sie in Kürze. Die Verbraucherzentrale Berlin hat einige Tipps zusammengestellt, die Reisende am Urlaubsort beachten sollten, wenn es zu ärgerlichen Überraschungen kommt:

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Auf der Suche nach der schönsten Augenoperation oder dem perfekten Kaiserschnitt? Dann besuchen sie mal die Homepage der Techniker Krankenkasse. Die stellt dort neuerdings einen recht brauchbaren Klinikführer zur Verfügung. Er basiert auf Qualitätsberichten von 2.000 Krankenhäusern, die verständlich aufbereitet sind. Außerdem werden Erfahrungen aus 50.000 Patientenfragebögen und allgemeine Informationen zu den Kliniken dargestellt.

Eine Technik aus Urgroßvaters Zeiten: Bislang dreht sich in Deutschlands Kellern ein Rädchen in einem schwarzen Kasten mehr oder weniger gemütlich. Nimmt man Waschmaschine oder Durchlauferhitzer in Betrieb, kommt es auch mal richtig in Schwung und macht den Stromverbrauch anschaulich. Doch eine wirkliche Verbrauchskontrolle, insbesondere bei Lampen oder Kleingeräten, lässt der Apparat nicht zu. Das soll sich nun ändern.

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Über den Wissensstand der Deutschen beim Thema Geldanlage weiß eine repräsentative Befragung von TNS Infatest im Auftrag des Axa Investment Managers wenig Schmeichelhaftes zu berichten. So halten 40 Prozent der Befragten ein Investment in Fonds für genauso risikoreich wie in Einzelaktien. Nur 52 Prozent der Fondsbesitzer wissen wiederum, dass Kursgewinne bei Aktienfonds nur dann zu versteuern sind, wenn diese weniger als ein Jahr gehalten werden. Auch glauben fälschlicherweise mehr als die Hälfte der Deutschen, Geldmarktfonds machen Gewinne, indem sie in unterschiedliche Währungen investieren.

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Tax Identification Number, oder kurz TIN, ist die neudeutsche Bezeichnung für die persönliche Steueridentifikationsnummer, die seit 1. Juli nach und nach jedem deutschen Staatsbürger, vom Baby bis zum Greis, zugeteilt wird. Datenschützer sehen in diesem Akt der (möglichen) Verwaltungsvereinfachung ein Einfalltor für eine anderweitige Verwendung der Daten, sprich Datenmissbrauch, und eine endgültige Beerdigung des Steuergeheimnisses. Wer sich hierüber einmal grundsätzlich informieren möchte, dem sei ein Artikel (pdf) aus dem Juni-Heft des Bundes der Steuerzahler ans Herz gelegt.

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Der Bundesverbank deutscher Banken hat jüngst das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung veröffentlicht, nach der 92 Prozent der Kunden mit der Leistung ihres Kreditinstitutes „zufrieden“ oder gar „sehr zufrieden“ sind. 92 Prozent? Da fiel mir doch gleich wieder ein Artikel des Manager Magazins vom 21. Juni ein. In einer Umfrage unter 6000 Bankkunden stellten die Befragten den Geldhäusern mehrheitlich ein miserables Zeugnis aus. Im Schnitt wurden die Leistungen gerade einmal mit „ausreichend“ bewertet. Man muss eben nur die richtigen Fragen stellen…

Plus macht sich neuerdings daran, Begriffe für seine Reklame neu zu definieren. Auf Plakaten warb der Discounter laut einem Bericht des Hamburger Abendblattes kürzlich in seinen Filialen mit einem Hammer-Angebot: 30 Prozent Rabatt auf alle Haushaltsartikel. Wenn „alles wahnsinnig billig“ ist „macht Einkaufen Spaß“, wird auf den Plakaten zurecht bemerkt. Also ran an die Haushaltsartikel. Wer allerdings seinen Einkaufswagen bis zur Oberkante mit Spüli, Schwämmen, Essigreiniger, Streichhölzern oder Küchenkrepp füllte, konnte an der Kasse sein blaues Wunder erleben. Denn Plus versteht unter Haushaltsartikeln anderes als der Durchschnitts-Kunde. Ein Sternchen auf dem Plakat führt nämlich zu einer winzigen Fußnote, die aus Haushaltswaren Plus-Aktionsware wie Bohrmaschinen oder Handstaubsauger macht. Wirklich sehr „spaßig“.

Also wirklich: Irgendwie versuchen doch alle Versicherungen nur, uns mehr oder weniger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Kunde ist nicht mehr als eine laufende Nummer. Ich habe jetzt eine Versicherung gefunden, die sich noch um ihre Kunden kümmert, der man vorbehaltlos vertrauen kann. Aber sehen Sie selbst deren Werbespot:

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Warum meine teure Adidas-Badehose beim Sonnen am am körnigen Sandstrand durchscheuern, dachte ich bei mir, wenn es bei Aldi und Plus gerade gar nicht mal völlig unschicke Kastenbadehosen oder Shorts für unter vier Euro gibt. Also auf zur nächsten Plus-Filiale, denn deren Retrobadehose gefällt, doch leider ist das Angebot bereits am ersten Verkaufstag (Montag) vergriffen. Macht nichts, denke ich, am Mittwoch bestückt Aldi seine Regale mit Bademoden. Doch auch dort muss ich Donnerstag früh feststellen: Badehosen bei Discountern finden geradezu reißenden Absatz. Aber auch davon ließ ich mich noch nicht entmutigen.

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Erst kürzlich hat die Bahn einen Dauer-Billigtarif eingeführt. Was man wieder mal vermuten konnte, ist nun prompt auch eingetreten, wie die Frankfurter Rundschau (FR) berichtet: An die begehrten 29 Euro-Tickets kommen Bahnfahrer bis Ende August kaum noch ran. Obwohl das Unternehmen halb Deutschland mit Werbeplakaten zugepflastert hatte, war man völlig überrascht von der großen Nachfrage und konnte diese mit ganzen 10.000 Billigtickets natürlich nicht befriedigen. Daraufhin wurde das Kontigent laut FR um unglaubliche 7.000 erhöht. Somit muss der nächste Paris-Tripp zum Normalpreis (z.B. 95 Euro ab Frankfurt/Main) gebucht werden. Wie will die Bahn so der Billigflieger-Konkurrenz Druck machen? Die hat für August sicher noch den einen oder anderen Schnäppchen-Flug im Angebot.

Nach dem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs vom 13. Juni 2007 rät die Verbraucherzentrale NRW allen Gas- und Stromkunden bei Preiserhöhungen zum offensiven Widerspruch . Denn die Richter lassen eine gerichtliche Preisüberprüfung nur dann zu, wenn man die Erhöhung nicht einfach hingenommen hat. Die Verbraucherschützer raten außerdem, die Erhöhung entweder nur unter Vorbehalt zu zahlen oder die Jahresrechnung entsprechend zu kürzen. Den ganzen Artikel lesen »

Neues vom Kaffeeröster: Ab dem 15.06.07 bieten die Hamburger in Zusammenarbeit mit der HypoVereinsbank ein kostenloses Girokonto inkl. Sparplan an. Vorausgesetzt werden monatliche Eingänge. EC- und Kreditkarte sind kostenlos und als Bonus gibt’s noch 50 Euro Begrüßungsgeld. Den ganzen Artikel lesen »

Nun steht das Urteil (Az.VIII ZR 36/06) des Bundesgerichtshofs zu den Gaspreisen also fest: Verbraucher können Erhöhungen vor Gericht anfechten. Die Erhöhung gilt allerdings als angemessen, wenn das Unternehmen nur höhere Betriebskosten weitergibt. Eine Überprüfung ist sehr schwierig, da nur die Erhöhung selbst beanstandet werden kann. Der große Rest des Tarifes bleibt im Dunkeln. Sehr unbefriedigend, zumal auch Erhöhungen bei den Lieferanten der Gasversorger nicht beanstandet werden können. So findet der Gasanbieter dann auch leicht ein Argument, um eine Preissteigerung zu rechtfertigen.

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Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Etliche Banken locken derzeit Neukunden mit attraktiven Fest- und Tagesgeldkonten. Das frische Kapital wird großzügig verzinst, teilweise mit über vier Prozent. Altkunden gucken dagegen in die Röhre und kommen nicht in den Genuss der Angebote. Nach diesem Prinzip arbeiten z.B. 1822direkt, Deutsche Bank, Dresdner Bank oder Volkswagen Bank. Pech für die Bestandskunden, denn ein Wechsel bringt nur kurzfristig einen Zinssegen. Denn der wird häufig nur für sechs Monate garantiert, wie bei Cortal Consors oder Postbank. Auch hier zahlt sich Treue nicht unbedingt aus. So kann man sich also in eine Dauer-Wechsel-Spirale begeben oder darauf warten, mit welchem Folgeangebot in einer anderen Anlageform die Bank einen an sich binden möchte. Genau darum scheint es bei vielen verlockenden Angeboten im Bereich der Fest- und Tagesgeldkonten auch zu gehen.

Die Woche des Schuldners gibt es auch deshalb, weil viele überschuldete Menschen in die Fänge windiger Berater geraten, wenn sie bei seriösen Organisationen zu lange auf einen Termin warten müssen. Diese gewerblichen „Helfer“ nuzen schamlos die Situation der Betroffenen aus und verschlimmern sie im schlechtesten Fall noch. „Statt dauerhafter Entschuldung sind häufig nur horrende Gebühren für überflüssige Leistungen garantiert“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Sie hat deshalb einige Leitsätze herausgegeben, um seriöse Angebote in der Verbraucherinsolvenz- und Schuldnerberatung zu erkennen: Den ganzen Artikel lesen »

Willkommen in der Woches des Schuldners: Rund drei Millionen deutsche Haushalte sollen überschuldet sein. Ringen sich die Betroffenen durch, sich Hilfe zu suchen, müssen sie oft sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Denn die Zahl der seriösen Schuldnerberater ist gering. Ein wenig Abhilfe soll die Aktionswoche bringen. Besonders den kommenden Donnerstag (14. Juni) können überschuldete Menschen nutzen, um sich unangemeldet und kostenfrei bei den gemeinnützigen Schuldnerberatungsstellen beraten zu lassen, in einigen Städten sogar bis tief in die Nacht. Daneben werden häufig Vorträge und Diskussionsmöglichkeiten angeboten. Neben anderen beteiligen sich Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Rotes Kreuz und viele Verbraucherzentralen an der Aktion.

Diese Woche hat die Europäische Union das Defizitverfahren gegen Deutschland eingestellt. Das ist erstmal eine erfreuliche Nachricht. Gestützt durch die eine oder andere Reform hat die gute Konjuntur das aktuelle Haushaltsdefizit erstmals seit 2001 wieder unter drei Prozent des Bruttoinlandprodukts gedrückt. Doch bei aller Freude sollte man nicht vergessen, dass damit nur ein Teil des Stabilitäts- und Wachstumspaktes eingehalten wird. Die Gesamtstaatsverschuldung von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen liegt trotz der momentanen Phase der Hochkonjunktur bei 67 Prozent des BIP. Der Stabilitätspakt sieht 60 Prozent vor. Ein ausgeglichener Haushalt, der eigentlich der Normalfall sein sollte, ist ebenfalls erst mittelfristig in Sicht – und bis dahin kann noch viel passieren. Ausruhen darf sich die Bundesrepublik auf den aktuellen Zahlen jedenfalls nicht.

Man kann nur noch den Kopf darüber schütteln, wie sich die Politik von der Energiewirtschaft an der Nase herumführen lässt. Wie wir alle wissen, funktioniert der freie Wettbewerb auf dem Stommarkt (noch) nicht. Bisher waren Preiserhöhungen wenigstens noch genehmigungspflichtig und die Bundeländer machten sich gelegentlich auch daran, geplante Erhöhungen etwas zu stutzen. Doch zum 1. Juli fällt auch dieses Regulativ weg – und zwar ersatzlos. Die Preissteigerungen sind schon angekündigt. Wie blauäugig war es, bei der Verabschiedung des Energiewirtschaftsgesetzes (Stichwort: Bundesnetzagentur) zu glauben, der Wettbewerb werde sich schon innerhalb kürzester Zeit einstellen und eine staatliche Regulierung überflüssig machen?

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Bei Reisekrankenversicherungen kann man eigentlich nicht allzu viel falsch machen, außer man wird auf einer Auslandsreise krank und hat keine. Trotzdem gibt es kleine Unterschiede. Die Stiftung Warentest hat aktuell 73 Tarife für Auslandsreise-Krankenversicherungen verglichen und legte dabei besonderen Wert darauf, dass der Anbieter den Schutz nur dann verweigert, wenn eine Behandlung vor Reiseantritt ausdrücklich geplant oder aufgrund einer Diagnose absehbar war. Ein „sehr gut“ erhielten Tarife der Barmenia, der HUK-Coburg und ihres Ablegers HUK24, sowie der LVM und der Düsseldorfer.

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Kein anderer Werbeslogan traf nach der Jahrtausendwende so den Nerv der Bürger wie „Geiz ist geil“ der Elektrokette Saturn. Er war ein Spiegel des Zeitgeistes; typisch deutsche Produkteigenschaften wie Qualität und Langlebigkeit zählten wenig, allein der (niedrige) Preis führte zur Kaufentscheidung. Manche machten die Geiz-ist-geil-Mentalität sogar mit für die trudelnde Binnenkonjunktur verantwortlich. Nun ließ der Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding in der Fachzeitschrift Werben & Verkaufen durchblicken, dass die Kampagne im Herbst beendet wird. Damit ist möglicherweise der Endpunkt der deutschen Depression gesetzt. Jetzt bin ich richtig gespannt auf den neuen Slogan. Vielleicht wird er uns mehr über die Lage der Nation verraten, als so manche Politikerrede.

Für viele Verbraucher sind Warentests eine willkommene Entscheidungshilfe beim Einkauf. Das Problem: Wer sich etwa ein Fahrrad zulegen möchte muss oft feststellen, dass der letzte Fahrradtest Monate oder gar Jahre zurückliegt und damit wenig brauchbar ist. Das möchte die Stiftung nun ändern. Ab Juli sollen Testergebnisse laufend aktualisiert im Internet abrufbar sein.

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Na da hat sich Energieversorger Vattenfall mal was einfallen lassen: Zwar ist der Tarif „Berlin Klassik Privatstrom“ nicht gerade das, was man ein Schnäppchen nennt, aber dafür bekommt man schließlich Mehrwertleistungen. Zum Beispiel eine Stromausfallversicherung. Fällt die öffentliche Elektrizitätsversorgung aus, werden Sach- und Verderbeschäden erstetzt. „Für ein sicheres Gefühl in Ihrem Zuhause“, wenn beim nächsten Kyrill oder Lothar die Butter im Kühlschrank schmilzt. Wie sind wir nur alle ohne einen solchen Versicherungsschutz ausgekommen? Gleichzeitig eine dolle Eigenwerbung für die Zuverlässigkeit der Versogung durch Vattenfall.

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Neues vom Tchibo Traumhaus-Angebot: Baurechtsexperten der VZ Bremen haben für Stiftung Warentest das Vetragswerk und die Finanzierung unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fiel wenig schmeichelhaft für Tchibo, Partner ExNorm und Finanzierungshelfer creditweb.de aus. Warentest bezeichnet das Angebot als „kaum seriös“. Vor allem, so die Kritik, sei es nicht mit der Konkurrenz vergleichbar, die Kreditlaufzeit sei zu lang und mit zu kurzer Zinsbindung, die Baubeschreibung zu unkonkret und Ausstattungssonderwünsche könnten erst nach Vertragsschluß angemeldet werden.

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Man kennt das nun zu genüge: Die Reklame preist marktschreierisch ein dolles Schnäppchen-Sonderangebot an, das kurz nach Ladenöffnung bereits vergriffen ist. Wer erst nachmittags kommt, den bestraft das Leben. Das Angebot entpuppt sich als reiner Lockvogel. Die Verbraucherzentrale NRW will nun den Lockvogel-Angeboten die Flügel stutzen.

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Erst vorgestern haben wir an dieser Stelle über die Preisoffensive der Telekom und die Preise anderer Provider berichtet. Stiftung Warentest online hat sich gestern dem Service der Anbieter angenommen. Rundum sorglos kann sich König Kunde bei keinem der getesteten Unternehmen (1&1, Alice, AOL, Arcor, Kabel Deutschland, freenet, T-Online, Versatel) geben. Sie alle kamen nicht über ein „befriedigend“ hinaus, die Mehrzahl erhielt in der Bewertung ein „ausreichend“.

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Unsere Verbraucherzentralen stehen für Transparenz, Unabhängigkeit und Standhaftigkeit. Und das in einer Zeit, in der Verbraucher per Internet, Telefon, auf der Straße oder im eigenen Wohnzimmer von dubiosen und für sie nachteiligen Angeboten geradezu überschwemmt werden. Die aufklärerische und beratende Tätigkeit unabhängiger Verbraucherschützer ist für uns unverzichtbar. Trotzdem hält es die Politik nicht für nötig, die Finanzierung wenigstens auf dem bisherigen Niveau zu halten. Deshalb will nun etwa die VZ NRW zum Mittel des Sponsorings durch Unternehmen und Verbände greifen, damit das funktionierende System nicht ohne Not zerstört wird. Doch genau das könnte dadurch passieren.

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Die Telekom geht in die Preisoffensive. Ab Anfang Juni soll es günstigere DSL-Angebote für Neu- und Bestandskunden geben. Zeit wird es, denn Monat für Monat gehen dem Ex-Monopolisten jede Menge Festnetzkunden verloren. Diesen Trend versuchen die Bonner nun zu stoppen. Allerdings dürfte der Erfolg kein enormer sein, denn einige Konkurrenten sind immer noch ein(ig)e Nasenlänge(n) voraus.

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An alle ungeschulten Provisionshaie unter den Versicherungsvermittlern: Ab heute habt ihr nichts mehr zu lachen. Denn nun ist (mit nur rund zwei Jahren Verspätung) das Gesetz zur Neuregelung des Versicherungsvermittlungsrechts in Kraft getreten. Also seht euch vor! Naja, zumindest ein bisschen. Denn die Lobby hat dafür gesorgt, dass die Verbraucherrechte nicht zu sehr ausgeweitet wurden.

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Die Erkenntnis, dass Web 2.0-Anwendungen bei Beratung und persönlicher Ansprache der Kundschaft und möglicherweise gar zur Neukundenaquise hilfreich sein könnten, scheint bei der Mehrzahl der Banken noch nicht gereift zu sein. Das ergab jetzt eine Studie zweier Professoren der Fachhochschule Nürnberg zum Vertriebskanal Internet. Chats, Foren, Blogs und Co. würden „derzeit absolut vernachlässigt“. Dabei sehen die Wissenschaftler gerade dort Potential. Den ganzen Artikel lesen »

Wer bei ebay eine Ware mit Tippfehler anpreist (etwa „Playsation“ statt „Playstation“) hat geringe Aussichten, von potentiellen Bietern gefunden zu werden. Und wenn nur Wenige bieten, dann bleibt der Preis klein. Wer diese Angebote findet, hat also gute Chancen, ein richtiges Schnäppchen zu machen. Natürlich gibt es längst eine Internetseite, die bei der Vertipper-Jagd Unterstützung bietet: Vertippdich.de

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Wer beim Online-Buchhändler Amazon einen Geschenkgutschein erwirbt, der geht folgenden Teil der AGB ein: Gutscheine sind generell 1 Jahr ab Ausstellungsdatum gültig.“
Die gesetzliche Verfallsfrist (§195 BGB) liegt eigentlich bei drei Jahren. Die verbraucherunfreundliche Regelung von amazon wurde jetzt vom Landgericht München gekippt. Das könnte auch für andere Händler Folgen haben.

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Ein absoluter Spannungs-Kracher ist das Bundesliga-Finale am kommenden Samstag. Mit Stuttgart und Schalke fiebern noch zwei Mannschaften und deren Fans um die Meisterschale. Doch wer kein Abo für monatlich 14,50 Euro bei Arena oder ein T-Home-Paket hat, der guckt in Sachen Live-Fußball in die Röhre – könnte man meinen. Denn es gibt einige legale Tricks, um die Spiele kostenlos über das Internet zu verfolgen. WELT online hat sie zusammengestellt. Einige Vorschläge sind sogar überdenkenswert. Könnte allerdings gemütlicher sein, sich mit Freunden in eine Fußball-Kneipe zu setzen oder das gute alte Radio anzuwerfen.

Endlich ist auseinander, was nie so richtig zusammenpassen wollte oder konnte: Heute hat sich Daimler von seiner U.S.-Sparte Chrysler getrennt. Das traurige an dieser Geschichte: Bezahlt haben die Stuttgarter für den (im Grunde nicht unvernünftigen) Plan von der Welt AG bei der Eheschließung 36 Milliarden Dollar. Die Scheidung bringt Daimler rund sieben Milliarden Dollar, die der U.S.-amerikanische Finanzinvestor Cerberus für das angeschlagene und mit Pensionsforderungen schwer belastete Autombilunternehmen Chrysler hinblättert. Für die Aktionäre also ein Ende mit großem Schrecken. Aber immerhin eine Ende.

Sie kennen wahrscheinlich die Reklame von Mastercard: „x: 20 Euro, y: 50 Euro, z: unbezahlbar. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es Mastercard.“ Diese Spots sind manchmal ganz witzig, manchmal eher nicht. Für Freunde des amerikanischen Vaters der Nation, Homer Simpson, ist dieser hier in jedem Fall unbezahlbar:

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Nach Informationen des SWR steht dem europäischen Energiemarkt nach der unendlichen Eon/Endesa-Geschichte in Kürze der nächste Versuch einer Mega-Übernahme ins Haus. Der französische Stromriese Electicité de France (EdF) möchte mit RWE Deutschlands Nr. 2 schlucken. Für Endkunden sicher keine gute Nachricht.

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Diese Mitteilung des Oberverwaltungsgerichtes Rheinland-Pfalz musste ich als gesetzlich Versicherter zweimal lesen: Bundesbeamte erhalten Beihilfe für Viagra bei der Behandlung krankhafter Erektionsstörungen. Nicht, dass ich das dem Kläger nicht gönnen würde. Ganz im Gegenteil. Vielmehr ist es die Ungleichbehandlung, die nervt.

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An den „saubilligen“ Angeboten der Elektronikmarkt-Kette Media Markt hatten Verbraucherschützer schon länger Zweifel. Wiederholt waren sie gegen nach ihrer Auffassung zu aggressive Werbeaktionen um nicht vorrätige Sonderangebote vorgeangen – bislang vergeblich. Denn durch die Aufsplittung der Kette in zahlreiche, formal selbständige Tochtergesellschaften, seien immer nur einzelne Märkte für Lockvogelangebote verantwortlich zu machen gewesen. Das ist seit vorgestern anders. Ein Erfolg für Verbraucher, denn „Irreführung und Täuschung dürfen nicht länger durch trickreiche Geschäftsmodelle gedeckt werden“, so die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller.

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Erstmal die gute Nachricht: 170 Euro weniger als im Vorjahr kostete einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt die abgelaufene Heizperiode, wie nun die Bild-Zeitung festgestellt hat. Aber nicht, dass Sie hier auf falsche Gedanken kommen: Das liegt keineswegs an den günstigen Energiepreisen. Der milde Winter hat uns diese erfreuliche Nachricht beschert. Dass wir und unsere Vorgängergenerationen durch das Verheizen von Kohle und Erdöl maßgeblich daran beteiligt waren, den Winter von klirrend kalt auf lauwarm umzustellen, ist das paradoxe an dieser Geschichte.

Ungeachtet aller Diskussionen um überhöhte Energiepreise und marktbeherrschende Stellungen genehmigen sich einige Stomkonzerne ab 1. Juli 2007 den nächsten Schluck aus der Pulle. Dabei wird mit Prozenten nicht gegeizt. Am heftigsten dürfte es die Hamburger treffen. Vattenfall hat eine durchschnittliche Preiserhöhung von 7,2 Prozent pro Kilowattstunde angekündigt. Den Berlinern wird es nicht viel besser ergehen. Dort möchte Vattenfall im Durchschnitt 6,5 Prozent mehr verlangen.

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Und schon wieder muss ich auf Tchibo zu sprechen kommen. Die hauen gerade aber für einen Kaffeeröster auch ein kurioses Angebot nach dem anderen raus. Nach Krediten, Malerarbeiten, Mega-Zinsen, Billig-Bahntickets und Picasso-Lithografien kommt jetzt die absolute Krönung: Denn ab 11. Mai vekauft Tchibo gleich ganze Häuser. Wie die Zeitschrift Werben & Verkaufen berichtet, hat die Hamburger Heißgetränk-Kette dann zwei Fertighausvarianten im Angebot. Garantierter Festpreis: 158.900 Euro.

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Und wieder verkauft Tchibo ein Produkt, das mit Kaffee so ganz und gar nichts zu tun hat. Das alleine wäre ja noch keine Zeile wert, schließlich gibt es bei denen ja „Jede Woche eine neue Welt“. Aber in diesem Fall ist es durchaus bemerkenswert. Denn Tchibo bietet ein attraktives Tagesgeldkonto an. Auf dem Konto steht aber nicht wie gewohnt TCM, sondern Cortal Consors. Das Produkt ist also keine Eigenmarke, sondern Tchibo stellt der Bank nur sein riesiges Filialnetz zur Verfügung. Auch das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn diese Kooperation der Kundschaft nicht bessere Konditionen eröffnen würde, als mit einem Tagesgeldkonto bei Cortal Consors selbst. Üblicherweise bietet die Bank nämlich 4,5 Prozent. Das Tchibo-Angebot lockt mit 4,75 Prozent.

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Bekanntlich kann man über die vielgepriesene Online-Plattform „MyHammer“ zu häufig günstigen Konditionen Dachdecker, Tapezierer und nach der ganzen Renovierung auch noch einen Masseur beauftragen. Doch was, wenn bei der Ausführung etwas schief geht? Den ganzen Artikel lesen »

Manche Gemeinden rifft die demographische Entwicklung härter als andere. Da müssen sich die Stadtväter schon etwas einfallen lassen, um junge Familien mit Kindern zu locken oder zu halten. Und so ein Haus im Grünen ist ja auch für viele eine Verlockung, die man sich allerdings auch leisten können muss. Frei nach dem Motto „Hier spricht der Preis!“ bietet deshalb nun die Stadt Haldensleben in Sachsen Anhalt (liegt auf halber Strecke zwischen Magdeburg und Wolfsburg) Familien Bauplätze zum Kauf oder in Erbpacht an: In den günstigsten Fällen für gerade einmal einen Euro. Damit hat sich die 20.000 Einwohner-Stadt an die Spitze eines Trends gesetzt. Denn auch andere Kommunen buhlen mit Vergünstigungen um junge Einwohner.

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Nachdem das Kartellamt bereits zum Jahresanfang einen bundesweiten Gaspreisvergleich veröffentlicht hatte, zieht das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen nun mit einem Vergleich aller 141 Gasanbieter im eigenen Bundesland nach. Stichtag war der 1. April. Den ganzen Artikel lesen »

Momentan planen viele ihren wohlverdienten Sommerurlaub. Wer mit wenig Geld eine Menge erleben möchte, der sollte auf die Kaufkraft seines Reisebudgets achten. Denn Euro ist nicht gleich Euro. Von Reiseland zu Reiseland kann man mehr oder weniger für sein Geld bekommen. Vor allem in Osteuropa profitieren Urlauber von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, wie der Bankenverband ermittelt hat. In Polen etwa zahlt man nur 1 Euro für Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland 1,25 Euro kosten.

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Stiftung Warentest online hat nun vier verschiedene Plattformen getestet, die private Kreditgeber und -nehmer online zusammenbringen: smava, elolly, SOS Money und Aux Money. Einzig smava habe „Hand und Fuß“. Hier geht’s zum Bericht. (toter Link)

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Während die Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich zurückgeht, sind immer mehr Privatleute pleite. Jobverlust, Krankheit oder Scheidung führen von einer verkraftbaren Verschuldung häufig in die Schuldenfalle. Zwar gibt es (nach einiger Wartezeit) Hilfs- und Beratungsangebote bei verschiedenen Schuldnerberatungsstellen, doch schrecken viele etwa aus Scham davor zurück, sich Beratung zu suchen. Doch auch im Internet finden sich seriöse Angebote, die überschuldeten Menschen weiterhelfen.

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Neidvoll kann der deutsche Steuerzahler auf seine österreichischen Nachbarn blicken. Denn dort hat das Wiener Finanzministerium diese Woche Service-Tage mit verlängerten Öffnungszeiten und individueller Beratung in den Finanzämtern ausgerufen. Den ganzen Artikel lesen »

Wer seinen Neuwagen in einem unserer 26 europäischen Partnerländer kauft, kann bis zu 30 Prozent Geld sparen, so die Verbraucherzentrale NRW. Die Überführung verlaufe in der Regel problemlos. Also alles ganz einfach und billig? Ja, wenn man einige Regeln beachtet: Den ganzen Artikel lesen »

Inzwischen hat man sich ja daran gewöhnt, dass es bei Tchibo nicht mehr nur leckeren Bohnenkaffee zu kaufen gibt. Strom, Kredite, Medikamente, Versicherungen, Reisen und vieles andere wird vom Kaffeeriesen feilgeboten. Und nun ist Tchibo auch noch in die Vermittlung von Handwerkern eingestiegen. Malerarbeiten gibt es neuerdings als Standardangebot zum Komplettpreis: Für schlappe 16,99 Euro pro Quadratmeter und all inclusive. Das ist günstig; aber nur ohne Sonderwünsche – und die kommen schnell auf.

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Wer sein Auto nach dem Design aussucht, hat es leicht. Auch die Wirtschaftlichkeit von Neuwagen lässt sich recht gut vergleichen. Beim Thema Umweltverträglichkeit fiel das bislang deutlich schwerer. Dabei ist gerade dies heute für viele Autokäufer ein wichtiges Kriterium – die jüngste Debatte um die deutsche Autoindustrie hat das deutlich gezeigt. Dass keine attraktiven Modelle angeboten werden, die gleichzeitig alltagstauglich und umweltschonend sind, widerlegt nun der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Auf seiner Internetseite www.besser-autokaufen.de wird eine PKW-Flotte vorgestellt, deren durchschnittlicher CO2-Ausstoß lediglich bei 131 Gramm pro Kilometer liegt. Per Typentest findet man das passende Fahrzeug für die eigenen Bedürfnisse.

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Der Bund der Steuerzahler hat seine Zweit-Homepage www. steuerbar.de erneuert. Die Seite ist vor allem für junge Steuerzahler interessant, da sie sich auf Themen dieser Zielgruppe konzentriert. So gibt es beispielsweise Informationen zur ersten Steuererklärung, Ferienjobs, Umzug oder Heirat. Nicht nur junge Menschen dürfte folgender Teilbereich neugierig machen: „Was das Finanzamt vom Steuerzahler weiß

Bei den vielen Änderungen, welche die Gesundheitsreform aktuell verursacht und in den kommenden Jahren verursachen wird, kann man schnell die Übersicht verlieren. Wahltarife, Versicherungspflicht, Rückkehrrecht, Chronikerregelung, Vorsorgeuntersuchungen, Basistarife: Was sich ändert und was gleich bleibt, fasst ein neues Online-Special der Stiftung Warentest kurz und bündig zusammen. Urteil: empfehlenswert.

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Das Land Sachsen-Anhalt beschreitet ab 16. April neue Wege, um mit seinem immensen Schuldenberg fertig zu werden: Es tritt auf dem Zetrifikatemarkt auf und bietet eine Privatanleihe, die über alle Banken und Sparkassen angeboten wird. Sie soll maximal zehn Jahre laufen; in den ersten beiden Jahren wird ein Zinssatz von fünf Prozent per anno garantiert. Ab dem dritten Jahr bestimmt der Kapitalmarkt dann die weitere Entwicklung.

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Dank eines anhaltenden Wirtschaftswachstums kann der Staat auch in diesem Jahr mit mehr Steuereinnahmen rechnen. Bundeswirtschaftsminister Glos ist denn auch gleich mit einen Vorschlag vorgeprescht, wofür man den Geldsegen verwenden könnte. Er sprach sich für die Senkung der Lohn- und Einkommensteuern aus – sehr zum Ärger vieler anderer Großkoalitionäre. Denn schließlich ist dies nur eine Option. Auch beim Abbau der Staatsverschuldung, bei den Sozialkassen und öffentlichen Investitionen gibt es Geldbedarf. Was meinen Sie: Auf welcher Baustelle das zusätzliche Geld am besten angelegt ist? Hier geht’s zur Umfrage.

Wir können es einfach nicht lassen: Sparen liegt uns im Blut. Und das, obwohl wir uns in der längsten Niedrigzinsphase in der Geschichte der Bundesrepublik befinden. Die Rendite festverzinslicher Wertpapiere ist laut Bundesverband deutscher Banken beispielsweise gerade einmal halb so hoch wie 1992. Doch niedrige Zinsen hin oder her, das gesamte Geldvermögen der privaten Haushalte stieg nach Angaben der Bundesbank bis Mitte 2006 auf 4.401 Milliarden Euro an. 219 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Respekt! Wenn wir diese Unsummen jetzt noch besser anlegen würden/könnten…

Herrgott nochmal! Und das mitten in der Fastenzeit: Bier wird teurer. Das vekündete jüngst der Deutsche Brauerbund. Denn die Braugerste habe sich dramatisch verteuert. Schuld sei zum einen die schlechte Ernte anno 2006. Doch noch einen Schuldigen hat er Verband ausgemacht: Die mit Subventionen um sich werfende Politik. Dass dank der Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes Landwirten einen Einspeisevergütung für Biogas und dazu noch eine Bonuszahlung für den Anbau zur Erzeugung tauglicher Pflanzen garantiert werde, habe zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl der Biogasanlagen und einer Verknappung der Anbaufläche für Getreide geführt.

Diese Einschätzung kann stimmen. Und natürlich freue auch ich mich, wenn ich den leckeren Gerstensaft zu moderaten Preisen genießen kann. Doch es gibt auch eine andere Seite der Medaille.
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Keine schönen Aussichten: 39 Prozent der Familien mit Kindern halten ihre derzeitige Altersvorsorge für unzureichend. 13 Prozent glauben gar, im Alter ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten zu können. Trotzdem wollen 43 Prozent der Haushalte mit Kindern auch künftig nicht mehr in eine Absicherung investieren. Kurios, denn 90 Prozent von ihnen haben weniger oder gar kein Vertrauen in das gesetzliche Rentensystem. Ergo scheint den Familien Geld für die Altersvorsorge zu fehlen. Entweder wegen anderer Prioritäten oder weil schlicht keines dafür übrig bleibt.

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Mehr Menschen in Deutschland leben ohne Krankenversicherung, als man gemeinhin denkt. Für sie war der Montag ein guter Tag. Denn wer bislang unversichert war und keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall hat, erhält seit dem 1. April wieder Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung. Damit wird endlich niemand mehr im Kranheitsfall ohne Schutz dastehen.

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Eine social lendingWelle schwappt über Deutschland. Die Online-Kreditplattform smava wirbt nun ganz gezielt mit dem Slogan „Das ebay für Geld“. Anders als bei anderen Anbietern gibt es bei smava zumindest schon mal eine reale Verbindung zum Internet-Auktionshaus: Denn Betreiber Jörg Rheinboldts ist Mitbegründer von ebay Deutschland. Und bei näherer Betrachtung ist das Angebot tatsächlich interessant.

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Am 1.4.2007 tritt das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung – besser bekannt als Gesundheitsreform – in Kraft. Neben allerlei „Grausamkeiten“ beschert sie Kassen und Versicherten auch eine neue Wahlfreiheit: Und zwar in Form von Wahltarifen. Die gesetzlichen Kassen müssen dann bestimmte Tarife anbieten, manche können sie anbieten. Selbstbehalte, Beitragserstattungen, hausarztzentrierte Versorgung – die Versicherten können sich entscheiden, ob sie von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen möchten. Den ganzen Artikel lesen »

Am Dienstag haben sich die EU-Finanzminister auf gemeinsame rechtliche und auch technische Voraussetzungen für einen einfacheren, grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr geeinigt. Zahlungen mit EC- oder Kreditkarte sowie Überweisungen und Lastschriftverfahren im EU-Ausland könnten dann frühestens ab 2008 billiger werden. Auch wer Auslandsimmobilien besitzt, braucht dann im jeweiligen Land kein Konto mehr, um seine Zahlungen abzuwickeln. Ein überfälliger Schritt für den gemeinsamen Binnenmarkt.

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Neues von elolly: Nun hat sich auch die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Ausgabe der Kreditplattform angenommen. Die Zeitschrift moniert ebenfalls, dass die Kunden gezwungen sind, in eine mögliche Weitergabe ihrer Daten einzuwilligen, wenn sie Kredite von privat geben oder nehmen möchten. Weiterhin erheben die Tester den Vorwurf, elolly habe ohne Erlaubnis Formularvorlagen einer Universität und des Justizministeriums Baden-Württemberg genutzt. Nichtsdestotrotz ist das verfügbare Kapital in den Vergangenen Wochen stetig angestiegen.

Wow, wahrscheinlich blicke ich bald nur noch in zufriedene Rentnergesichter. Keine Nullrunde wie gewohnt – nein, eine Erhöhung der Altersbezüge um 0,54 Prozent steht an. Bei den meisten Beziehern dürfte das ein monatlicher Zusatzbetrag sein, der sich im einstelligen Eurobereich bewegt. Doch selbst davon bleibt den Ruheständlern wenig bis gar nichts.

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Wer abseits der unrealistischen Subventionsdiskussion über den Kauf eines neuen Haushaltsgeräts nachdenkt, dem sei folgende Seite empfohlen: www.spargeraete.de

Für die Bereiche Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner und Spülmaschinen lassen sich dort in wenigen Schritten die Geräte eingrenzen, die zu Ihren Anforderungen und zu Ihrem Haushalt passen. Schlußendlich erhalten Sie eine Liste, die den Stromverbrauch der passenden Geräte über eine angenommene Nutzungsdauer von 15 Jahren aufzeigt. Da kommen leicht mal einige hundert Euro zusammen.

Manchmal sind Lobbyisten-Forderungen wirklich absurd. Der Zentralverband der Elektronik- und Elektroindustrie wünscht sich gerade steuerliche Anreize für Kunden, die sich für ein Kühlgerät der höchsten Effizienzstufe A++ entscheiden. 150 Euro soll der Staat (= der Steuerzahler) pro Gerät locker machen. Natürlich nur der Umwelt zuliebe.

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Die Commerzbank zeigt sich über den Testlauf zur Öffnung ihrer Filialen an Samstagen höchst zufrieden. 150.000 Besucher, 9.000 Beratungsgespräche, 4.000 neue Konten – mehr, als an einem normalen Werktag. Das zeigt, dass wir Verbraucher uns freuen, wenn wir von unseren Geldhäusern beachtet werden. Dass das Gegenteil der Kalte-Schulter-Strategie gegenüber Otto-Normalverbraucher aufgeht, zeigen die jüngsten Bankbilanzen.

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Bei der Verbraucherzentrale NRW häufen sich in letzter Zeit die Anfragen und Beschwerden zu dubiosen Internet-Angeboten – ca. 5500 in vier Wochen. Vor allem Jugendliche fallen offenbar häufig auf vermeintlich kostenlose Leistungen herein. Sie werden mit Model-Castings, Drogen-Infos, Hausaufgabeninfos oder Intelligenztests gelockt, die auf den ersten Blick nach Nulltarif aussehen.

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Zum siebten Mal konnte jedermann auf brokerwahl.de für seinen Lieblings-Online-Broker stimmen. Den Titel abgeräumt hat diesmal Cortal Consors mit einem minimalen Vorsprung vor comdirect – wobei beide mit knapp 25 Prozent der Stimmen in einer eigenen Liga spielen.

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Was hab ich mir an der Supermarktkasse immer Mühe gegeben, dass auch ja niemand sieht, welche Geheimnummer ich bei der Zahlung mit der EC-Karte eingebe. Wie einfältig von mir. Die Betrüger gehen neuerdings ganz anders vor, wie SPIEGEL ONLINE berichtet. Sie steigen nachts in Geschäfte ein und manipulieren die Kartenlesegeräte, verschaffen sich dadurch in einer für die Polizei nicht bekannten Weise die Geheimnummern der Kunden und heben kurz darauf mit nachgemachten EC-Karten Geld ab.

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Da wird eine schicke Shopping-Mall nach der anderen eröffnet und was machen wir? Wir kaufen vom heimischen Schreibtisch aus ein; werden also quasi ein Volk von Desk-Potatoes. Jedenfalls legt das eine aktuelle Studie des Markforschungsunternehmens GfK nahe. 15,3 Milliarden Euro haben wir im vergangenen Jahr für Waren und Dienstleistungen im Internet ausgegeben. 18 Prozent mehr als noch 2005.

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Büroekel Bernd Stromberg hält nicht mehr nur in gewohnt lockererer Weise seine Vorgesetzten und Kollegen bei der Capitol Versicherung in Schach. Nein, jetzt nimmt er es mit ganz Hollywood auf:

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Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat jetzt wieder sein Ranking der reichsten Menschen unseres Erdballs veröffentlicht. Auffallend viele Selfmade-Milliardäre sind darunter. Was muss man machen, um zu diesem erlauchten Kreis zu gehören. Fünf Rezepte, wie Sie es unter die Top 20 schaffen:

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Der Düsseldorfer Energieriese Eon – mit Ruhrgas größter Gasimporteur Deutschlands – hat angekündigt, seine Gaspreise für Haushaltskunden ab April um bis zu 8,4 Prozent zu senken. Vielleicht ist dem Unternehmen die Umsatzsteigerung von über 20 Prozent gegenüber 2005 inzwischen selbst etwas unheimlich geworden. An einer funktionierenden Wettbewerbssituation auf dem Gasmarkt kann diese Entscheidung jedenfalls kaum liegen.

„Hey Jürgen, kannst du mir bis morgen mal ’nen Hunderter borgen?“ So oder ähnlich werden wohl die meisten Kredite von Privat an Privat abgewickelt – wie anachronistisch! Denn jetzt gibt es „eLolly“ (NEIN, mit einem Lutscher hat das nichts zu tun). Eine Online-Plattform, die Kreditgeschäfte zwischen Privatmann X und Privatmann Y vermittelt. Halt, nicht ganz: Sie stellt nur die Plattform zur Verfügung, ist also vor den Augen der Finanzaufsicht kein Kreditvermittler. Eher eine Art eBay für Kredite.

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Das Niedersächsische Finanzgericht (NFG) hält die Neuregelung der Entfernungspauschale im Einkommensteuerrecht für verfassungswidrig und hat deshalb ein anhängiges Verfahren ausgesetzt. Jetzt muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden.

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Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom Sonntag zufolge nimmt die Europäische Union (EU) jetzt klassische Ratenkredite ins Visier. Besonders in Deutschland war in letzter Zeit immer wieder zu hören, dass Banken ihrer Kundschaft teure Restschuldversicherungen aufdrängen. Durch diese und andere versteckte Kosten steigen die effektiven Zinsen drastisch.

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Ab jetzt gibt es auf GELD kompakt regelmäßig Umfragen zu aktuellen Geldthemen und finanzpolitischen Diskussionen. Momentan bestimmt die Familienpolitik die Agenda. Inzwischen möchten alle Bundestagsparteien die Betreuung von Kleinkindern außerhalb der elterlichen Wohnung mehr oder oder weniger ausbauen. Woher genau das Geld dafür kommen soll ist allerdings strittig. Der jüngste Vorschlag kommt von den Sozialdemokraten. Sie fordern einen deutlichen Ausbau des Angebotes, um Familien eine echte Wahlfreiheit zwischen Betreuung zu Hause und Kita zu ermöglichen.

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Wer zwischen 1995 und 2001 eine Kapital-Lebensversicherung abgeschlossen und dann gekündigt oder beitragsfrei gestellt hat, sollte sich unbedingt um seine Ansprüche kümmern. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) aus dem Jahr 2005 (Az. IV ZR 162/03, 177/03 und 245/03) besagt, dass bei Kündigung von Kapital-Lebensversicherungen den Kunden entgegen der vorherigen Praxis statt des häufig äußerst geringen Rückkaufswerts rund die Hälfte des eingezahlten Kapitals zusteht. Doch nur wenige Versicherungsnehmer haben ihre Erstattungsansprüche bisher geltend gemacht. Die schätzt die Verbraucherzentrale Hamburg auf 3,5 Milliarden Euro.

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Selbst Hollywood-Stars leben nicht mehr auf der Insel der Steuer-Glückseligkeit. So wurden zwar wie in jedem Jahr im Umfeld der Oscar-Nacht Präsentkörbe im Wert von mehreren zehntausend Dollar pro Empfänger unter das eh schon nicht Not leidende Filmvolk gebracht. Doch erstmals müssen die Stars für den Geschenke-Regen während der Gala Steuern bezahlen.

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Und noch ein Börsensünder-Verzeichnis: DSW proudly presents die größten Wertvernichter unter den deutschen Akiengesellschaften. Die DSW ist übrigens die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz und ihre Watchlist leider eine wenig attraktive Excel-Tabelle. Interessant ist sie aber allemal.

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Zugegeben, es ist fraglich, ob sich dieses System zur Stromerzeugung durchsetzt. Es ist eben noch nicht ganz ausgereift 🙂 :

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor unerbetenen Anrufen mit ärgerlichen Folgen: Am Telefon locken Werber von Telekommunikationsgesellschaften mit günstigen Gesprächstarifen und drehen den Kunden (wider Willen) so gennante „Preselection-Verträge“ an.

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Momentan überschlagen sich die positiven Prognosen für Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen nur so. Hans Jäckel, Chefvolkswirt der DZ Bank, lehnt sich heute beim Thema Arbeitslosenzahlen im Berliner Tagesspiegel aus dem Fenster: „Ich halte es durchaus für möglich, dass wir 2009 an die drei-Millionen-Grenze kommen.“

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In der Heizperiode 2005/2006 sind die Heizkosten für eine 69 Quadratmeter große Wohnung um durchschnittlich 21,6 Prozent gestiegen. Diesen Wert ermittelte der bundesweit tätige Heizungs-Ablesedienst Techem. 607 Euro musste laut Analyse bezahlen, wer eine solche Wohnung bewohnt.

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Zumindest testweise sollen alle 820 Filialen der Commerzbank an einem Samstag geöffnet werden. Auserkoren wurde für das Experiment der 17. März, berichtet die Financial Times Deutschland. Neben der Postbank könnte es also bald ein zweites Kreditinstiut geben, das sich an den Öffnungszeiten der restlichen Geschäftswelt orientiert.

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Bisher konnten sich Verbraucher nur bei wenigen Elektrogeräten wie Waschmaschinen und Kühlschränken vor dem Kauf über deren Energieverbrauch informieren. Künftig soll das auch bei TV-Geräten möglich sein. Media Markt und Saturn spielen hier eine Vorreiterrolle und weisen den Stromverbrauch von Fernsehern in Normalbetrieb und Standby jetzt auf den Peisschildern aus.

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Die Verbraucherzentrale Hessen hat eine Broschüre herausgegeben, die Kunden beim Wechsel ihres Stromanbieters unterstützen soll. Darin wird erklärt, was man bei einem Wechsel beachten muss: Wie man Angebote und Preise richtig vergleicht, welche Vertragsdetails entscheidend sind, was geschieht, wenn der neue Versorger insolvent wird und was mit dem Vertrag bei einem Umzug passiert.

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Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben Bundesministerien und -behörden ihre Gebühren in den vergangenen Jahren um 60 Prozent erhöht. Die Einnahmen daraus stiegen von 775 Millionen Euro im Jahr 1998 auf 1,25 Milliarden in 2005.

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„Was Bank- und Bausparkassenberater zum Thema Immobilienfinanzierung sagen, ist selten wirklich falsch, aber oft gefährlich unvollständig. Wer sich zu einer eigenkapitalarmen oder gar -freien Finanzierung mit 1 Prozent Anfangstilgung überreden lässt, braucht viel Glück, um Hausbau- oder -kauf am Ende wirklich bezahlen zu können.“ Das sind ja mal wieder unerfreuliche Nachrichten, die uns die Zeitschrift FINANZtest als Ergebnis einer aktuellen Untersuchung präsentiert.

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Laut Bundesverband deutscher Banken haben viele Anleger ihre Freistellungsaufträge noch nicht an den seit Jahresbeginn gekürzten Freibetrag in Höhe von 801 Euro angepasst. Der Verband rät deshalb, dies schleunigst nachzuholen. Denn die Kürzung führt für so manchen Sparer zu höheren Zinsabschlägen.

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Die Börsensünder des Jahres 2006 benennt das neue Schwarzbuch Börse, das von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger herausgegeben wird. Während sich darin in den vergangenen Jahren vor allem Skandale um Kleingesellschaften und Ausläufer des Neuen Marktes fanden, erscheinen in dieser Ausgabe auch zahlreiche Berichte über große DAX-Unternehmen. Darunter TUI, Altana, Siemens und die Telekom.
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Man hatte es ja kaum noch für möglich gehalten, aber seit wenigen Tagen ist er gestartet: Der Wettbewerb um die Gaskunden. Wo bisher Gebietsmonopole regierten, kommt nun vielleicht ein wenig Bewegung in den Markt. Möglich gemacht hat das ausgerechnet der Energieriese Eon, der mit seiner neuen Tochter E wie einfach Strom & Gas GmbH die Konkurrenz aufmischen möchte. Grundsätzlich soll bundesweit der allgemeine Stromtarif des jeweiligen örtlichen Grundversorgers um einen Cent pro Kilowattstunde und der allgemeine Gastarif um zwei Cent je Kubikmeter unterboten werden.

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Folgendes sagte der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Politikberater Karl Lauterbach (SPD) am Wochenende im Berliner Tagesspiegel zur nun vom Bundestag gebilligten Gesundheitsreform:

„Vielen drängt sich der Eindruck auf, dass Gesundheitspolitik zunehmend von Lobbygruppen gemacht wird und immer weniger Bürgerinteressen vertreten werden.“ Den ganzen Artikel lesen »

Die Zeitschrift ComputerBild spricht in ihrer aktuellen Ausgabe in bester Bildzeitungs-Manier gar von Gebühren-Wahnsinn. Um die niedrigen Angebotspreise zu erhöhen, denken sich die Billig-Fluggesellschaften Extra-Gebühren aus, berichtet das Magazin.

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1.488.965.200.000 Euro – oder in Worten: Eine Billion, vierhundertachtundachtzig Milliarden, neunhunderfünfundsechzig Millionen und zweihunderttausend Euro beträgt die aktuelle Staatsverschuldung in der Bundesrepublik Deutschland. Das sind 18.062 Euro für jeden Einzelnen von uns. So der aktuelle Stand der Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler. Grauenvoll – doch wenigstens tickt sie seit kurzem ein wenig langsamer.

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6.874,77 Punkte, Sechs-Jahres-Höchststand – er ist wieder wer, der DAX. Nachdem die US-Notenbank auf eine Zinserhöhung verzichtet hat, kann jetzt die 6.900-Marke ins Visier genommen werden. Nur: Wo sind die Anleger?

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Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Denn im Januar hat sich die erhöhte Mehrwertsteuer kaum auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Die Steigerung gegenüber Januar 2006 beträgt laut Statistischem Bundesamt voraussichlich nur 1,6 Prozent. Bei voller oder unmittelbarer Überwälzung auf den Endverbraucher hätte es laut Amt theoretisch eine Teuerung um 2,8 Prozent geben müssen.

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Der Anteil der Frauen unter den Selbständigen wächst langsam aber beständig. Dennoch war im Jahr 2004 nicht einmal ein Drittel der Selbständigen in Deutschland weiblich. Der Unterschied zwischen den Branchen ist hier aber beträchtlich. Beonders in der lange belächelten Kreativwirtschaft starten Frauen durch.

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So ein Pech: Da gehören nun so viele von uns zur so genannten Erbengeneration, doch dieser Umstand sichert nur einem überschaubaren Personenkreis einen sorglosen Ruhestand. Nur wenigen Menschen in Deutschland kann eine Erbschaft die Vorsorge für das Alter abnehmen. Zu diesem Ergebnis kommen die Volkswirte der Postbank.

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Warum machen Politiker eigentlich immer wieder das Gegenteil von dem, was sie einst versprochen haben? Jüngstes Beispiel: Finanzminister Steinbrück. Noch vor drei Monaten hat er angekündigt, der umstrittene Kontenabruf könne bei Einführung der Abgeltungssteuer auf Einkünfte aus Kapitalvermögen entfallen. Pustekuchen: Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins Capital sollen Geldanleger mit der Einführung der Steuer intensiver kontrolliert werden als bisher.

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Die Identität eines Anzeigenerstatters bleibt gegenüber dem angeschwärzten Steuerpflichtigen anonym. Voraussetzung: Die vertraulich mitgeteilten Informationen treffen im Wesentlichen zu und führen zu Steuernachforderungen. Verleumder genießen dagegen keinen Schutz. Ihre Namen darf das Finanzamt herausgeben. Diese Rechtsauffassung hat jetzt der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt. 

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Gute Melodien bieten einen hohen Wiedererkennungswert. Das haben Unternehmen auf Kundenfang schon lange erkannt. Das Telekom-Gebimmel hat sich kollektiv ins Gedächtnis gebrannt. Würde man zehn Leuten „Tannhäuser“ vorspielen, würden wahrscheinlich acht an Radeberger-Bier und nicht an Richard Wagner denken.

Auch die Finanzbranche, besonders der öffentlich-rechtliche Sektor, macht sich das zu Nutze. LBS und Sparkasse waren sogar Vorreiter dieses musikalischen Genres. Ihre Erkennungsmelodien sind Klassiker. Und offenbar so beliebt, dass man sich die Werbe-Gassenhauer „Wir geben ihrer Zukunft ein zuhause“ und „Wenn’s ums Geld geht Sparkasse“ sogar als Klingelton aufs Handy laden kann.

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Die deutschen Verbraucher beklagen sich mehr als je zuvor über ihre Versicherung. Mehr als 18.000 Kunden, eine Zunahme um fast zwei Drittel, beschwerten sich voriges Jahr beim unabhängigen Ombudsmann für Versicherungen in Berlin. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer morgigen Freitagsausgabe.

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050_TAL_Anwendung.jpg…scheint zumindest abseits des alten Kontinents immer näher zu rücken. Während in Japan oder aufstrebenden Schwellenländern bei Bankgeschäften die Identifikation per Fingerabdruck eine immer größere Rolle spielt, bleiben wir Europäer beharrlich bei Karte und PIN-Code. Der wird wiederum gerne von vielen Menschen trotz aller Warnungen gemeinsam mit der Plastikkarte aufbewahrt.In Indien startet momentan ein Feldversuch mit 15 biometrischen Bankautomaten. Statt der herkömmlichen Bedienung mit Plastikkarte und PIN-Code sollen Kunden allein über die Abgabe ihres Fingerabdrucks Geld abheben können. Man darf gespannt sein, ob sich diese Idee eines Tages auch bei uns durchsetzt.

(Foto: Ekey)

Wer Dienst- und Handwerksleistungen für den Privathaushalt in Anspruch nimmt, kann damit künftig seine Steuerlast in größerem Umfang senken. Was nun alles unter diese Katergorie fällt, hat das Bundesfinanzministerium im vergangenen November konkretisiert. Zeit zu schauen, für welche Arbeiten Steuer erstattet wird. Denn schließlich gelten die Regelungen auch für die Einkommensteuererklärung für das Steuerjahr 2006. 

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Was sehen Sie auf diesem Bild:

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a) Eine Lounge.

b) Die Leseecke eines Buchladens.

c) Eine Bankfiliale.

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Skimming ist ein Verfahren, bei dem Kriminelle Daten von EC-Karten abschöpfen und anschließend mit einem angefertigten Duplikat Geld am Automaten abheben. Geschickte Täter klauen auch einfach die Originalkarte. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 300 Fälle bekannt, bei denen Bankkunden auf diese Weise um Erspartes erleichtert wurden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen erklärt deshalb die Vorgehensweise der Täter: 

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Ein Gotteshaus ist nun nicht gerade ein Ort, in dem technische Innovationen häufig Gebrauch finden. Ein klingelndes Handy während der Messe taugt sogar eher für einen Fauxpas. Um die Opferbereitschaft ihrer Schäfchen zu erhöhen, ist die Kirche der Technik gegenüber aber durchaus aufgeschlossen. Denn ein elektronischer Klingelbeutel erhöht das Spendenaufkommen.

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Wer sich als Fan von Dieter Bohlen und Thomas Anders outet, der läuft durchaus Gefahr, bei anderen Leuten anzuecken. Aber kein Problem – solange man gut versichert ist. 8)

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Weder ganz taufrisch noch politisch korrekt. Gehört aber immer noch zu den lustigsten Versicherungs-Reklamen. Wieder entdeckt bei Clipfish.

Wahrscheinlich bereits mit der Lohnabrechnung für Januar werden es viele Arbeitnehmer merken: Die Beiträge der meisten gesetzlichen Krankenkassen sind wie erwartet gestiegen. Versicherte der großen Drei (AOK, Barmer, DAK) sind auf jeden Fall betroffen. Nur ein Prozentpunkt Beitragserhöhung verursacht über ein Jahr massive Mehrkosten. Vielleicht Zeit, über einen Wechsel zu einer günstigeren Kasse nachzudenken. Normalerweise können Versicherte nur alle 18 Monate ihre gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Doch eine Beitragssatzerhöhung eröffnet ein Sonderkündigungsrecht.

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Meteorologen erwarten für heute den schwersten Sturm seit vier Jahren. Das Orkantief „Kyrill“ soll mit bis zu 150 Stundekilometern über das Land fegen. Die Behörden erwarten, dass der Sturm schwere Schäden anrichten wird. Auf dreizehn Bundesländer kommen laut Deutschem Wetterdienst heftige Böen zu. Für die Versicherungsunternehmen könnte der Tag damit zum schwarzen Donnerstag werden.

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Viele Unternehmen freuen sich, wenn sie mit einem „sehr gut“ der Stiftung Warentest für ihr Haarshampoo oder ihren Kindersitz werben können. Bei manchen Banken dürfte sich die Freude über die neueste FINANZtest-Untersuchung der Stiftung zum Thema Kreditberatung in Grenzen halten. Für die Dresdner Bank und die Santander Consumer Bank fällt das Urteil gar „mangelhaft“ aus.

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Bei Yahoo gibt es einen Spritpreis-Vergleich mit über 15.000 Tankstellen. Aktualisiert werden die Preise recht häufig. Die Unterschiede – auch zwischen Tankstellen der gleichen Marke – sind teilweise groß. Zudem erfährt man die aktuelle Benzinpreistendenz für seine Stadt. Wer mal wieder volltanken möchte, dem sei ein kurzer Vergleich vor der Fahrt zur Zapfsäule also wärmstens empfohlen.

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Kostenlose Girokonten gibt es inzwischen bei vielen Geldhäusern. Hebt man dagegen Geld an fremden Automaten ab, dann kann das richtig teuer werden. Mindestgebühren von vier bis fünf Euro sind dabei keine Seltenheit. Jeder zweite Bundesbürger hat inzwischen für diese Praktiken kein Verständnis mehr.

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Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zusammengestellt, was Konsumenten nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer beachten sollten, um nicht in die Preisfalle zu tappen.

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Gute Nachrichten für Schuldner: Seit dem 1. Januar hat die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) ihre Speicherfristen geändert. Bei ausstehenden Forderungen von bis zu 1.000 Euro kann der Datenbestand jetzt schnell wieder gelöscht werden.

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Auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes kann man die Preisentwicklung für häufig gekaufte Produkte jetzt online verfolgen. Besonders mit Blick auf die möglichen Folgen der Mehrwertsteuererhöhung ist der grafisch aufbereitete Preismonitor interessant – vor allem, wenn die Rabattschlachten des Jahresbeginns ein Ende finden.

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Keine Frage: Die jährliche Steuererklärung verursacht bei vielen von uns geradezu schmerzhafte Zustände – allerdings mehr mentaler Natur. In Kanada ist das etwas anders. Dort bereitet die Einkommensteuererklärung (tax package) mitunter auch physische Schmerzen. Zumindest wenn man sie nicht rechtzeitig ausfüllt. Denn die kanadische Steuerbehörde weiß ihre Zahler zu erinnern… 🙂

Inzwischen sind über 8.000 Präparate für Krankenversicherte zuzahlungsfrei zu haben. Damit hat sich deren Zahl in nur einem halben Jahr vervierfacht. Darunter viele gängige Arzneien wie Cholesterinsenker oder Mittel gegen Bluthochdruck.

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Alles wird teurer? Falsch. Nicht alles. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telefonate mit dem Handy im Jahresdurchschnitt 2006 um 10,7 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2005. In den Vorjahren waren die Preise fürs Mobiltelefonieren um 1,1 und 3 Prozent gefallen.

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Groß ist der Ärger vieler Kunden über immer höhere Gaspreise. Die eklatanten Preisunterschiede im Bundesgebiet, die jüngst durch einen Vergleich des Bundeskartellamtes öffentlich wurden, haben für zusätzlichen Wirbel gesorgt.

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Wir Deutschen sind ja in aller Welt für unsere perfekte Organisation berühmt. Der Gesetzgeber und die nachgeordnete Verwaltung haben alleine auf Bundesebene über 2000 Gesetze und mehr als 3000 Rechtsverordnungen ersonnen, um zu regeln, was zu regeln ist – jedenfalls nach Meinung derer, die die jeweilige Regelung erdacht haben. Und die bundesweiten Normen sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Doch ein wichtiges Thema blieb bislang außen vor: Wie soll man nur getrocknete Schweineohren besteuern? Mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von jetzt 19 Prozent oder dem ermäßigten mit sieben Prozent? Gut, dass sich das Bundesministerium der Finanzen nun endlich dieser Problematik angenommen hat.

So wurden denn per Schreiben die obersten Finanzbehörden der Länder angewiesen, genießbare getrocknete Schweineohren mit dem ermäßigten Satz zu belegen. Getrocknete Schweineohren, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind, unterliegen dagegen dem allgemeinen Steuersatz. Für mich trifft das Kriterium der Ungenießbarkeit zwar auf beide Kategorien zu, aber das ist ja eine Einzelmeinung.  

Zum Discounter-Preis in den Urlaub fahren: Seit heute sollte das mit Aldi-Reisen möglich sein. Darauf hat auch GELD kompakt schon vor Wochen hingewiesen. Offenbar ist das Interesse überwältigend, denn promt ist Aldis Server dermaßen überlastet, dass eine Online-Buchung heute gar nicht möglich ist. Ansehen kann man sich die Angebote auch nicht. Zum Glück gibt’s ja Alternativen, denn auch die Konkurrenz wartet ja schon länger mit Reiseangeboten auf. So zum Beispiel

Lidl-Reisen 

Penny-Reisen

und Plus-Reisen

Im Gasbereich kommt der Wettbewerb trotz der Liberalisierung des Marktes nur schleppend in Gang. Aus diesem Grund hat das Bundeskartellamt auf seiner Homepage zum Jahresanfang einen bundesweiten Gaspreisvergleich mit den Tarifen für 2006/2007 veröffentlicht. Das soll für Haushaltskunden mehr Transparenz schaffen und so den Wettbewerb fördern.

Vergleichstabellen gibt es für:

Wohnungen mit Gastherme (7.000 Kilowattstunden pro Jahr)

Einfamilienhäuser (20.000 Kilowattstunden pro Jahr)

freistehende Einfamilienhäuser (35.000 Kilowattstunden pro Jahr)

Sechsfamilienhäuser (90.000 Kilowattstunden pro Jahr)

In manchen Gegenden Deutschlands wird es in Zukunft stärker aufwärts gehen als in anderen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital. Im Auftrag der Zeitschrift hat das Bad Homburger Forschungsinstitut Feri die Wirtschaftsaussichten von 60 Standorten verglichen und eine Prognose erstellt, wie sie sich in puncto Wachstum, Beschäftigung, Bevölkerungszahl und Kaufkraft bis zum Jahr 2013 entwickeln.

Die Pole Position nimmt dabei Bayerns Landeshauptstadt München ein. Die Wirtschaftsleitung werde dort um 26 Prozent zunehmen und die Zahl der Arbeitsplätze kräftig steigen, sagen die Forscher voraus. Auf den Plätzen folgen die Schwabenmetropole Stuttgart und die Modestadt Düsseldorf. Danach folgen Hamburg, Köln und Frankfurt. Das Schlusslicht Schwerin kommt laut Studie im selben Zeitraum lediglich auf 11 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten werde dort stagnieren. Schuld daran sei die Globalisierung, die bestehende Unterschiede zwischen großen und kleinen Zentren noch verschärfe, erklärt ein Feri-Ökonom die erwartete Entwicklung.

Stärkste ostdeutsche Stadt ist Dresden. Erfurt konnte im Ranking viele Plätze gut machen. Berlin kann vom Großstadt-Trend derzeit nicht profitieren. Die Hauptstadt stagniert auf Platz 36. Als großen Verlierer sieht die Studie, die alle zwei Jahre veröffentlicht wird, die Industriestadt Bochum, die vom Mittelfeld bis auf Platz 50 abgerutscht ist.

Mit europäischen Boom-Metropolen wie Dublin, Helsinki, Madrid oder London kann dem Capital-Bericht zufolge aber nicht einmal München mithalten. Das gesamte Ranking ist in der Capital-Ausgabe 2/2007 zu finden.

Die Preise für Energie steigen auch 2007 weiter an. Die Initiative EnergieEffizienz rät deshalb, beim Neukauf von Geräten genau auf den Stromverbrauch zu achten. So lasse sich eine Menge Geld sparen. Dazu nennt die Initiative, die von der Deutschen Energie Agentur, der Energiewirtschaft und vom Bundeswirtschaftsministerium getragen wird, einige Beispiele: So spare man mit einem Flachbildschirm gegenüber einem Röhrenbildschirm rund 12 Euro Stromkosten im Jahr. Ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ bringe im Vergleich zu einem Altgerät von 1990 einen Vorteil von jährlich 55 Euro. Trenne man Fernsehgerät, Rekorder und Set-Top-Box per schaltbarer Steckerleiste bei Nichtgebrauch vom Stromnetz, so seien knapp 35 Euro weniger fällig. Tausche man nur fünf 60 Watt-Glühlampen gegen 11 Watt-Energiesparlampen, dann schlage dies mit 40 Euro positiv zu Buche. Tja, wenn man diese Investitionen jetzt noch vor der Mehrwertsteuererhöhung getätigt hätte… 

Zum Jahresbeginn zünden viele Krankenkassen ein wahres Beitragsfeuerwerk. Bei mehr als der Hälfte der 200 gesetzlichen Kassen steigt der Beitragssatz. Das berichtet STIFTUNG WARENTEST online. Auch die größten Krankenversicherer seien betroffen. Bei der Barmer steige der Beitragssatz, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, von 13,8 auf 14,4 Prozent. Bei der DAK beträgt die Steigerung laut WARENTEST 0,7 Punkte (künftiger Satz: 14,5 Prozent). Richtig teuer seien die AOK Berlin und die AOK Saarland mit Spitzensätzen von 15,8 Prozent. Dagegen verlange die bundesweit zugängliche IKK direkt „nur“ 12 Prozent. Deshalb liefert die Stiftung gleich noch einen wertvollen Hinweis: Bei Beitragserhöhungen haben gesetzlich Krankenversicherte ein Sonderkündigungsrecht. Das eröffnet die Möglichkeit zum Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

Zu wenig Geld im Portemonnaie? Dabei geht die Euro-Vermehrung doch so leicht von der Zauberhand 🙂

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich die Mühe gemacht, die volkswirtschaftliche Belastung der Verbraucher für das Jahr 2007 in Euro und Cent zu schätzen. In einem Hintergrundpapier listet der Verband Kosten von fast 36 Milliarden Euro auf. Dickster Brocken unter den zehn aufgeführten Mehrbelastungen ist die Anhebung des allgemeinen Umsatzsteuersatzes von 16 auf 19 Prozent. Er bringt mehr als 19 Milliarden Euro.

Die Entlastungen beziffern die Verbraucherschützer auf etwa 12 Milliarden Euro. Hier spielen vor allem die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und das Elterngeld eine wichtige Rolle. Der gemeine Verbraucher hat demnach 24 Milliarden Euro zu schultern. Summa summarum werde jeder Einwohner durchschnittlich 290 Euro mehr ausgeben müssen (womit wir wieder bei diesem Beitrag wären).

Andere Belastungen, die nicht unmittelbar von der Regierung verursacht wurden, sind darin noch gar nicht enthalten. Besonders die Energiekosten seien erheblich gestiegen. „Gerade für Mieter wird es bei den Heizkostenabrechnungen für 2006 böse Überraschungen geben“, prognostizierte Verbraucherzentrale-Chefin Edda Müller. Prosit Neujahr!

Für den Bundesfinanzminister, seine Länderkollegen und die kommunalen Kämmerer geht die Bescherung auch im neuen Jahr weiter. Wie der Berliner Tagesspiegel zum Jahreswechsel berichtete, rechnet das Institut für Deutsche Wirtschaft auch für 2007 mit Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe. Laut deren Prognose liegt das Einnahmeplus bei rund 24 Milliarden Euro. Die Maastricht-Kriterien werden nach Berechnungen des Instituts erneut eingehalten. Das Staatsdefizit betrage 2007 voraussichtlich nur noch 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres waren die Steuereinnahmen nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 4,9 Prozent auf fast 712 Milliarden Euro gestiegen.  

Büroekel Bernd Stromberg, Ressortleiter Schadensbearbeitung M-Z bei einer großen Assekuranz, hat seine ganz eigenen Ansichten zu vielen mehr oder weniger wichtigen Themen. Auch sein Standpunkt in Sachen Geld ist interessant (gefunden bei myVideo):

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Viel Spaß und frohe Weihnachten!

Der Auto Club Europa (ACE) rät allen Kraftfahrern, rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest sowie vor dem Jahreswechsel noch einmal voll zu tanken. Denn „so preisgünstig wie Ende 2006 wird Benzin und Diesel wahrscheinlich nie mehr angeboten“, prognostiziert der Club. 

Seine Empfehlung begründet der ACE damit, dass während des Weihnachtsferienverkehrs die Kraftstoffpreise erfahrungsgemäß um bis zu 3 Cent pro Liter anziehen. Vom neuen Jahr an werden laut ACE Kraftstoffe unabhängig von der Entwicklung der Rohölpreise ohnehin noch einmal deutlich teurer. Schuld daran seien die Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent und die künftig vorgeschriebene Beimischung von voll besteuerten Biokomponenten.

Nach Schätzungen des Clubs müssen Autofahrer von 2007 an daher fünf bis sechs Cent mehr pro Liter Kraftstoff zahlen. Bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometer im Jahr und einem Verbrauch von 7 bis 8 Liter summierten sich die Mehrkosten beim Tanken auf rund 60 bis 90 Euro pro Jahr, rechnet der ACE vor.

Bereits Anfang Dezember hat die Lohnsteuerhilfe Bayern beim niedersächsischen Finanzgericht (Az. 2K448/06) und beim saarländischen Finanzgericht (Az. 2K442/06) Klage gegen die Kürzung der Entfernungspauschale eingereicht. „Wir sind wie viele andere der Meinung, dass die Streichung der ersten 20 Kilometer auf der Fahrt zur Arbeit nicht verfassungsgemäß ist“, sagte Werner Lenk, der Vorsitzende der Lohi Bayern seinerzeit. Der Grund: In vielen Fällen komme es durch die Kürzung zu einer Besteuerung des Existenzminimums. Bei vielen Familien hätte das zu versteuernde Einkommen durch die Berücksichtigung der Pendlerpauschale das steuerliche Existenzminimum nicht überschritten. Durch die Rechtsänderung in 2007 würden sie aber über diesem Grenzwert liegen.
Aus diesen Gründen kündigte Lenk an: „Wir werden für alle unsere betroffenen Mitglieder Einspruch beim Finanzamt einlegen und in Musterfällen eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts herbeiführen.“

Wer nicht Mitglied eines Lohnsteuerhilfevereins ist, findet auf der Homepage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) einen

Musterbrief zum Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2007 und den dazu passenden
Einspruch gegen die Ablehnung des Lohnsteuerermäßigungsantrags 2007.

Die Schreiben wurden im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung entworfen. Die Formulierungen sollen laut DGB sicherstellen, dass Arbeitnehmer nach einem möglichen abschließenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu viel gezahlte Steuern zurückerhalten.

Die Lohnsteuerhilfe ist nicht die einzige Organisation, die die Neuregelung der Entfernungspauschale gerichtlich prüfen lässt. Auch der Bund der Steuerzahler hat eine Musterprozess beim Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern (Az. 1K497/06) angestrengt. Die Änderung verstoße gegen das in der Verfassung verankerte Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

Aktueller Linktipp: Ab dem ersten Kilometer!

Sie wollten schon immer reich werden? Bislang hat das leider nicht geklappt? Dann geht es Ihnen wie den meisten anderen Menschen. Das Problem: Sie verfügen offenbar nicht über das dazu notwendige Know-How. Doch jetzt können Sie die Möglichkeit nutzen, das Prinzip des Reichwerdens in wenigen Minuten zu erlernen.

So funktioniert das Geld (gefunden bei YouTube):

Die Vorteile des Geldes und wie man Menschen davon abhängig macht

Die Vorteile von Zinsen und wie man aus Gold Buchgeld macht

Wie man das Buchgeld vervielfacht und sich das System verselbständigt

Alles verstanden? Na dann: Viel Erfolg! 😉

Nun ist die D-Mark schon seit knapp fünf Jahren passé. Trotzdem können wir Deutschen offenbar einfach nicht loslassen. Das zumindest legt eine repräsentative Umfrage der Zeitschrift Stern nahe. Danach sehnt sich mehr als jeder zweite Bundesbürger nach Mark und Pfennig zurück. 58 Prozent der Befragten erklärten in der aktuellen Untersuchung für das Hamburger Magazin, wenn sie wählen dürften, dann hätten sie lieber wieder die D-Mark als Zahlungsmittel. Nur 40 Prozent würden die seit 2002 geltende Einheitswährung vorziehen. Zwei Prozent äußerten keine Meinung.

Verwunderlich, dass in spontanen Meinungsäußerungen immer wieder die Vorteile der europäischen Währung in Vergessenheit geraten: Der Euro ist ein Gegengewicht zu Dollar und Yen und offizielles Zahlungsmittel in zwölf Staaten. Mit ihm wurden innergemeinschaftliche Wechselkursrisiken beseitigt, die Inflation ist konstant niedrig und der Stabilitätspakt sorgt zumindest Ansatzweise für Haushaltsdisziplin bei der öffentlichen Hand. Von den politischen Vorteilen ganz zu schweigen.

Zugegeben: Manchmal vermisse auch ich die kniende Schönheit auf dem 50 Pfennig-Stück und den ernst dreinschauenden Ludwig Erhard auf der zwei Mark-Münze. Gelegentlich schimpfe ich auch: „Was kostet das?! Das sind ja umgerechnet xy Mark!!“ Aber dann denke ich an die Zeit zurück, als ich am Tag vor dem Urlaub am Bankschalter anstehen musste, um meine schöne D-Mark in Lire oder Schilling umzutauschen.

Die Liebe der Deutschen zu ihrer Mark drückt sich aber nicht nur in Umfragen aus. Nein, Münzen und Scheine werden auch noch fleißig gehortet. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes werden alleine in der Hamburger Filiale der Bundesbank auch jetzt noch Tag für Tag 45.000 D-Mark gegen Euros getauscht. Würde ich auch machen, wenn ich noch D-Mark hätte. Denn besser Euros auf der hohen Kante, als die gute alte (harte) Mark unter der Matratze.   

Eigentlich soll man sich in den eigenen vier Wänden doch wohl fühlen. Die Freude wird einem aber zunehmend beim Blick auf meine Betriebskostenabrechnung verdorben. Denn die „zweite Miete“ steigt und steigt. Laut aktuellem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes im Durchschnitt um 12,3 Prozent im Abrechnungsjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr. Inzwischen entfällt rund ein Drittel der Gesamtkosten auf die Nebekosten, so die Berechnungen des Mieterbundes. Schuld an der Entwicklung seien vor allem die gestiegenen Heizkosten. Auch Gebühren für Müll, Grundsteuer und Wasser seien im Vergleich zu 2004 deutlich höher.

Der Betriebskostenspiegel für 2006 wird wohl nicht erfreulicher ausfallen. Die Preise von Gas und Heizöl waren zeitweise extrem hoch. An meine Abrechnung 2007 – nach erfolgter Mehrwertsteuererhöhung – möchte ich lieber noch gar nicht denken.  

Viele Servicehotlines mit der Vorwahl 0900 kassieren Anrufer gesetzwidrig schon während der angeblich kostenlosen Preisansage ab. Das zeigt eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, bei der ein Entgelt in zwölf von 25 Fällen zu früh berechnet wurde. 

Dabei ist die Gesetzeslage klar. „Die Preisangaben müssen kostenlos sein und spätestens drei Sekunden vor Beginn der Entgeltpflicht gemacht werden”, verlangt die Bundesnetzagentur in Bonn. Damit werde sichergestellt, dass Verbraucher Zeit haben zu entscheiden, ob sie den jeweiligen Mehrwertdienst zum genannten Preis in Anspruch nehmen wollen.

Als ein Beispiel nennt die Verbraucherzentrale die Premium Support Hotline des Computerherstellers  Toshiba. Noch vor dem Signalton, also während der angeblich kostenlosen Preisansage, kassierte die Firma laut Einzelverbindungsnachweis den vollen Minutenpreis. Mit dem gleichen Dreh agierten laut den Verbraucherschützern im Test insgesamt sieben von 25 Hotlines: darunter der Billigflieger Ryan Air (0,62 Euro) und das Anzeigenblättchen Der Heiße Draht (1,99 Euro). Gleich ganz auf die Preisansage aber nicht aufs Entgelt verzichtete die Hotline von Atari Computerspiele (1,24 Euro). Zwar sekundengenau, aber immer noch entgegen Gesetz und eigener Auskunft, rechneten während der Preisansage weitere fünf Kandidaten wie die Kommunikationsprofis der Provider Tele2 und Klarmobil ab. Von den 25 angerufenen Hotlines patzte im Test der Verbraucherzentrale knapp die Hälfte.

Ab sofort steht der Merkel-Rechner, ein Onlinetool zum Berechnen der individuellen Steuer- und Abgabenbelastung für 2007, online. Mit dem Tool der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ kann man für sein Einkommen und für seine individuellen biographischen Daten ausrechnen, ob beispielsweise durch Mehrwertsteuererhöhung und Senkung des Beitragssatzes für die Arbeitslosenversicherung unter dem Strich mehr oder weniger im Portemonnaie ist.

Hier geht es zum Merkel-Rechner

Der Merkel-Rechner wurde vom Freiburger Forschungszentrum für Generationenverträge entwickelt. Er bezieht die wichtigsten Änderungen mit finanziellen Auswirkungen für private Haushalte, die in der Regierungszeit der Großen Koalition zustande kamen, ein.

Das Thema Datenschutz scheint die Bürger nicht sonderlich zu bewegen. Jedenfalls ist die Vergabe der Big Brother-Awards – ein Anti-Preis, der an besonders fleißige Datensammler verliehen wird – weithin unbeachtet geblieben. Dabei werden gerade Versicherte gründlich ausgekundschaftet. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) räumte dann auch in der Katergorie Verbraucherschutz den Datenklau-Oscar ab. Denn die Versicherungswirtschaft habe Warn- und Hinweisdateien aufgebaut, mit denen Versicherungen Daten von Millionen Verbrauchern austauschen. Die Dateien dienen nach Aussage des GDV zur Aufdeckung von Versicherungsbetrug, sind aber laut Big Brother-Jury in Wirklichkeit eine schwarze Liste, in der alle Personen landen, die irgendeine angeschlossene Versicherung für ein Risiko hält.

Die Jury zitiert in der Begründung auch aus dem verbandseigenen Magazin des GDV. Dort steht, wer in diesem Codepool mit inzwischen rund 10 Millionen Einträgen landet: „Voraussetzung dafür ist, dass man an einem Schaden beteiligt ist und der Versicherte im Verdacht steht, betrogen zu haben. Es muss aber nicht nachgewiesen werden, dass er ein Betrüger ist.“ Damit macht die Versicherungswirtschaft deutlich, was sie vom alten Grundsatz der Unschuldsvermutung hält.

Die Versicherer sind aber in ihrem ausgeprägten Bedürfnis nach Informationen nicht allein. Auch das große Vorbild aller Spione, der U.S.-amerikanische Geheimdienst CIA, mischt im Finanzsektor kräftig mit. Die Agenten beschafften über die belgische SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications) Daten über internationale Finanztransaktionen. Darunter auch alle innereuropäischen Überweisungen, wie die Big Brother-Jury feststellt. Dass die Daten missbraucht werden könnten, glaubt die SWIFT nach eigenem Bekunden selbst. Die Möglichkeit wird aber ausgeschlossen, da man faktisch die Kontrolle über die Daten behalte. Die Jury zweifelt jedoch daran, dass SWIFT in der Lage sei, die CIA zu kontrollieren. Und so holte SWIFT in der Kategorie Wirtschaft den Award. Weitere „Gewinner“ gibt’s hier: www.bigbrotherawards.de

Eigentlich komisch: Millionen von Kinobesuchern beobachten derzeit Superagent Jamens Bond beim spionieren. Für die echten Spione interessieren sich dagegen nur die Wenigsten.

 

Siftung Warentest hat’s aufgeklärt: Bei zwei Banken sollte man besser kein Online-Banking mehr durchführen. Die Verfahren von Citibank und der ready bank seien aus heutiger Sicht nicht mehr akzeptabel, deren einfache PIN/TAN-Technik in Zeiten von Phishing und Trojanern zu leicht zu knacken. Die sensiblen Daten könnten im Netz abgefangen werden.

Warentest rät dazu, Bankgeschäfte nur noch online zu erledigen, wenn ein sicheres Verfahren angeboten wird. So z.B. eTan, eTan plus, mTan oder HBCI. Die erfreuliche Nachricht: 14 von 20 untersuchten Banken bieten nach dem heutigen Stand der Technik verlässliche Sicherheit.

Guter Service muss nicht zwingend teuer sein. In manchen Fällen darf er es auch gar nicht sein. So beispielsweise bei den Freistellungsaufträgen über die entsprechenden Kapitalerträge. Sie müssen beim Finanzamt angegeben werden und dafür darf eine Bank keine Gebühr erheben (nachzulesen in den Urteilen Az. XI ZR 279/96 und XI ZR 279/96 des BGH, sowie Az. 1BvR 1821/97 des BVerfG).

Eine andere, gebührenfreie Pflichthandlung ist die Anfertigung einer Erklärung der Bank, dass sie der Löschung des Grundpfandrechts im Grundbuch zustimmt (BGH, Az. XI ZR 244/90 und OLG Köln, Az. 13 U 95/00). Eine Nachlassbearbeitung ist ebenfalls kostenfrei. Die Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Erben zu finden und das Finanzamt zu benachrichtigen (LG Frankfurt a.M., Az. 2/2 O 46/99).

Auch bei geplatzten Kreditverhandlungen darf das Geldhaus den Kunden nicht zur Kasse bitten, selbst nach einer intensiven Kreditberatung (OLG Dresden, Az. 7 U 2238/00). Übrigens hat auch jeder Kunde das Recht, sich kostenfrei beim Kreditinstitut zu beschweren. Aufgrund ungerechtfertigter Reklamationen darf man jedenfalls nicht zur Kasse gebeten werden (LG Köln, Az. 26 O 30/00).

Fazit: Es gab und gibt immer wieder unzulässige Gebührenforderungen von Banken. Es lohnt sich also, die Abrechnung genau zu prüfen.

Wo sind Gebühren erlaubt, wo sind sie unzulässig? Bei Kreditkarten sieht es so aus: Die Bank muss eine Kreditkarte kostenlos ersetzen, wenn sie beim Versand verloren geht oder von einem Bankautomaten beschädigt wird. Verschuldet man den Verlust oder die Beschädigung selbst, dann darf die Bank Gebühren erheben (nachzulesen im Urteil des OLG Celle, Az. 13 U 186/99). Geht eine PIN-Nummer auf dem Postweg verloren, dann ist die Neuversendung kostenfrei (LG Frankfurt a.M., Az. 2/2 O 46/99).

Wer seinen Kreditkartenvertrag vorzeitig kündigt, bekommt die anteilige Jahresgebühr zurückerstattet. Pech gehabt heißt es allerdings für jene, die eine feste Vertragslaufzeit vereinbart haben (OLG Frankfurt a.M., Az. 13 U 186/99). Karten-Zahlungen im EU-Ausland dürfen nicht mehr gebührenpflichtig berechnet werden (EU-Verordnung Nr. 2560/2100).

Bei Wertpapierkonten sieht es so aus: Will ein Kunde seine Wertpapiere in ein anderes Depot übertragen, dann dürfen Banken dafür nichts verlangen (OLG Nürnberg, Az. 9U 3928/02 und LG Stuttgert, Az. 20 O 101/03). Bei den Zeichnungsgebühren dürfen die Banken ihre Kundschaft selbst dann mit einer geringen Pauschale belasten, wenn gar keine Aktien zugeteilt wurden (BGH, Az. XI ZR 156/02). 

Und wie verhält es sich mit den Gebühren bei anderen Serviceleistungen? Mehr dazu in Kürze… 

224 Euro muss normalerweise derjenige berappen, der mit der Bahn im ICE von Berlin nach Stuttgart und zurück fährt. Von München nach Hamburg mit Rückfahrschein sind es gar 230 Euro. Doch wer jetzt schon Reiseabsichten fürs neue Jahr hegt,  könnte ein Schnäppchen machen. Denn über die Filialen des Kaffeerösters Tchibo verkauft die Bahn zwischen dem 8. und 14. Dezember 500.000 Fahrkartenhefte mit jeweils zwei Tickets für 58 Euro – also 29 Euro pro Ticket.

Die Fahrscheine gelten für beliebig lange Fahrten innerhalb Deutschlands in der zweiten Klasse. Auch mit ICE und InterCity. Sie können zwischen dem 2. Januar und dem 4. April einen Tag lang bis 10 Uhr des Folgetages genutzt werden. Ausgenommen sind die Freitage. Wer es gerne komfortabel hat, erhält für 20 Euro Aufpreis pro Fahrt ein Erste-Klasse-Ticket.

Für Familien ist das Angebot besonders verlockend. Kinder bis einschließlich 17 Jahre fahren in Begleitung mindestens eines Eltern- oder Großelternteiles kostenlos mit. Außerdem legt Tchibo jedem Fahrkartenheft noch zwei Kaffee-Gutscheine bei. Dann lautet die Bestellung bei Tchibo künftig wohl: „Eine Packung Feine Milde und einmal quer durch Deutschland.“

Wundern Sie sich auch manchmal, wenn Sie die Gebührenabrechnung Ihrer Hausbank erhalten? Freilich, nicht jede Bank nutzt Bankgebühren, um ihre Kunden abzuzocken. Doch immer wieder werden Fälle unzulässig erhobener Bankgebühren bekannt. Ein kritischer Blick ist bei allem Vertrauen wohl angebracht. Aber was dürfen uns die Geldhäuser eigentlich in Rechnung stellen und was nicht? Ich habe das mal für Girokonten und Sparbücher unter die Lupe genommen.

Ein- und -Auszahlungen in Bar auf oder von eigenen Konten sind am Bankschalter grundsätzlich gebührenfrei. Egal ob Privat- oder Geschäftskunde. Greift die Bank zum Kniff, die Gebühren im Preisverzeichnis auszuweisen, müssen dennoch mindestens fünf Barzahlungen pro Monat kostenfrei bleiben. Bei Zahlungen auf fremde Konten sieht es leider anders aus. Da dürfen Gebühren erhoben werden. Bei Bargeldabhebungen am bankeigenen EC-Automaten sind Gebühren übrigens nur dann erlaubt, wenn man wenigstens am Schalter kostenlos abheben kann. Bei Buchungen müssen pro Monat fünf kostenlos sein. Jede weitere kostet. Bei pauschaler Kontoführung darf aber keine zusätzliche Gebühr erhoben werden (nachzulesen in den BGH-Urteilen Az. XI ZR 80/93 und XI ZR 217/95). Überweisungen in andere EU-Länder bis zu 12.500 Euro dürfen nicht teurer sein als Inlandsüberweisungen, allerdings nur, wenn das Formular für EU-Standardüberweisungen benutzt wird (EU-Verordnung Nr. 2560/2001).

Die Zusendung von Kontoauszügen darf kostenpflichtig sein. Jedoch nicht das Ausdrucken am Automaten oder das Abholen am Schalter (§ 307 BGB). Gehen Dauer- und Überweisungsaufträge sowie Lastschriften nicht mehr ab, weil das Konto ungedeckt ist, darf die Bank keine Gebühren für die Nichtausführung erheben (BGH, Az. XI ZR 154/05, XI ZR 5/97, XI ZR 296/96, XI ZR 197/00). Kosten für die Auflösung von Girokonten oder Sparbüchern sind ebenso unzulässig (§307 BGB). In Ordnung ist dagegen eine Gebühr für das Ausstellen eines Ersatzsparbuchs (BGH, Az. XI ZR 351/97). Für Nachforschungsaufträge nach fehlgeleitetem Geld allerdings nicht (LG Frankfurt Az. 2/2016/99).

So, das war die Abteilung Girokonten und Sparbücher. Demnächst werde ich dann nachsehen, was uns die Banken eigentlich bei Wertpapierkonten, EC- und Kreditkarten und anderen Serviceleistungen in Rechnung stellen dürfen (hier geht’s weiter).

Ganz Deutschland fürchtet sich vor dieser Zahl: 19. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer ab Januar ist in aller Munde. Abgeordnete streiten über ihre Notwendigkeit, die Werbung nutzt sie als Verkaufsargument, Ökonomen diskutieren über einen möglichen Konjunkturdämpfer und viele Bürger schimpfen einfach nur, dass jetzt wieder alles teurer wird. Dabei gehen die anderen Belastungen, die in Kürze auf Deutschlands Haushalte zukommen, völlig unter. Kein Mensch redet beispielsweise über die Erhöhung der Versicherungssteuer. Kein Wunder, denn diese Verkehrssteuer auf Prämien oder Beiträge ist eben viel unauffälliger, da sie einem nicht jede Woche auf einem Kassenbeleg erscheint. Außerdem wird sie von den Versicherungsunternehmen für die Versicherten an den Bund abgeführt.

Und für den hat sich die Versicherungssteuer, mit einem Aufkommen von fast neun Milliarden Euro im vergangenen Jahr, zu einer erquicklichen Einnahmequelle entwickelt. Durch sein Zutun natürlich, denn immer wieder wurde mit wechselnden Begründungen in den vergangenen 18 Jahren an dieser Steuerschraube gedreht. Zuletzt erfolgte eine Erhöhung der Versicherungssteuer im Jahr 2002 von 15 auf 16 Prozent, um die höheren Rechnungen für die Terrorbekämpfung zu begleichen, so die damalige Regierung. Dem waren bereits vier Erhöhungen vorangegangen. Ältere und Jüngere werden sich noch erinnern: 1988 betrug der Regelsteuersatz auf Versicherungsentgelte fünf Prozent!

Nun also 19 Prozent Versicherungssteuer. Von der Erhöhung betroffen sind unter anderem die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Kaskoversicherung und die Privathaftpflichtversicherung. Von der Steuererhöhung ausgenommen sind dagegen Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen. Anders sieht es bei der Feuerversicherung aus. Da steigt der Steuersatz zwar nur auf 14 Prozent, allerdings betrug er bislang auch nur elf Prozent. Das wirkt sich insbesondere auf Wohngebäude- und Hausratversicherungen aus.

Klar ist: Ab Januar wird nicht nur der Restaurantbesuch, Strom, Gas, Telefonieren und vieles andere teurer, sondern auch die Absicherung von Risiken.

Wo bekommt man heutzutage noch etwas geschenkt? Bei Amazon. Wer sich vom Online-Buchhändler jetzt eine Kreditkarte ausstellen lässt, erhält eine Gutschrift von 20 Euro für den ersten Einkauf. Das reicht immerhin, um sich einen aktuellen Bestseller von Grisham, Kehlmann, Kerkeling oder Fest zuzulegen. Außerdem gibt’s für jeden über die Kreditkarte bei Amazon ausgegebenen Euro zwei Bonuspunkte. Allerdings benötigt man davon schon tausend, um einen Zehn-Euro-Gutschein zu erhalten. 

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die Kreditkarte ist im ersten Jahr kostenlos. Ab dem zweiten werden dann immerhin knapp 20 Euro per anno berechnet. Aber so lange muss man die Karte ja nicht unbedingt behalten. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht. Der Kunde kann den Vertrag jederzeit, also ohne Einhaltung einer Frist sowie unabhängig von der Laufzeit der Karte kündigen. Fröhlichen Weihnachtseinkauf!

Mal schauen, vielleicht bezahlt in wenigen Jahren mein Auto am Drive-In-Schalter meinen Burger nebst Fritten und Cola. Oder wenigstens sein Bordcomputer. Keine kafkaeske Zukunftsvision, denn in Parkhäusern könnte das Prinzip schon bald funktionieren. Die Ein- und Ausfahrt würde durch den Einsatz von bereits heute verfügbaren Technologien erheblich beschleunigt werden. Das wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der Technischen Universität München bewiesen. 

Dazu wurde das bereits praxiserprobte Verfahren des elektronischen Parktickets mit Chip auf der EC-Karte weiterentwickelt und in das Bordsystem eines Siebener-BMW integriert. Die Parkgebühr wird via drahtloser Verbindung über den Bordcomputer sekundengenau mit dem Guthaben auf dem Geldkarten-Chip der EC-Karte verrechnet. Die Parkgebühr bleibt also doch wieder an mir hängen und nicht an meinem Wagen. Nun gut, zumindest spare ich dann den Gang zum Kassenautomaten.

Und wie wird das System eines Tages beim Fastfood-Kauf funktionieren? Zumindest die Arbeitsplätze der Kassiererinnen an Drive-In-Schaltern ist in Gefahr. Bestellungen können zukünftig sicherlich auch über den Bordcomputer abgewickelt werden. Eines wird mir aber dann in Zukunft fehlen. Die Mitarbeiterin bei Mc Donald’s, die mir auf meine Nachfrage „Was kostet denn so ein Cheeseburger?“ freundlich lächelnd antwortet: „N’ Euro“. Diese Aussicht ist allerdings verkraftbar. Doch schwant mir Böses: Setzt sich so ein System erstmal flächendeckend in den Fahrzeugen durch, wäre es doch ein Leichtes, darüber Pkw-Fahrer mit einer Autobahn-Maut zu belegen. Aber bis dahin dauert es wohl noch eine Weile. 

Bei meiner nächsten Wanderung mache ich um die Jausenstation einen großen Bogen oder bestelle eine Apfelschorle. Denn sowohl private Unfallversicherungen als auch Richter verstehen bei zu viel Bier am Berg keinen Spaß. Wer sich unterwegs betrinkt und danach bei einem Sturz schwer verletzt, verliert seinen Versicherungsschutz. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden und damit die Klage eines Wanderers abgewiesen, der mit ordentlich Promille im Blut einen Abhang hinunterstürzte und sich dabei verletzte (Az. 5 W 111/05).
Gelernt habe ich nun: Für Unfälle durch Geistes- und Bewusstseinsstörungen, auch soweit sie auf Trunkenheit beruhen, besteht kein Versicherungsschutz. Allerdings liegt die Messlatte ziemlich hoch. Erst bei mehr als zwei Promille im Blut ist der Fußgänger bewusstseinsgestört – deutlich mehr als bei Kraft- oder Fahrradfahrern. Beruhigend. Ein oder zwei kühle Blonde kann man sich also auf anstrengender Wanderschaft gönnen, ohne versicherungstechnisch aus dem Tritt zu kommen.

Mal wieder auf der Suche nach einer günstigen Tankstelle jede Menge Sprit verfahren? Letzlich doch an einer Marken-Tankstelle gehalten? Für ADAC-Mitglieder ist das seit Anfang November kein Problem mehr. Sie werden an allen deutschen Shell-Tankstellen bevorzugt behandelt. Ihren Kraftstoff füllen sie im Vergleich zu „Otto-Normalverbraucher“ pro Liter für einen Cent weniger in den Tank. Also zu ähnlichen Preisen wie an Billig-Tankstellen.
Alternativ können sie sich auch Bonuspunkte auf der kostenlosen Clubsmart-Karte gutschreiben lassen – und zwar doppelt so viele wie andere Teilnehmer des Sachprämien-Programms. Wer dazu noch mit einer ADACmobil-Kreditkarte bezahlt, erhält bei Shell zusätzlich zwei Prozent Rabatt. Im kommenden Jahr sollen die Vorteile auch in Österreich und der Schweiz gelten. Ab 2008 sogar europaweit. Wer sowieso Mitglied ist, kann also einen Teil des Club-Beitrages wieder hereinfahren.