Es gibt sie tatsächlich, die erste gesetzliche Krankenkasse für Frauen. Der Name: salvina. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Die kleine Gesunde“. Wie passend für eine Krankenkasse, die sich der holden Weiblichkeit widmet…

Und da sich salvina sehr für die Belange von Frauen interessiert, weiß sie, wie furchtbar es ist, wenn man beim Frauenarzt nicht zum vereinbarten Termin dran kommt. Denn mal ehrlich: Neben dem Job gilt es auch, die lieben Kinderlein aufzuziehen, den Göttergatten glücklich zu machen und den Haushalt zu schmeißen. Damit man sich diesen wichtigen Dingen des Alltags widmen kann und die Zeit nicht mit dem Lesen von Frauenzeitschriften in einem Wartezimmer vergeudet, kooperiert die salvina mit dem Deutschen Ärztenetz Gynäkologie. Das ist eine Vereinigung, in der bundesweit mehr als 400 Gynäkologen vertreten sind.

Der Kooperationsvertrag besagt, dass Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse salvina beim Frauenarzt maximal 30 Minuten warten müssen. Dies wird ihnen garantiert.
Berufstätige Damen dürfen morgens auch schon vor Sprechstundenbeginn und abends nach Beendigung der ärztlichen Sprechstunde vorbeischauen. Kurzfristige Termine bekommt sie natürlich auch – wenn sie salvina-Versicherte ist.

Klingt überzeugend. Doch wie sieht die praktische Umsetzung aus? Steht die Patientin nach 31 Minuten Warterei auf, öffnet die Tür zum Behandlungsraum und schreit:“Ich bin bei der salvina versichert und habe nun mehr als 30 Minuten warten müssen! Behandeln Sie mich – SOFORT!“. Darf eine Versicherte morgens um sieben Uhr beim Gynäkologen ihres Vertrauens klingeln und auf einen Termin bestehen, da sie bereits 8 Uhr auf Arbeit sein muss? Und darf sie tatsächlich wegen Beschwerden anrufen und bekommt auch tatsächlich zeitnah einen Termin?

Das klingt zu schön, um wahr zu sein…Hört sich an, wie die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung – ist es aber nicht. 🙂