Das Leben in der Großstadt – abwechslungsreich, wandlungsfähig, niemals langweilig. Gleichzeitig aber auch hektisch, stressig und dreckig. Und genau diese Nachteile lassen vor allem Alleinerziehende träumen – träumen vom Landleben. Sie sehnen sich nach Wiesen, Wäldern, Feldern, Kühen, Ruhe, Idylle. Ganze 36 Prozent wünschen sich den Umzug aufs Land oder in die Kleinstadt. Nachgefragt hat das Immobilienportal Immowelt.de bei 1.345 zufällig ausgewählten Alleinerziehenden.

Obwohl sich mehr als ein Drittel der Befragten ein Leben auf dem Land herbeisehnt, gehen nur zwölf Prozent tatsächlich diesen Schritt und ziehen von der lauten, hektischen Großstadt aufs Land. Die 24 Prozent, die sich das nicht trauen, geben als Gründe Angst vor mangelnder Kinderbetreuung und die allgemeine Arbeitsmarktsituation an. 84 Prozent fürchten demnach, auf dem Land keine geeignete Schule für den Nachwuchs zu finden. 50 Prozent der Großstädter wider Willen sehen keine Jobperspektiven in der ländlichen Provinz.

Doch natürlich gibt es auch alleinerziehende „Landeier“, die es in die Großstadt zieht. Warum wollen sie weg? 63 Prozent antworteten „wegen der besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, 47 Prozent erhoffen sich „kürzere Arbeitswege“ und 26 Prozent wollen „eine größere Auswahl an Schulen“ für ihre Sprösslinge haben.