IBAN, BIC und SEPA! So viele Buchstaben und so wenig Ahnung. Was bedeuten diese
Abkürzungen und wofür brauche ich diese eigentlich?

Alles auf einen Blick!

Ab dem 1. Februar 2014 sollen Überweisungen und Lastschriftverfahren nur noch nach dem SEPA-Verfahren durchgeführt werden.

SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ und bedeutet nichts anderes, als einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Durch dieses Verfahren soll jeder Teilnehmer am bargeldlosen Zahlungsverkehr eine ‚‚internationale’’ Kontonummer und Bankleitzahl bekommen, die sogenannte IBAN (International Bank Account Number) und der BIC (Business Identifier Code). Übrigens braucht Ihr Euch den BIC gar nicht erst zu merken, denn ab 2016, fällt dieser weg und es reicht die Angabe der IBAN.

Die IBAN setzt sich aus dem Länderkennzeichen, der Prüfziffer, der Bankleitzahl und letztlich der Kontonummer zusammen. In Deutschland nimmt die IBAN insgesamt 22 Stellen ein. Der BIC ist dagegen kürzer und mit der Bankleitzahl (BLZ) gleichzusetzen. Genau wie bei der BLZ hat jede Bank ihren eigenen BIC. Damit Ihr das Zahlenchaos besser ordnen könnt, haben wir Euch eine kleine Abbildung zur IBAN zusammengestellt.

Übersicht IBAN

Woher bekomme ich meine Daten?

Alle benötigten Daten findet Ihr auf der Rückseite der Bankkarte unter dem Unterschriftenfeld. Für den Fall, dass diese bei Euch nicht abgebildet werden, könnt Ihr Euch eure IBAN und den BIC ganz bequem und kostenlos mithilfe des IBAN Rechners auf www.forium.de anzeigen lassen.

Wo finde ich IBAN und BIC

Wozu wird das SEPA-Verfahren eingeführt?

Da das bisherige Verfahren bezüglich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs nicht optimal mit dem EU-Markt vernetzt war, wurde das SEPA-Verfahren entwickelt. Damit soll ein zusammenhängender Markt für europaweite Zahlungen geschaffen werden. Einheitliche günstige Gebühren pro Lastschrift oder der verbesserte Schutz vor unzulässigen Lastschriften (13 Monate Rückgaberecht) machen den internationalen Zahlungsverkehr schneller billiger und vor allem sicherer.

Was ändert sich für mich als Verbraucher?

Für Euch ändert sich im Grunde nichts, denn die Umstellung geschieht automatisch durch die Banken, die Ihre Kunden auch mit den notwendigen Informationen versorgen. Lediglich die IBAN und BIC sollten auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Aufgrund der Verpflichtungen, die SEPA insbesondere an die Unternehmen stellt, u.a. jeden Kunden über die Umstellung zu informieren, kommt es vermehrt zu großen Mengen an E-Mails, Briefen, Faxen oder Ähnlichem. Welches bei dem einen oder anderen von Euch zu Unannehmlichkeiten führen kann.

Was denkt Ihr über das neue SEPA-Verfahren?