Abzocke der Stromkonzerne – Verbraucher müssen Strompreise vergleichen!

Das Preischaos der Energieanbieter nimmt kein Ende. Noch vor einem Jahr hatte die EU einen der größten deutschen Energiekonzerne wegen unerlaubter Gas-Preisabsprachen eine Geldstrafe in Milliardenhöhe aufgebrummt. Nun sind die Stromanbieter dran.

Laut eines Gutachtens im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen seien die Strompreiserhöhungen im Jahr 2010 nicht mit den gestiegenen Kosten zu rechtfertigen. Den Verbrauchern würden ungefähr eine Milliarde Euro zu viel in Rechnung gestellt. Der Vorwurf: Die seit 2008 gesunkenen Großhandelspreise hätten schon längst beim Kunden ankommen müssen. Doch warum merkt das keiner?

Die steigenden Strompreise seien, so Bündnis 90/Die Grünen, ein Symptom des nicht funktionierenden Wettbewerbs. Würden mehr Verbraucher ihren Stromanbieter wechseln, dann würden auch die Strompreise sinken. Also doch wieder (nur) ein Kartell-Problem?

Und die Reaktion des Wirtschaftsverbands BDEW? Der Strompreis hänge nicht nur von den Beschaffungskosten, sondern auch  von gestiegenen Netzentgelten, Steuern und Abgaben ab. Und die Umlage auf erneuerbare Energien werde die Preise ohnehin ansteigen lassen.

So kann man das natürlich auch sehen: Schuld sind die Ökos. Vielleicht fehlt es ganz einfach an einer einheitlichen rechtlichen Regelung für die Transparenz der Preise …

10 Gedanken zu “Abzocke der Stromkonzerne – Verbraucher müssen Strompreise vergleichen!

  1. Es ist doch so. Alle meckern immer über die Preise, aber wechseln tun die wengisten. Das ist die allgemeine Faulheit. Die Medien nehmen den Menschen das Gefühl, dass sie selbst etwas verändern können. Warum? Weil man nur konsumiert und selber nicht agiert. Ich hoffe mal, dass sich das bald ändern wird. Also! Wechselt euere Stromanbieter und macht Druck auf die Atomindustrie!

  2. habe gewechselt , habe 12 monate preisgarantie , umstellung dauerte 4 monate , jetzt kommen abschlagzahlungen die den alten preis übersteigen , wie die rückzahlung erfolgt ist nicht zu erfahren.

  3. Die Rückzahlung erfolgt mit der nächsten Rechnung. Dann werden anhand des bisher angefallenen Verbrauchs die neuen Abschäge bestimmt..

  4. Also ich habe auch gewechselt und manchmal kommt es mir so vor als würden hier absichtlich schlechte Kommentare einfließen um es anderen madig zu machen. Ich hatte null Problemem und auch der Wechsel war ohne weiteres nach paar Tagen erledigt. Natürlich sollte man sich vorher über den Anbieter informieren und dann erst wechseln.

  5. Ich bin auch ein Dauerwechsler und stehe dazu. Die Stromanbieter zahlen immer brav einen Bonus (meist legen die dabei drauf). Aber die haben ja auch scheinbar genug davon.

    Seit neuestem setze ich auf 100% Ökostrom. Naturstrom aus der Steckdose. Ökostromanbieter online vergleichen. Einfach den Haken bei Ökostrom setzen. Ist zwar etwas teurer, dafür grüner Strom und gut für die Umwelt.

  6. Fast in jeder Zeitung wird ein Anbieterwechsel mittlerweile empfohlen – und jeder sollte es machen! Nnur so kann auch ein vernünftiger Wettbewerb entstehen. In der SZ vom 22.01.2011: Strom- und Gaspreiserhöhungen ärgern viele Verbraucher. Entspannung bringt ein Wechsel der Energieversorger: Mehrere Hundert Euro im Jahr lassen sich so sparen. Doch nicht jedes günstige Angebot ist zu empfehlen.

  7. Ich wechsle jetzt schon seit etwa 6 Jahren jedes Jahr meinen Stromanbieter. Ich hatte noch nie Probleme.. Auch nicht beim Service der Stromanbieter. Immer erreichbar gewesen und auch noch nie Probleme gehabt bei den Zahlungen. Dieses Jahr probiere ich es mit ÖkoFlex und warte mal ab, was auf mich so zukommt. Ist ja nicht gerade der beliebteste Anbieter.

    Die Stromanbieterhabe da verglichen und freue mich auf meinen Stromanbieterwechsel.

  8. Nun, es ist ruhiger ums Thema Stromanbieter wechseln geworden, nur könnte ich mir gut vorstellen das durch die Ukraine Krise, der Strompreis von vielen Stromanbietern wieder nach oben geht.

  9. Man sollte seinen Stromanbieter in der Regel jedes Jahr wechseln. So kann man sich jährlich viel Geld sparen. „Billiger Ökostrom“ hilft übrigens beim Sparen und der Umwelt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klatsche.

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