Was wir alle schon wussten, jetzt auch Schwarz auf Weiß: Die Deutschen haben weniger Geld für den Konsum. So zumindest lautet das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos im Auftrag der CreditPlus Bank. 

Der einfache Grund: Seit Mai 2010 sind die Lebenshaltungskosten so stark angestiegen wie zuletzt im Jahr 2008. Vor allem die hohen Verbraucher-, Energie- und Kraftstoffpreise seien schuld am zurückhaltenden Konsumverhalten der Bevölkerung. Der Verbraucher will sparen, nicht konsumieren. Er setzt auf billige No-Name-Artikel statt auf Markenware. So weit, so schlecht.

Doch die Schlussfolgerung der CreditPlus Bank klingt wie blanker Hohn: Die Tatsache, dass rund 19 Prozent der Teilnehmer nicht wüssten, wie hoch ihr Wochenbudget sei, lasse auf einen „hohen Grad an Unkenntnis über die finanziellen Möglichkeiten“ bei den Verbrauchern schließen. Kurzum: Die Deutschen können nicht mit Geld umgehen. Und die Forderung: Das Thema „Umgang mit Geld“ bereits in der Schule aufgreifen. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist durchaus ernst gemeint. Doch darüber, wie die Schüler auf einen „besseren“ Umgang mit Geld vorbereitet werden sollen, wird leider nichts gesagt …