Zahnarzt gleich Schmerz, Angst und Panik? So sehen es 48 Prozent der über 1.000 Befragten einer Studie der DMG Dental-Material Gesellschaft. Mehr als die Hälfte der Befragten hat aber nur Angst, wenn gebohrt wird.

Was man dagegen tun kann? Entweder man putzt morgens und abends jeweils drei Minuten gründlich die Zähne, benutzt Zahnseide und geht alle sechs Monate zur Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt oder man unterzieht sich der Kariesbehandlung ohne Bohrer. Wie das geht? Ein spezieller flüssiger Kunststoff wird verwendet, um den kranken Zahnschmelz aufzufüllen und zu verschließen. Das geschieht ohne Bohrer, ohne Schmerzen und ohne den Verlust von Zahnsubstanz.

Berechtigte Fragen: Was passiert mit den braunen Stellen am Zahnschmelz, an dem der Zahndoktor Karies erkennt? Bleiben sie? Werden sie gebleicht? Oder mit TippEx angemalt?

Und außerdem: Wer soll das bezahlen? Denn derzeit ist die neue Methode keine Kassenleistung, wohingegen die Stopfung von Karieslöchern von der Krankenkasse übernommen wird.

Und die Moral von der Geschicht‘: Angst vorm Zahnarztbesuch lohnt sich nur, wenn man viel Geld hat. Ohne Geld muss man weiter Schmerzen ertragen, bekommt aber auch die Gewissheit, seine weißen Beißerchen besser pflegen zu müssen.

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