Bevor am Montag der Weltfrauentag begangen wird, wird es am Sonntag richtig gesund: Der Tag der gesunden Ernährung steht an. Und das nutzt der Verband Deutscher Mühlen e. V., um Verbrauchern deutlich zu machen, wie viel Brot, Brötchen und andere Backwaren auf den Tisch kommen sollten und warum eigentlich.

Backwaren enthalten viele Nährstoffe, von denen man als Verbraucher nichts ahnt. Neben Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß auch B-Vitamine, Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Eisen, aber auch die Mineralstoffe Kalium und Magnesium.

Menschen, die Diät halten, wird oftmals geraten, die Finger von Backwaren zu lassen, da Stärke-Kohlenhydrate circa die Hälfte der Speisen ausmachen. Und in Ernährungskreisen gelten Kohlenhydrate als schlimme Dickmacher. Isst man aber Vollkornprodukte statt solche aus Weißmehl, kann von Dickmachern keine Rede sein – eher von Energielieferanten. Deswegen raten Ernährungswissenschaftler zum Konsum von 250 Gramm Getreideprodukten täglich. Wie bei Obst und Gemüse gilt auch hier die Devise „Fünf am Tag“, also fünf Portionen Getreidewaren am Tag.

Und die Bundesbürger scheinen sich daran zu halten: 94 Prozent der Verbraucher essen jeden Tag Brot und jeder Deutsche verzehrt pro Jahr im Durchschnitt 84,2 Kilogramm Backwaren.

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Quelle: Verband Deutscher Mühlen e.V.