Ein Pseudonym, ein Todesfall und 200.000 wiedergefundene Bitcoins, sorgten in diesem Monat wieder für viel Aufmerksamkeit. Nachrichten wie diese lassen in der Branche der Cyberwährung weiterhin viel Freiraum für Spekulationen. Damit Ihr auf dem Aktuellen Stand über dieses Thema seid, hat GELD kompakt für Euch alle wichtigen Fakten dokumentiert:

++ Wer sich fragt was Bitcoins sind – hier erfahrt Ihr mehr.++

Satoshi Nakamoto
Seid 2009 galt dieser Name als Pseudonym des Entwicklers der Bitcoins. Laut Berichten der Newsweek-Autorin Leah McGrath Goodman, gibt es diese Person tatsächlich. Ein 64-jähriger Japaner aus Los Angeles. Nach dem misslungenen Interview der Journalistin, äußerte dieser öffentlich, er habe nicht das Geringste mit der Entwicklung der Bitcoins zu tun. Alle Behauptungen der amerikanischen Journalistin seien ungerechtfertigt. Ist Satoshi Nakamoto also weiterhin nur ein Pseudonym?

Mysteriöser Todesfall
Anfang März wurde die 28-jährige Chefin der Bitcoin- Handelsplattform ‚First Meta’ tot in Ihrer Wohnung aufgefunden. Laut Polizeiberichten war es kein natürlicher Tod. Ob es sich um Mord oder vielleicht doch Selbstmord handelt ist weiterhin unklar. Was steckt wirklich hinter diesem seltsamen Todesfall?

Wiedergefundene Bitcoins
Hacker hatten sich Zugriff auf das reddit-Profil des Geschäftsführers von Mt. Gox verschafft und später interne Dokumente veröffentlicht. Diese Dokumente zeigten, dass die angeblich gestohlenen Bitcoins weiterhin im Besitz der Bitcoin-Börse Mt. Gox sind. Bis jetzt ist unklar ob es sich bei diesen Dokumenten um Originale hält.

Verwunderlich hierbei ist jedoch: Letzte Woche teilte das Unternehmen Mt. Gox mit, es habe satte 200.000 Bitcoins wiedergefunden. Diese waren in einer sog. elektronischen Geldbörse gewesen, welche seit 2011 nicht mehr in Benutzung war. Die Handelsplattform ging davon aus, dass diese Geldbörse leer war. Handelt es sich hierbei vielleicht um eine Täuschung um schlechter Publicity entgegenzuwirken?

Oliver Flaskämper, Vorstandsmitglied der deutschen Handelsplattform bitcoin.de sagte: „Für die Anleger ist das aber eine gute Nachricht und lässt hoffen, dass vielleicht noch mehr Bitcoins wieder gefunden werden.“ – Wollen wir’s hoffen.

Aktuelle Maßnahme:
Das NYDFS (New York Department of Financial Services) will nun mit sog. Bitcoin-Handelsplätzen
Verbraucher durch bessere Regulierung beim Handel mit Bitcoins schützen und Geldwäsche verhindern. Bis zum Ende des zweiten Quartals 2014 sollen verschiedenste Unternehmen Vorschläge dazu präsentieren.

Es bleiben viele Fragen offen und ob diese Maßnahmen tatsächlich realisiert werden können, wird sich in naher Zukunft zeigen. Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden.

Bitcoins sind in ihrem Ursprung eine vom Staat unabhängige Cyberwährung. Ist diese Maßnahme dann nicht ein Wiederspruch?