Die meisten Anleger dürften den Schock nach dem Aktien-Crash Ende 2008 mittlerweile verkraftet haben. Doch Aktieninhaber, die ihr Geld aus Angst vor weiteren Verlusten in sichere Wertpapiere umschichteten, werden sich jetzt schwarz ärgern. Das war nämlich die denkbar schlechteste Entscheidung, wenn man sich die Auswertung der besten Geldanlagen 2009 des Bankenverbandes ansieht.

So rentabel wie Aktien oder Gold war keine andere Geldanlage im letzten Jahr.

„Wer am ersten Handelstag 2009 deutsche Standardaktien (DAX-Werte) kaufte, konnte sein Geld bis Anfang 2010 im Schnitt um 22 Prozent vermehren: Aus 10.000 Euro wurden nach einem Jahr etwa 12.200 Euro.“, so der Bankenverband.

Wer Anfang 2009 auf Gold setzte, kann sich noch mehr freuen: Diese Investition brachte eine Rendite von 23 Prozent!

Tja, und wie sieht’s mit den sicheren Geldanlagen aus? Weniger als vier Prozent Wertzuwachs brachten Sparbriefe, Bundesobligationen und Termineinlagen.

Die mickrigste Rendite von gerade mal 1,6 Prozent erzielten Finanzierungsschätze des Bundes. Immerhin wurde die Wertsteigerung nicht durch eine hohe Inflationsrate aufgefressen. Diese lag laut Statistischem Bundesamt nur bei 0,4 Prozent.

Anleger, die letztes Jahr Aktien abstießen, um in sichere Geldanlagen zu investieren, mussten große Wertverluste hinnehmen. Die beste Strategie war also, die Krise auszusitzen. Aber hinterher ist man ja immer klüger…

Gold und Aktien waren die profitabelsten Geldanlagen 2009

Gold und Aktien waren die profitabelsten Geldanlagen 2009

Bildquelle: Bankenverband

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