Keiner da, der die Oma pflegt? Niemand, der sich am Nachmittag um die Enkelkinder kümmert? Die Lösung ist naheliegend: Ein Mehrgenerationenhaus. Ein Haus, in dem Kinder, Eltern, Großeltern und manchmal sogar Urgroßeltern unter einem Dach leben.

Die Deutsche Bausparkasse Badenia hat sich Gedanken gemacht, wie ein Zusammenleben der verschiedenen aussehen könnte. Wichtig ist, jeder Generation Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, damit durch zu viel Konfrontation keine Konflikte entstehen. Jede kleine Familie für sich braucht Privatsphäre. Damit Senioren weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen können, brauchen sie Barrierefreiheit. Für die Umsetzung bedarf es in vielen Häusern einer Sanierung.
Dazu gehört es, steile Treppen, Stufen vor dem Hauseingang oder ein zu hoher Einstieg in die Badewanne zu vermeiden. Zudem ist es am besten, wenn die Senioren das Erdgeschoss des Mehrgenerationenhauses beziehen. So müssen sie im hohen Alter nicht mit zu vielen Treppenstufen kämpfen. Außerdem wichtig sind eine rollstuhlgerechte Küche, eine begehbare Dusche, einen Wannenlift und rutschfeste Bodenfliesen.

Somit kommen schnell Umbauinvestitionen im fünfstelligen Bereich zusammen. Das ist nicht gerade wenig. Was ist, wenn sich die Parteien zerstreiten, weil man sich gegenseitig auf die Nerven geht? Oder eine der Familien bricht auseinander? Eine Investition in die Zukunft, die sich lohnt – was meinen Sie, liebe Leser?