Die Sommerferien stehen vor der Tür und neben Urlaub und Erholung steht bei vielen Schülern auch das Aufbessern des eigenen Taschengeldes auf dem Plan. Aber nicht jeder Schüler jeden Alters darf einen Ferienjob ausüben.

„Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, sagt DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf. So verbietet das Jugendarbeitsschutzgesetz Kindern bis zum einschließlich 14. Lebensjahr zu arbeiten. Wie so oft, gibt es auch hier Ausnahmen: Wenn die Eltern zustimmen dürfen Kinder, die älter als 13 Jahre sind, bis zu zwei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Dabei muss es sicher aber um leichte Tätigkeiten, wie Gartenarbeit oder Zeitungen austragen, handeln

Zwischen 15 und 17 Jahren dürfen schulpflichtige Jugendliche nicht länger als vier Wochen pro Jahr in den Ferien arbeiten. Der Rest der Ferien muss der Erholung dienen. Außerdem darf die Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag nicht überschritten werden. Auch sind schwere körperliche und gefährliche Arbeiten und Tabu.

Das Gesetz regelt aber auch weitere Punkte, wie die Pausenzeiten. Wer mehr wissen will, dem sei die Broschüre der DGB-Jugend empfohlen, in der Tipps und Hinweise für das Jobben in den Ferien aufgeführt werden.