„Wie viel Rente bekomme ich im Alter?“, „Wer bekommt später überhaupt noch Rente?“ und „Wie sorge ich am besten vor?“ – Diese und mehr Fragen stellte die HanseMerkur Versicherungsgruppe sieben Finanzexperten zum Thema Altersvorsorge.

Die Ergebnisse sind einerseits ernüchternd, doch andererseits zeigen sie auf, dass man einiges für die Altersvorsorge tun kann. Höchstens jeder Fünfte der Personen, die heute unter 30 Jahre alt sind, wird seinen Lebensstandard im Alter halten können. Die heute 40- und 50-Jährigen haben es da leichter: So werden 29 bzw. 35 Prozent ihren Lebensabend ohne große Einschränkungen genießen können.

Obwohl die Rentenexperten eine Versorgungslücke erwarten, gehen sie nicht davon aus, dass der aktuelle Beitragssatz der Rentenversicherung in Höhe von 19,9 Prozent wesentlich steigen wird. Aufgrund dessen empfehlen auch die sieben Experten staatlich geförderte private Vorsorgemodelle wie die Rürup- oder die Riester-Rente.
Der Abschluss einer solchen privaten Altersvorsorge lohne sich vor allem für Singles mit durchschnittlichem Einkommen und alle, die Kinder haben.

Doch wie viel Geld soll fürs Alter zurückgelegt werden? Dazu empfehlen drei Experten, mindestens fünf Prozent des Bruttojahresgehalts beiseite zu legen. Bei einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro ergibt das 125 Euro im Monat. 30- bis 40-Jährige sollten die Sparrate zwischen fünf bis zehn Prozent festlegen. Vorsorger, die älter als 40 Jahre alt sind, sollten sogar zehn bis 20 Prozent zurücklegen.
Durch frühen Start in die Altersvorsorge genügen geringe Beträge, mit der langen Ansparzeit die Versorgungslücke zu schließen.

Deswegen: Früh spart sich, was ein glücklicher Rentner werden will.

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Quelle: HanseMerkur Versicherungsgruppe