Ab November 2010: Elektronischer Personalausweis kostet 28,80 Euro

Der neue Personalausweis wird deutlich teurer als der alte. Statt wie bisher acht Euro verlangt das Amt künftig eine Gebühr von 28,80 Euro. Antragsteller unter 24 Jahren müssen nur 19,80 Euro bezahlen, Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren keinen Cent. Auch für Bedürftige ist eine Gebührenreduzierung oder -befreiung möglich. Die künftigen Kosten legte heute das Bundesinnenministerium vor. Jetzt muss nur noch der Bundesrat zustimmen.

Den neuen Personalausweis, der zum 1. November 2010 eingeführt werden soll, gibt es im Scheckkartenformat. Die Personalkarte ist mit einem Chip ausgestattet, die Online-Ausweisfunktion gibt es gratis dazu.

Ein unbemerktes Auslesen ist nicht möglich, heißt es vom Ministerium. Eine sechsstellige PIN-Nummer soll das verhindern.

10 Gedanken zu “Ab November 2010: Elektronischer Personalausweis kostet 28,80 Euro

  1. Das ist die erste Abgabenerhöhung der schwarz-gelben Koalition. Es werden bestimmt noch viele folgen. Und die FDP kann sich jetzt schon warm anziehen, die werden bei der nächsten Bundestagswahl nicht einmal die fünf Prozent-Hürde schaffen.

  2. Ich werde meinen Ausweis jetzt ganz fix verlängern. Dann zahle ich wenigstens nur acht Euro. Und in zehn Jahre bezahle ich dann wieder der guten alten D-Mark 🙂

  3. Kann man eigentlich auf den Personalausweis verzichten, wenn man sich nur einen Reisepass holt? Der kostet ja noch viel mehr, so um die 59 Euro. Der müsste doch auch dann reichen, oder?

  4. Zum Glück ist meiner noch ein paar Jahre gültig. Ob der Pass so sicher ist – zu hoffen ist es aj, aber die Realität muss das erst zeigen.

  5. ich werde mir auch noch einen alte Ausweis holen. Wer weiß, was für Daten auf den elktrischen Personalausweis alles gespeichert werden. Und was passiert, wenn die Daten geknackt werden? Ein Personalausweis braucht kein Chip und auch keine PIN! Ich will ja mit dem Ausweis kein Geld abheben!

  6. Der Bundesrat hat noch einige Änderungen vorgenommen:
    Antragsteller unter 24 Jahren müssen nur 19,80 Euro bezahlen
    –> geändert in 22,80 Euro.

  7. Die Vorbehalte gegen unsere Regierungen sind mal wieder als berechtigt bestätigt worden. Nun kann also der Einzelhandel meinen Zugang aus 2 m Entfernung rigistrieren und demnächst mir auch gezielt Werbeangebote machen, meinen Weg durchs geschäft protokollieren und entsprechend speichern.

    Im nächsten Schritt werden die Ausweisdaten unter die Haut implantiert (bei Tieren schon erprobt) und wenn die richtigen Daten miteinander verknüpft werdden, dann kann man von mir auch gleich eine Fußgängermaut abkassieren und vieles mehr.

    Schöne neue Welt

  8. Erst mal die Alu-Abschirmhülle für den Chip-Perso nutzen. Mancher wird wohl erst aufwachen, wenn er den Supermarkt betritt und gegenüber auf der Videowand er persönlich begrüßt wird. Aber auch dann werden die meisten Deutschen nicht registrieren, was los ist. Das Scannersystem der Warensicherung funktioniert nämlich nach dem gleichen RFID Prinzip und kann somit gleich mit die Personaldaten der Ausweischips auslesen.
    Wenn dann der Chip implantiert wurde hilft nur noch der Anzug mit intergrierter Abschirmung. Letztlich geht es um das totale Kontrollsystem der Mächtigen über die breite Masse. Wer den Chip nicht implantiert hat wird in Zukunft werder kaufen noch verkaufen, nicht reisen, keine Ämter und Arbeitsstellen betreten und verlassen können. Da hat schonmal vor etwa 2000 Jahren jemand drüber geschrieben. Nur konnte sich das bis vor wenigen Jahren niemand vorstellen, wie das funktionieren soll. Jetzt wissen wirs.

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