Rendite: Die Bundesliga ist Europameister!

Die Bundesliga ist die profitabelste Liga in Europa. Das geht aus den aktuellen Zahlen des „Annual Review of Football Finance“ der Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft Deloitte für die Spielzeit 2008/2009 hervor. Die 18 Bundesligisten erreichten zusammen ein Betriebsergebnis von insgesamt 172 Millionen Euro. Mit diesem äußerst positiven Ergebnis können die anderen Ligen nicht mithalten.

Die Mannschaften der englischen Premier League erwirtschafteten im untersuchten Zeitraum einen Gewinn von 93 Millionen Euro. Gegenüber der Spielzeit 2007/2008 ist das aber ein Rückgang um sage und schreibe 141 Millionen Euro.

Während die Bundesliga und die Premier League einen operativen Gewinn vorweisen können, sieht es in den anderen Ligen nicht ganz so gut aus. So musste die französische Ligue 1 einen operativen Verlust von 64 Millionen Euro verkraften. Die italienische Serie A traf es mit 116 Millionen Euro Verlust noch härter.

Lohn- und Gehaltskosten steigen

Die Spieler dürften die Rendite oder die Verluste der Ligen nicht interessieren. Schließlich stiegen die Lohn- und Gehaltskosten in allen europäischen Top-Ligen.

Die Vereine der italienischen Serie A gaben insgesamt 73 Prozent des Gesamtumsatzes für die Gehälter von Fußballstars der Marke Diego, Luca Toni und Co. aus. In England, Frankreich und Spanien sieht es nicht anders aus. Dort liegt der Anteil auch bei über 60 Prozent. Die Bundesliga ist eine kleine Ausnahme: Der Anteil liegt bei „nur“ 50 Prozent…

9 Gedanken zu “Rendite: Die Bundesliga ist Europameister!

  1. Ich finde es sehr gut, dass die Bundesligavereine nicht so viel Geld für Spielergehälter ausgegeben. Schlimm ist nur, dass jeder Fußballer, der geradeaus laufen kann schon einen, zwei oder drei Berater hat.
    Ohne Berater läuft in der Branche doch nichts. Das ist schon erbärmlich für jeden Profi-Fußballer.

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  3. Fußball ist doch sowieso nur noch eine Frage des Geldes. Bayern München wäre auch nicht Deutscher Meister, wenn die nicht Millionen für Robben ausgegeben hätten. Und ein Trainer der Marke Van Gal ist jetzt auch nicht billig. Der dürfte auch so einiges kosten. Das dann aber alle von den tollsten, besten Bayern der letzten Zeit reden ist einfach lächerlich. Wo Geld ist, da fallen auch die Tore

  4. Wer guten Fußball sehen will muss auch dafür gutes Geld bezahlen. Ein Robben würde für einen Appel und Ei mit Sicherheit nicht in München kicken.

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  6. 73 Prozent für die englischen Spieler? Das ist doch Wahnsinn. Man muss sich nicht wundern, dass es in den nächsten Jahren immer wieder zu Banken-, Euro-, Dollar-, Aktien-, Immobilienkirisen kommt. Das ist doch wohl so gewollt. Schließlich könnten Politiker etwas dagegen tun! Steuern rauf für Finanzgeschäfte und Millionäre.

  7. ich finds einfach nur übertrieben was die sich dabei denken würd ich gerne mal wissen. ist doch verückt so vie zu zahlen

  8. hab gestern in den Nachrichten gesehen, das man jetzt pay-tv aus dem ausland kaufen kann und damit auch die Bundesliga sehen kann.. heißt ja dann, das die nichtmehr so viel verdienen… mal schaun ob sie trotzdem an der Spitze bleiben…

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