Zum Glück sind die Zinsen im Keller

„Nur zwei Prozent Zinsen. Früher gab’s das Doppelte oder sogar noch mehr!“ Alle meckern über die aktuell doch sehr niedrigen Zinsen. Dabei hat die aktuelle Zinsphase – der Tagesgeldindex von forium.de weist einen durchschnittlichen Tagesgeldzins von 0,96 Prozent aus – auch ihr Gutes.

Denn selbst für hohe Geldanlagebeträge sind die Zinseinnahmen nun steuerfrei. Wie wir alle wissen wird auf Kapitalerträge die Abgeltungsteuer von 25 Prozent (zzgl. Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) fällig. Aber der Sparer-Pauschbetrag sichert jedem von uns steuerfreie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne von bis zu 801 Euro jährlich.

Bei einem Zinssatz von zwei Prozent kann man dafür 40.050 Euro anlegen. Und bei einem Zinssatz von einem Prozent bleibt ein Anlagebetrag bis 80.100 Euro für Ledige und 160.200 Euro für Ehepaare steuerfrei. Das sind doch mal gute Nachrichten…

Zinsen steuerfrei

15 Gedanken zu “Zum Glück sind die Zinsen im Keller

  1. Weniger Steuern zu zahlen finde ich ebenfalls gut!! Werde mir dann mal 4050 Euro anlegen und euch berichtet wie das so ist ^^

  2. Hallo Geld-Kompakt Webmaster
    Ich habe ein für Deinen Blog passendes, kostenloses WordPress Plugin entwickelt. Es zeigt einem Besucher jeweils ein zufälliges Zitat zum Thema Geld, Finanzen und Sparen an.
    Vielleicht wäre das etwas für Deinen Blog?
    Du kannst das Plugin hier anschauen und bei Interesse kostenlos herunterladen: www finanzmonitor com/wordpress-plugin-zitat-geld-finanzen-sparen/

  3. Hi 🙂
    Die oben genannten Summen sind schon wahnsinn ! Wer hat denn mal eben 26.700 Euro zur Verfügung und kann das Geld für 3 Prozent anlegen. Kann man nicht auch mit wenig Risiko in Fonds investieren ? Ich habe diesen Artikel gefunden Danach hört sich die Gefahr doch recht kalkulierbar an. Wenn ich nun 5000 Euro zu einer Rendite von 10 Prozent in einen Immobilienfond investiere, dann kommt doch am Jahresende ein stolzes Sümmchen bei raus. Oder wie schätzt ihr das ein ?

  4. Keine Steuern auf Zinsen bezahlen ist ja schön. Leider hat alles zwei Seiten. Wenn ich auf der einen Seite 2% Zinsen bekomme und wir in Deutschland im Dezember 1,7% Inflation hatten, bleibt nur noch ein mickriger realer Wertzuwachs.

    Und wenn ich die 2% versteuern muss, habe ich nach Inflation bereits einen realen Wertverlust.

    Mit Zinsanlagen allein komme beim Aufbau oder der Sicherung meines Vermögens also nicht weiter. Da brauche ich schon Sachwerte!

  5. Pingback: Die Zinsen sind im Keller | Business Lounge

  6. Anleger, die einen persönlichen Steuersatz unter 25% haben, können über die Günstigerprüfung den Ertrag zum persönlichen Steuersatz versteuern und nicht zu 25% zzgl. 5,5% Soli (Abgeltungssteuer).

  7. Alles hat halt seine guten und schlechten Seiten. Die einen versuchen in Aktien Geld zu machen, die anderen wollen lieber auf Nummer sicher gehen und gehen zur Bank… wobei das mit der Inflationsrate dann auch gefährlich werden könnte

  8. Ich finde das Thema auch sehr spannend habe auch erst einen Artikel auf meinem Blog defoli de/2011/10/19/satte-zinsen-auf-sparkonten/ dazu geschrieben.
    Banken zocken uns eigentlich nur ab.

    @Michi naja Aktien würd ich nicht anfassen. Lieber in Rohstoffe investieren

Schreibe einen Kommentar