Ein Job kommt selten allein…

Wenn ein Einkommen nicht ausreicht, muss notgedrungen ein Zweitjob her. Das Karriereportal Monster hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1.107 Arbeitnehmer zum Thema Nebentätigkeit befragt.

Monster fragte, ob die Arbeitnehmer neben ihrem Hauptberuf noch andere Tätigkeiten ausüben. Darauf antworteten 28 Prozent der Befragten mit „Nein, ich brauche kein Nebeneinkommen.“

32 Prozent entgegneten, dass sie gern einem Zweitjob nachgehen würden, jedoch keine Zeit dafür haben. 40 Prozent versuchen, ihr Einkommen durch eine Nebentätigkeit aufzustocken.

Doch so ein Zweitjob bringt nicht nur Geld, sondern auch Schwierigkeiten mit sich: Zur fehlenden Zeit fürs Privatleben können auch Probleme mit dem Hauptarbeitgeber kommen. Vorgesetzte fürchten, dass die Leistung des Angestellten aufgrund eines Nebenjobs zurückgehen könnte. Zusätzlich darf der Arbeitnehmer in keinem Konkurrenzunternehmen oder in einem Unternehmen, das im selben Geschäftsfeld tätig ist, arbeiten. Dies wird schon im Arbeitsvertrag durch Klauseln abgesichert. Nebentätigkeiten müssen demzufolge angegeben oder sogar genehmigt werden. Ist der Chef also gegen einen Nebenjob, muss der Arbeitnehmer daran halten – wenn er sein Hauptjob behalten möchte.

2 Gedanken zu “Ein Job kommt selten allein…

  1. Ich find es interessant dass anscheinend nur 28% mit Ihrem Einkommen zufrieden sind und nicht mehr an Einnahmen brauchen.
    Schade, dass hier nicht auch noch die Höhe des Einkommens angegeben wird – da kann man also nur spekulieren, dass die Löhne inzwischen doch so stark gesunken sind, dass der Wunsch nach mehr Einkommen über eine 2te Tätigkeit eben schon bei 72 % vorhanden ist.
    Ich halte dies für kein gutes Zeichen – die Arbeitswelt ist in den letzten Jahren schon härter geworden – die Leistungsgrenzen der Mitarbeiter werden immer mehr ausgereizt und dies eben nicht bei entsprechend höherer Bezahlung sonder eben im Gegenteil.

  2. Also das 40 Prozent ihr Einkommen versuchen aufzustocken finde ich gut, ich selber mache das auch und weiß was das heißt, eine Menge Arbeit mehr und auf vieles anderes verzichten.

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