Wenn das Streben zu Reichtum zur Sucht wird

Wenn das Streben zu Reichtum zur Sucht wird

Keine Frage: Jeder von uns träumt irgendwie davon, mit der richtigen Anlagestrategie das Geld für sich arbeiten zu lassen und sich am Ende über Zins- bzw. Kursgewinne oder einfach nur Dividenden zu freuen. Morgens einen Blick auf die Aktienkurse werfen und abends als reicher Mann (oder natürlich Frau) wieder ins Bett steigen – das wäre es doch!

Dass das natürlich nicht so einfach ist, wie es einem manche Filme oder tatsächliche Erfolgsgeschichten weiß machen möchten, wird den meisten von uns aber klar sein, wenngleich es auch im Internet vor unzähligen Anlagetipps nur so wimmelt.. Daher stellt sich für viele die Frage, wie man zu Geld kommen kann, außer tagein tagaus zur Arbeit zu gehen.

So mancher sucht hier sein Glück in einer Spielbank oder, seitdem das Internet nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist, in einem Online Casino. Reich werden durchs Zocken? Das klingt auf den ersten Blick natürlich verführerisch. Spielend Geld verdienen: Könnte es etwas besseres geben, um das eigene Konto zu füllen?

Grundsätzlich sollte man an dieser Stelle vorsichtig sein. Sicherlich kann man beim Poker, am Roulette Tisch oder an einem Spielautomaten auch mal Gewinne einfahren, aber oft wird vergessen, dass der klassische Casino Besuch eher der Unterhaltung dient. Doch das Suchtpotential ist gerade bei Online Slots recht hoch, denn die Hoffnung auf Gewinne sorgt für Endorphine im Körper. Gut, dass immer mehr Casinos das Spielen mit Verantwortung aktiv unterstützen.

So fühlen sich mittlerweile viele Anbieter verpflichtet, den Spielern eine angenehme und vor allem sichere Umgebung zu schaffen. Bei Spielern, die längst nicht mehr wegen des Spielspaßes das Casino besuchen, gibt es einige Merkmale, mit denen man eine drohende Spielsucht erkennen kann.

Beeinflusst Glücksspiel das Familien- oder Arbeitsleben? Spielt man mehr, als man sich eigentlich leisten kann? Spielt man gar bereits auf Pump mit geliehenem Geld mit dem Zweck, das Geld aus früheren Verlusten wieder hereinzuholen? Ist der Casino Besuch eine Flucht vor Angst, Ärger oder gar Langeweile? Wenn man auch nur eine dieser Fragen mit einem Ja beantworten kann, dann könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass man evtl. an einer Spielsucht leidet.

Immerhin: Spielsucht wird heutzutage ernst genommen. Krankenkassen und Rentenversicherungsträger erkennen das zwanghafte Spielen mittlerweile als Krankheit an und stellen es somit anderen Süchten wie der Nikotin- oder Alkoholsucht gleich. Betroffene oder Spieler, die sich als gefährdet betrachten, finden weitere Informationen zu diesem Thema u. a. beim Arbeitskreis gegen Spielsucht.

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