Die Kreditkarte gehört heutzutage zu den wichtigsten Zahlungsmitteln. So ist das Buchen von Reisen oder der Einkauf über das Internet ohne Kreditkarte oftmals gar nicht möglich. Gleiches gilt auch für die Autovermietung. In Anbetracht der großen Auswahl an Kreditkarten ist es für Verbraucher nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Die Angebote unterscheiden sich in erster Linie bezüglich Kosten und Nutzungsmöglichkeiten. Durch einen genauen Vergleich lassen sich jährlich mitunter 100 Euro und mehr einsparen.

Kreditkarten

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Die verschiedenen Arten von Kreditkarten

Wichtig ist zu wissen, dass sich die angebotenen Kreditkarten hinsichtlich ihrer Abrechnung unterscheiden. Die klassische Kreditkarte wird unter anderem auch als Revolving-Card bezeichnet. Hier erhält der Nutzer je nach Bonität einen monatlichen Verfügungsrahmen, welcher individuell für Einkäufe oder Bargeldabhebungen genutzt werden kann. Zum Ende des Monats erhält der Kunde eine Abrechnung, welche entweder in einer Summe oder durch monatliche Teilzahlungen beglichen werden kann. Ähnlich funktionieren auch die sogenannten Charge-Kreditkarten. Allerdings fehlt bei diesen die Teilzahlungsmöglichkeit. Der Rechnungsbetrag wird in der Regel per Lastschrift vom Girokonto abgebucht.

Viele Banken bieten in Verbindung zum Girokonto eine kostenlose Kreditkarte als Debitkarte an. Diese funktionieren dann so ähnlich wie EC-Karten. Nach jedem Einsatz wird der Betrag sofort dem zugehörigen Girokonto belastet. Vorteil dabei ist, dass der Kunde nicht in Gefahr läuft sich zu verschulden. Ein klassisches Beispiel ist die Mastercard zum Girokonto von Number26, welche unter www.bestesgirokonto.net näher beschrieben wird.

Verbraucher, die aufgrund einer negativen Bonität keine klassische Kreditkarte erhalten können als Alternative auf eine Prepaid-Kreditkarte zurückgreifen. Diese kann ausschließlich im Rahmen eines zuvor eingezahlten Guthabens genutzt werden. Vielfach werden solche Prepaid-Kreditkarten auch für Personen unter 18 Jahren angeboten.
 
Einen Blick auf die Grundgebühren werfen

Die Nutzung der Kreditkarte ist nicht bei allen Anbietern kostenlos. Die Höhe der möglichen Jahresgebühr kann sich dabei je nach Herausgeber deutlich unterscheiden. In einigen Fällen wird auch im ersten Jahr auf die Erhebung einer Grundgebühr verzichtet. Wird eine jährliche Gebühr verlangt so bewegt sich diese in der Regel zwischen 10 und 20 Euro. Für Kreditkarten mit zusätzlichen Leistungen wie einem Versicherungspaket können auch bis zu 100 Euro pro Jahr fällig werden. In einigen Fällen ist die kostenlose Nutzung der Kreditkarte an einen jährlichen Mindestumsatz geknüpft.
 
Mögliche Kosten beim Einsatz der Kreditkarte

Was die Gebühren beim Karteneinsatz betrifft, sollten Verbraucher vorab einen genauen Blick in das Preisverzeichnis des jeweiligen Anbieters werfen. Wer seine Kreditkarte ausschließlich zum Bezahlen in Geschäften oder im Internet einsetzt, muss in der Regel mit keinen zusätzlichen Kosten rechnen. Dies gilt zumindest dann, wenn in Euro bezahlt wird. Bei anderen Währungen wird dagegen oftmals ein Fremdwährungszuschlag berechnet. Das Abheben von Bargeld am Automaten ist innerhalb der Eurozone ebenfalls zumeist kostenfrei möglich. Wird eine Gebühr berechnet, orientiert sich diese in der Regel am jeweiligen Transaktionswert. Deshalb kann es hier unter Umständen zu recht hohen Kosten kommen.
 
Spezielle Kreditkarten für hohe Ansprüche

Neben den „normalen“ Kreditkarten werden sehr oft auch höherwertige Gold- oder Platin-Karten angeboten. Diese beinhalten je nach Anbieter eine Reihe von Zusatzleistungen. Sehr häufig ist ein Reiseversicherungspaket bestehend aus Reisekranken-, Reiserücktritt- oder Reisegepäckversicherung inklusive. Zudem können Karteninhaber oftmals noch an einem Bonusprogramm teilnehmen. Verbraucher sollten sich vorab genau überlegen, ob diese Zusatzleistungen die jährliche Gebühr wert ist.