Schuldenuhr rast auf 1,8 Billionen Euro zu

Der Bund der Steuerzahler hat seine Schuldenuhr wieder umgestellt. Nachdem sie bereits im vorigen Jahr zehn Mal schneller tickte, erreicht sie dieses Jahr erneut Rekordgeschwindigkeit. Die Schulden von Bund, Ländern und Kommunen wachsen dieses Jahr mit 4.481 Euro pro Sekunde so schnell wie nie zuvor. Und diese Schulden sind teuer: Hinzu kommen nochmal 2.003 Euro Zinsen pro Sekunde.

Für 2010 prognostiziert der Bund der Steuerzahler eine Nettokreditaufnahme von insgesamt 141,3 Milliarden Euro. Damit wird der Schuldenberg voraussichtlich auf 1,8 Billionen Euro anwachsen – in Zahlen: 1.800.000.000.000.

Angesichts dieser dramatischen Zahlen empfiehlt der Bund der Steuerzahler die Staatsausgaben zu begrenzen, „statt sie über Schulden von kommenden Steuerzahlergenerationen finanzieren zu lassen“.

Gute Idee, findet auch GELD kompakt. Doch wo soll der Staat sparen? Was denken die GELD kompakt Leser? Schreiben Sie Ihre Spar-Vorschläge einfach ins Kommentarfeld!

6 Gedanken zu “Schuldenuhr rast auf 1,8 Billionen Euro zu

  1. Wem schulden wir eigentlich das Geld? Den Banken? Dann könnte man doch eigentlich die Banken pleite gehen lassen 🙂

  2. Die reduzierte Mehrwertsteuer für Hotels sollte zurück genommen werden, und viele andere Steuervergünstigungen auch!

  3. Die Regierung soll die Steuersünder-CD kaufen! Denke, das wird viele andere Bankmitarbeiter in Steueroasen bestimmt dazu animieren, auch Daten zu klauen, um sie teuer an die Regierung zu verkaufen. Das könnte sich auf Dauer lohnen 😉

  4. Pingback: Tweets die Schuldenuhr rast auf 1,8 Billionen Euro zu - GELD kompakt erwähnt -- Topsy.com

  5. Hab ich’s nicht gesagt? Jetzt ist schon eine zweite Steuersünder-CD aufgetaucht. Mal sehen, was da noch kommt 🙂

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