Wie alles im Leben sollte auch die Computer-Nutzung in Maßen passieren. Wie die neueste Studie der Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit Forsa unter 1.000 Personen ergibt, nutzen 40 Prozent der Grundschüler bis zu 30 Minuten am Tag den PC. Jedes fünfte Kind zwischen sechs und 18 Jahren sitzt schon mehr als 60 Minuten vor dem PC-Bildschirm.

Acht Prozent der befragten Eltern geben an, dass ihre Kinder mehr als 120 Minuten vor dem Computer hocken. Und nur fünf Prozent der Kinder nutzen beschäftigen sich in ihrer Freizeit überhaupt nicht mit dem PC.
Neben vielen kritischen Stimmen zur PC-Nutzung dürfen die positiven Effekte, die beispielsweise Computerspiele auf Kinder und Jugendliche haben, nicht vergessen werden. Immerhin verlangen viele Computergames strategisches Denken und Geschicklichkeit ab.

Gefährlich wird es nur, wenn Kinder so lang vor dem Computer sitzen, dass sie keinen Sport mehr treiben und ihre Freunde in der realen Welt vernachlässigen. Zwei von drei Kindern bewegen sich an einem normalen Schultag eine Stunde, jedes zehnte Kind geht gar keiner sportlichen Tätigkeit nach.

Kinder, die bereits übergewichtig sind, hocken besonders gern vor dem Computer. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass sie nebenbei ungesundes Essen, wie zum Beispiel Chips und Schokolade knabbern.

Zudem bieten Computer und Internet viele Inhalte an, die nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Eltern sollten Regeln aufstellen, zu welchem Zweck und wie lange ihr Nachwuchs das Internet nutzen darf. Grundschulkindern sollte nicht alleine im Internet surfen dürfen, sondern nur unter Aufsicht eines Erwachsenen.