Gute Nachrichten gibt es für alle Häuslebauer: Derzeit können sich Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen –  maßgeblich ist das mittlere verfügbare Haushaltseinkommen in der jeweiligen Region –  den Traum vom Eigenheim erfüllen. Grund sind niedrige Zinsen und günstige Preise, hat das Berliner Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) ermittelt.

Mittlerweile reichen in 78 von 115 kreisfreien Städten durchschnittliche Gehälter aus. In München hingegen benötigt man das Doppelte des dortigen Durchschnittseinkommens, um sich ein eigenes Haus leisten zu können.

Die errechneten monatlichen Mindesteinkommen liegen zwischen 560 Euro im Kreis Bernburg (Sachsen-Anhalt) und 7.200 Euro in Starnberg bei München, wo mit knapp 500.000 Euro auch die höchsten Durchschnittspreise für Eigenheime zu zahlen sind.

Landkreise, bei denen es schwierig ist, sich Wohneigentum zu leisten, sind Lindau am Bodensee, das Berchtesgadener Land sowie der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Außerdem teuer wird es im Raum Frankfurt am Main/Offenbach.

Teure Städte sind neben München auch Potsdam mit 57 Prozent Zuschlag auf das dortige Durchschnittseinkommen, sowie Düsseldorf mit 128 Prozent und Jena, wo man das 1,4-fache seines Gehalts investieren muss.

Buchtipp für Bausparer: Alle Infos rund ums Bausparen finden Sie im Bausparkassen-Fachbuch 2009/2010 der Landesbausparkassen.

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Quelle: LBS