Die Deutsche Bundesbank hat im ersten Halbjahr dieses Jahres insgesamt 33.654 falsche Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2009 stieg die Zahl um rund 20 Prozent. Besonders auf falsche Fünfziger sollten Verbraucher beim Einkaufen achten, denn der Anteil der falschen 50-Euro-Noten an den gesamten Fälschungen erhöhte sich deutlich von 49 Prozent auf 61 Prozent.

Für die ersten sechs Monate errechnete die Bundesbank einen „Falschgeld“-Schaden von 1,9 Millionen Euro. Bei dieser Summe sollte man aber nicht gleich erschrecken: Im Vergleich zu anderen Euro-Ländern steht die Bundesrepublik gut da: „Deutschland liegt mit rund acht Fälschungen auf 10.000 Einwohner pro Jahr nach wie vor weit unter dem Durchschnitt des Euro-Raums“, so Helmut Rittgen, Leiter des Zentralbereichs Bargeld bei der Deutschen Bundesbank.

Unser Tipp: So erkennen Sie Falschgeld

Oberflächenstruktur

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Der Schriftzug „BCE ECB EZB EKT EKP“ am oberen Rand hebt sich von der Oberfläche ab