Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik raten zur Vorsicht. Ein neues Trojanisches Pferd reitet nicht, sondern interessiert sich für TAN-Nummern und Kreditkartendaten…
Eine Infektion des Computers erfolgt durch den Besuch einer mit der Schadsoftware infizierten Internetseite.

Unser Rat lautet daher: Nutzen Sie ein aktuelles Virenschutzprogramm!!!

Und so funktioniert der Spionageangriff: Die Schadsoftware, das heißt das Trojanische Pferd, sorgt dafür, dass zwar die korrekte Webseite einer Bank aufgerufen wird, dort aber manipulierte Inhalte angezeigt werden.

Die Betrüger haben keine guten Deutschkenntnisse. Das zeigt auch das folgende Beispiel: „Die XY Portal passt sich den hohen Kundenansprüchen an. Wir bleiben immer auf dem neusten Stand mit Sicherheitsvorschriften um unseren Kunden mehr Sicherheiten zu bieten. Unser Sicherheitsabteilung erfand ein neues Sicherheitssystem, die Angriffe von Dritten verhindert um Betrugsfälle. Diese Sicherheitssystem muss von allen Online- Banking-Kunden genutzt werden. Wir empfehlen Ihre Daten zu Angleichung anzugeben. Sollte die Anmeldung in 48 Stunden nicht erfolgen, so wird Ihre Karte vorübergehend gesperrt, bis zu Ende der Anmeldevorgang.“ (Quelle Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

Geben Sie auf keinen Fall Ihre Kreditkartennummer, Prüfnummer, Geburtsdatum und andere persönlichen Daten ein!

In anderen Fällen wird man dazu aufgefordert 20 TAN-Nummern einzutippen. In diesen oder anderen merkwürdigen Fällen sollten Sie lieber einen Computerfachmann nach einem besseren Virenschutzprogramm oder einen Banker nach der Richtigkeit der Information fragen.