Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) führt jedes Quartal eine Studie zu Stimmungen der deutschen Bevölkerung zum Thema Vorsorge durch. Im Dezember 2009 wurden 1.042 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.

Immerhin 64 Prozent gaben bei der Befragung an, durch die Finanzkrise weder persönlich noch bei der konkreten Altersvorsorge zu Schaden gekommen zu sein. Im dritten Quartal 2009 machten nur 55 Prozent der Befragten diese Angabe. Trotzdem sehen 46 Prozent der Befragten keine Möglichkeit, ihr Geld in die Altersvorsorge zu investieren.

Die Anhebung des Renteneinstiegsalters auf 67 Jahre lehnen 62 Prozent ab. Dem gegenüber stehen zwölf Prozent, die dieses Vorgehen als notwendig betrachten. Nur ein Fünftel kann sich vorstellen, bis zu einem Alter von 67 Jahren zu arbeiten und 23 Prozent schließen bereits jetzt aus gesundheitlichen Gründen aus, jemals bis zu diesem Alter arbeiten zu gehen.