Lärm ist ungesund. Und genau deswegen wird am 28. April 2010 der Tag gegen Lärm nicht gefeiert, sondern es wird darauf hingewiesen, wie schädlich Krach ist.

Lärm kann mehrere fatale Folgen haben: Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen oder Tinnitus. Experten der Central Krankenversicherung haben verschiedene Lärmsituation mit einem Schallpegel-Messgerät getestet und kamen zu überraschenden Ergebnissen.

Schon ein einfacher Kuss auf die Ohrmuschel verursacht einen Dezibelwert von 130 – vergleichbar mit Düsenflugzeug oder der Tröte im Fußballstadium. Diese Art von Lärm kann zu Hörstürzen oder Schwerhörigkeit führen. Zum Vergleich: Die gewöhnliche Gesprächslautstärke liegt bei 50 Dezibel.

Ungewöhnlich geht es weiter: Wer die Nacht neben einem starken Schnarcher verbringt, ist einer Lautstärke von 90 Dezibel ausgesetzt. Sogar ein lauter Staubsauger mit 80 Dezibel ist hierbei leiser!

Und auch die tägliche Arbeit im Großraumbüro ist nicht zu unterschätzen: Ganze 70 Dezibel strömen auf den Hörsinn ein – und ist damit genauso laut wie starker Straßenlärm.

Nach den Schauergeschichten kommt die Frage auf, wie man dem Gehör eine Pause gönnen kann. Dafür hat die Central Krankenversicherung simple, aber wirksame Tipps:

1. Verbringen Sie einen Abend ohne Fernseher, Radio, Geschirrspül- oder Waschmaschine.
2. Wenn Sie gern spazieren gehen und in der City wohnen, verlagern Sie Ihr Hobby auf die Abendstunden.
3. Ihr nächstes Reiseziel sollte ein Ruhehotel sein. Ja, so etwas gibt es tatsächlich! Zu finden unter anderem durch „Relais du Silence“.