Wer ein eigenes Büro im Haus hat, eine Weiterbildung absolviert oder von zu Hause aus selbständig tätig ist, kennt das Problem: Häufig fallen hier Kosten an, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein, dauerhaft aber den Geldbeutel durchaus belasten können. Wenn es hier Sparpotential gibt, umso besser. Wir zeigen verschiedene Möglichkeiten auf, wo Heimarbeiter ihre Kosten senken beziehungsweise Einsparungen in Anspruch nehmen können.


 
Moderne Tintenstrahldrucker: Günstige Alternativen

Früher mit Makeln und viel Kritik behaftet, haben sich Tintenstrahldrucker mittlerweile von diesem Image befreit. Was früher eine Zeit lang langsam, laut und altmodisch war, ist heute eine preiswerte Alternative zu vielen Laserdruckern. Die modernen Geräte, die es heute auf dem Markt zu kaufen gibt, überzeugen heute nicht nur Profis. Auch diejenigen, die nur ab und an ein ausgedrucktes Dokument brauchen, haben sich inzwischen von den modernen Eigenschaften aktueller Geräte überzeugen können. Neben dem Energieverbrauch ist auch der Tintenverbrauch ein wichtiges Kriterium. Denn Druckertinten gehören zu den teuersten Flüssigkeiten überhaupt. Was kaum einer ahnt: Vielfach toppen sie sogar den Preis von Parfüm. Gerade hier ist es wichtig, zu überprüfen, wie der Verbrauch des eigenen Druckgerätes ist. Darüber hinaus müssen es auch nicht immer die Patronen des Herstellers sein. Auch hier bieten zahlreiche Unternehmen inzwischen günstige Alternativen zu den teuren Originalpatronen an.


 
Stromkosten reduzieren

Die Schreibtischlampe brennt, der Rechner läuft sechs Stunden am Stück und auch Drucker und Kopierer stehen im dauerhaften Standby-Modus. Dass das über einen langen Zeitraum Strom kostet, der vielleicht gar nicht aktiv in Anspruch genommen wird, erklärt sich von selbst. Der erste Schritt sollte daher eine Überprüfung aller stromverbrauchenden Geräte sein. Dazu gehört auch die Frage, ob diese tatsächlich so benutzt werden müssen wie bisher. Lässt sich die aktuelle Nutzung tatsächlich kaum einschränken, sollte gerade bei älteren Geräten der reale Stromverbrauch überprüft werden. Sind Geräte älter als zehn Jahre, haben sich die technischen Eigenschaften inzwischen vielfach überholt. So sind heutige Drucker zum Beispiel viel verbrauchsärmer als die Geräte von vor 15 Jahren. Ein Strommesser beziehungsweise Stromzähler kann hier Abhilfe schaffen. Eventuell ist es tatsächlich günstiger, auf ein neues Gerät umzusteigen. Wenn dies noch weitere Vorteile wie etwa Schnelligkeit oder ein besseres Ergebnis liefert, steht einem Umstieg im Grunde nichts mehr im Wege.