Da man normalerweise während des Studiums keine Million zur Verfügung hat, heißt es für viele: Jobsuche! Ob es hierbei darum geht, einfach ein bisschen Geld dazu zu verdienen oder sogar schon um den eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können.
Doch was gibt es für Jobmöglichkeiten und wie viel darf ich überhaupt verdienen?

Rund 66 Prozent der Studierenden haben, laut dem deutschen Studentenwerk einen Teilzeit-Job. Das liegt meist daran, dass die finanzielle Unterstützung von Eltern und/oder Staat leider nicht ausreicht. Oder einfach, weil die Betroffenen endlich auf eigenen Füßen stehen möchten. Bei dem Angebot an Aushilfsjobs ist schnell festzustellen, dass es dort keinen sehr großen Umfang gibt. So stehen Tätigkeiten wie Kellner(in), Zeitungs-Kurier oder Kassierer(in) ganz oben auf der Bewerbungsliste.
Eine praktische Alternative, um sich ein paar Taler dazu zuverdienen, ist Nachhilfe anzubieten. Diese kommt immer gut an, weil man nicht nur etwas dabei lernt, sondern gleichzeitig neue Leute kennenlernen kann. Nachhilfe ist außerdem eine effektive Variante, denn der Student kann seinen Stundenlohn fast selbst bestimmen.

 

Auf was muss ich achten, damit sich der Nebenjob voll rentiert?

Als Nebenjobber gibt es dort gewisse Grenzen, was das Geld betrifft. Seit 2013 wurde die Verdienstgrenze bei Nebentätigkeiten zwar von 400€ auf 450€ erhöht, jedoch wer erst seit diesem Jahr mit solch einem Job begonnen hat, ist ab einem Verdienst von 401€ rentenversicherungspflichtig. Das bedeutet, von den 18,9% zahlt der Arbeitgeber 15% und der Rest muss selbst getragen werden, maximal 17,55€. Verdiener unter 400€ sind davon natürlich dann freigestellt.

Bekomme ich weiterhin Kindergeld?

Seit 2013 gibt es nun keine Einkommensgrenze für das Kindergeld, solange man also noch keine 25 ist und nur im Falle des Erststudiums, bekommen die Eltern weiterhin Unterstützung. Wer BAföG beantragt hat, darf als Student bis zu 4.880 Euro im Jahr verdienen. Wer diese Summe nicht überschreitet, braucht sich um eine Kürzung keine Sorgen machen.

Studenten-Spar-Tipp!

Wer nebenbei trotzdem noch etwas einsparen möchte, sollte wissen, dass studienbedingte Ausgaben in der Steuererklärung als Werbungskosten, jedoch nur mit Belegen, abgesetzt werden können. Darunter fallen zum Beispiel die Kosten für Studiengebühren, Arbeitsmaterialien sowie Fachliteratur, Aufwendungen für Drucker oder PC ebenfalls wie die Kosten des Fahrtweges zur Universität.
Wer sich nicht lange mit der Steuererklärung auseinandersetzten möchte und keine Lust auf viel Papierkram hat, kann seine Steuererklärung einfach online erstellen, zum Beispiel auf lohnsteuer-kompakt.de und viel Geld sparen.

Welche Spartipps habt Ihr, wenn es um die Finanzierung des Studiums geht?