Nicht nur die standhafte Schnee- und Eisdecke macht derzeit Autofahrern und Fußgängern zu schaffen, sondern auch die Löcher in der Straße darunter werden in den kommenden Monaten für viel „Freude“ sorgen.

Durch den anhaltenden Dauerfrost haben sich jede Menge Risse und Löcher auf Bürgersteigen, Radwegen und Straßen gebildet. Durch kleine Risse läuft Wasser in den Bodenbelag ein und weicht diesen auf. Wenn der Winter sich dann von der frostigen Seite zeigt, gefriert das Wasser und sprengt den Untergrund auf. Wenn dann noch Fahrzeuge über den geschädigten Bodenbelag fahren, wird der Effekt noch verstärkt.

Der TÜV Rheinland schätzt, dass derzeit 30 bis 40 Prozent aller deutschen Straßen beschädigt sind. Deswegen sollten vor allem Autofahrer vorausschauend fahren, damit ihre Achsen, Felgen und Räder keinen Schaden nehmen. Aber auch Radfahrer müssen aufpassen, dass sie nicht in den Schlaglöchern „verschwinden“. Menschen, die gehen, können durch ihre geringe Geschwindigkeit zwar am besten den lauernden Gefahren im Untergrund ausweichen, aber manchmal versteckt sich so ein Loch auch gern unter matschigem Schnee. Und dann ist der Fuß schnell umgeknickt, verdreht oder schlimmstenfalls gebrochen.

Also: Augen auf im Straßenverkehr!