Man kennt das ja: Ein Mann soll im Leben einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen und ein Haus bauen. Dass Letzteres nicht aus reinen Investmentzwecken passiert, sondern auch emotionale Gründe eine Rolle spielen, ist offensichtlich.

Laut des aktuellen „Immobilienbarometers“ von ImmobilienScout24 und Interhyp, für das 3.600 an Eigenheiminteressenten befragt wurden, wollen 61 Prozent für ihre Familien ein Heim schaffen. Immerhin knapp mehr als die Hälfte möchte sich gestalterisch im eigenen Haus so richtig austoben. Knapp weniger als die Hälfte, nämlich 49 Prozent, fühlt sich einfach nur wohl, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben, was aber natürlich und hoffentlich auch in einen Mietobjekt der Fall ist. 😉 Lediglich sechs Prozent kaufen ein Eigenheim aus reinen Erwerbszwecken.

Was würde Immobilieninteressenten von einem Hauskauf abhalten? Zwei Drittel der Käufer nehmen Reißaus, wenn ihnen die Nachbarschaft problematisch erscheint. Wenn zum Haus der Garten fehlt, nimmt die Hälfte der Befragten Abstand vom Kauf. Doch auch bei Badezimmern ohne Fenster sagen 42 Prozent der Interessenten lieber nein zum eigenen Häuschen. Mit 39 Prozent sind fehlender PKW-Stellplätze oder zu niedrige Deckenhöhen Gründe, sich gegen eine Immobilie zu entscheiden.

Lieber Leser, wünschen Sie sich auch ein Eigenheim? Warum wollen Sie ein Haus und vor welchen Immobilien würden Sie zurückschrecken?