Sparer, die bei ihrer privaten Altersvorsorge auf Nummer sicher gehen wollen haben es derzeit nicht gerade leicht. Zinsen von maximal 1,5 Prozent Zinsen pro Jahr sind zum Vermögensaufbau kaum ausreichend. Deshalb sind Aktien beim Aufbau einer privaten Altersversorgung mittlerweile unverzichtbar. Derzeit bringt nur ein Aktiendepot die nötigen Renditen, um im Alter finanzielle sorgenfrei leben zu können. Zudem bieten Aktien einen sehr guten Schutz vor Inflation. Angebote für ein kostenloses Depot finden sich beispielsweise unter aktiendepot.com.

Das Spiel an der Börse

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Klassische Altersvorsorge hängt von den Zinsen ab

Nach Möglichkeit sollten Sie bereits in jungen Jahren an den Aufbau einer privaten Altersversorgung denken. Je früher mit dem Ansparen begonnen wird, desto mehr steht im Alter zur Verfügung. Bei den klassischen Modellen wird dabei kontinuierlich Geld angespart, was unter Umständen wie bei der Riester Rente noch staatlich gefördert wird. Vorteil dabei ist, dass der Sparer im Laufe der Jahre genau sieht wie sein Vermögen wächst. Allerdings gibt es dabei keine Garantie, dass sich die Geldmenge stetig in gleichem Maße vermehrt. Je geringer die Zinsen, desto weniger nimmt das Vermögen zu. Zudem führt die jährliche Inflation dazu, dass im Alter weniger Geld zur Verfügung steht.
 
Mit Aktien Geld fürs Alter ansparen

Bei Aktien wird ein anderes Modell der Altersvorsorge verfolgt. Hier entsteht der Gewinn jedoch nicht durch die Verzinsung, sondern Kurssteigerungen und Dividenden. Insbesondere bei der Altersvorsorge mit Aktienfonds gilt die Devise, je früher desto besser.

Zwar gelten Aktien als risikoreiche Anlageform über lange Zeit entwickeln sich die Kurse in der Regel jedoch immer positiv. Dies ist dann auch bei der Altersvorsorge ein entscheidender Faktor. Über Jahrzehnte gerechnet verzeichnete der DAX stets Kursgewinne. Für kurzfristige Geldananalgen ist der Börsenmarkt dagegen um einiges risikoreicher. Ziel ist es dabei, durch Verkäufe möglichst schnell einen Gewinn einzufahren. Kommt es dabei zu einem Kurssturz können mitunter hohe Verluste entstehen. Deshalb ist es bei der Vorsorge mit Aktien besonders wichtig, möglichst früh damit anzufangen. So können zwischenzeitliche Verluste problemlos wieder ausgeglichen werden.
 
In welche Aktien sollte investiert werden?

Wer das Risiko reduzieren möchte, sollte sich bei der Altersvorsorge am besten für einen Aktienfonds entscheiden. Solche Fonds sind bei nahezu allen Banken und Brokern erhältlich. Dabei zahlen die Sparer regelmäßig in einen Fonds ein, wobei ein Fondsmanager das Geld mit einer möglichst breiten Streuung anlegt. Natürlich ist es auch möglich ohne speziellen Sparplan in einen Aktienfonds zu investieren. Durch die breite Streuung wird das Verlustrisiko bei solchen Fonds auf ein Minimum reduziert. Die Investition in einzelne Aktien ist dagegen um einiges Risikoreicher und erfordert zudem deutlich mehr Engagement und Fachwissen. Neben möglichen Kursgewinnen können Anleger dabei auch durch Dividenden ihr Vermögen erhöhen.
 
Im Alter vorsichtiger in Aktien investieren

In jungen Jahren kann ein wesentlich höherer Anteil des Vermögens in Aktien investiert werden. Bleiben bis zum Rentenbeginn noch 30 bis 45 Jahre Zeit lassen sich Tiefs und Kursrückgänge noch ohne Weiteres aussitzen. Steht man jedoch kurz vor der Rente lässt sich ein Börsensturz kaum noch ausgleichen. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, das Vermögen rechtzeitig vor Rentenbeginn in eine sichere Geldanlage umzuschichten.