Alles Ökostrom oder was?

Immowelt.de hat es aufgedeckt: Die Bezeichnung Ökostrom ist irreführend. Warum? Da der Begriff Ökostrom nicht gesetzlich geschützt ist, benutzen ihn Versorger, um ihre Kunden bewusst zu verschaukeln.

Ans Tageslicht kam das so: Das Immobilienportal immowelt.de befragte im Rahmen der Studie „Wohnen und Leben 2010“ 1.029 Menschen. Von diesen gaben 15 Prozent an, Ökostrom zu beziehen. Laut Angaben von Strombetreibern haben jedoch nur magere fünf Prozent der Konsumenten einen Ökostrom-Vertrag abgeschlossen.

Also, liebe GELD-kompakt-Leser, auch wenn der Stromanbieterdschungel recht vielfältig ist, schauen Sie genauer hin, welchen Strom Sie wirklich beziehen.

8 Gedanken zu “Alles Ökostrom oder was?

  1. „1.029 Menschen“? Wieso hat immowelt.de nicht 10.000 Menschen befragt? Dann wäre auch die Prozentzahl viel höher? War die Umfrage den überhaupt „repräsentativ“, oder hat man die auf der Interneseite befragt?
    Ich glaube nicht, dass die Leute sich „unechten“ Ökostrom andrehen lassen. Grüße DJK

  2. Ich bin bei Lichtblick und ich muss sagen, dass ist „echter“ Ökostrom! Und ich bin rundum zufrieden mit dem Service! Preisgünstig ist der Ökostrom zudem auch. Da kann man wirklich nicht meckern.

  3. Pingback: Lohas News – Rundschau 09.03.2010 | A-LOHA LOHAS! Blog

  4. Die Studie ist leider ziemlich windschief. In der Tat ist beim Strom nicht alles „öko“ was mit Namen wie „Klima“, „grün“, „Sun“ oder ähnlichem glänzt. Aber das aus einer Studie lesen zu wollen, die rund 1000 Menschen eine Frage stellt, die durch soziale Erwünschtheit verzerrt wird (Wetten, bei „spenden Sie für Haiti?“ antworten auch mehr Leute mit „ja“, als tatsächlich spenden?), das Ergebnis (15%) dann mit den 5% Ökostromkunden zu vergleichen, die aus einer Umfrage von Energie & Management im Juni 2009 (!!) hervorgehen und daraus eine Kausalität zu konstruieren („weil es keine geschützte Bezeichnung ist“) hat mit seriöser Wissenschaft (oder auch „nur“ Statisik) wenig gemein.
    Nichtsdestotrotz sollte, wer zu Ökostrom wechseln möchte, genau darauf achten, ob die Qualität stimmt (tatsächliche Stromlieferung statt nur Zertifikaten, Förderung der erneuerbaren Energien).

  5. … und wieder mal ein Beispiel für

    „Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.“ ….
    😉

  6. Interessant ist auch die Frage, wieviel EUR / pro Monat zusätzlich die Menschen privat für Ökostrom (= Strom aus 100 % regenerativen Energien) zu zahlen bereit sind.

    Wer dazu anonym ein Urteil abgeben möchte, kann dies unter

    (Die Url wurde von der GELD kompakt-Redaktion gelöscht – Es ist nicht erkenntlich, wer der Eigentümer der Seite ist)

    tun.

  7. Nice Post,

    Kürzlich hatte ich auf diesem Posten sehen, die Leitlinien für gute ökostrom , um mehr Strom durch environment.n bekommen wachsen
    Durch diese Informationen, die wir in der heutigen Zeit bis in die Zukunft wachsen kann.

    Vielen Dank,

  8. Hallo,

    das ist so schon richtig.. Allerdings fehlt mir hier die Info, dass Stromkonzerne den Strom als Ökostrom verkaufen dürfen, obwohl sie keinen Ökostrom liefern, unter der Bedingung, dass ein gewisser Beitrag in erneuerbare Energien einfließt.

    Hausbesitzer sollten sowieso schauen, sich von den Großkonzerne abzukoppeln und die Stromerzeugung selbst in die Hand nehmen.

    Beim Photovoltaik Rechner zum Beispiel erhält man Informationen zum ganzen Sachverhalt.

    Sonnige Grüße!

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