Wohnungsnot in Deutschland – Egal wohin man schaut: Motels, Hotels, Hostels, nur keine preisgünstigen Wohnungen. Den Ausweg liefern die Union und SPD mit dem ‚‚Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen’’. Was dieses persönlich für Euch bereithält, erfahrt Ihr exklusiv bei uns!

Welche Themen werden in dem ‚‚Paket’’ angesprochen?

Die Miete, die Kaution, die Maklerkosten all das kann den Umzug ganz schön teuer werden lassen. Doch was ist, wenn ihr die Maklerkosten gar nicht zahlen müsstet? Also das 2,4-Fache der Nettokaltmiete einsparen könntet? Union und SPD nehmen dies in Angriff. Durch das ‚‚Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen’’ wird die Provision des Maklers dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Eine einfache und durchaus faire Regelung.

Die Miete wird schon wieder erhört, wer kennt das nicht. Um ganze 20% durfte der Vermieter die Mietkosten innerhalb von drei Jahren erhöhen. Künftig sollen, zu eurem Vorteil, maximal 15% Erhöhung genehmigt werden. Eine weitere durchaus zuversichtliche Regelung soll die Erhöhung der Mieten auf maximal zehn Prozent von der ortsüblichen Vergleichsmiete bremsen.

Um einen Überblick der ortsüblichen Mieten in Deutschland zu bekommen hier mal eine kleine Übersicht:

Mietspiegel Deutschland

Mietspiegel Deutschland

Gute Nachrichten haben wir auch für alle Wohngeldempfänger: Die im Jahr 2010 gestrichenen Heizkostenzuschüsse werden künftig wieder aus der Versenkung geholt. Monatlich sollt ihr ca. 30-35€ mehr zur Verfügung haben. Das dürfte doch die Betroffenen außerordentlich positiv stimmen.

Einen großen Streitpunkt zwischen Mieter und Vermieter bildet oft auch die Modernisierung der Wohnungen. Man selbst sieht nicht ein dafür auch noch zahlen zu müssen. Doch auch hier möchte die Koalition den Mietern entgegenkommen. Aus den elf Prozent Sanierungskosten, die zur Miete gerechnet werden, sollen glatte zehn Prozent werden. Ein Prozent ist zwar kein großer Unterschied, aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Wird das ‚Paket’ in allen Regionen Deutschlands eingesetzt?

Leider soll das Paket nur in den angespannten Wohnungsmärkten zum Einsatz kommen, sowie in Groß- und Universitätsstätten. Denn in diesen Regionen liegt der Mietpreis meist 30 -40% über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Welche Regionen in Deutschland von diesem Paket profitieren können, wird durch die Bundesländer selbst festgelegt. Denn diese wissen am Besten welche Regionen betroffen sind und welche eher weniger.

Was denkt Ihr, von welcher Neuerung des ‚Pakets’ werdet Ihr am meisten profitieren?