„Frauen können Geld besser anlegen als Männer.“ Eine gewagte These, welcher die DirektAnlageBank auf den Grund gegangen ist. Um mehr über das Anlageverhalten von Männern und Frauen zu erfahren, wurden 465.000 Privatkontendepots ausgewertet.

Das Ergebnis ist eindeutig: Da Frauen mit einem höheren Maß an Sicherheit an das Thema Geldanlage herangehen, tätigen sie weniger risikobehaftete Anlagen und erzielen so letztendlich mehr Gewinn.

Außerdem zeigt die Studie, dass Frauen sogar in guten Börsenjahren mehr Wertzuwachs erreichen, wie beispielsweise 2007, als Männer 14 Prozent an Wertzuwachs erzielten, Frauen mit 18 Prozent dieses Ergebnis jedoch deutlich hinter sich ließen.
Im schlechten Börsenjahr 2008 fiel der Depotwert bei Männern um 36 Prozent, bei Frauen jedoch nur um 30 Prozent.

Die schlechte Nachricht: Das oft genannte Sicherheitsbedürfnis des weiblichen Geschlechts ist nicht auf reine Vernunft zurückzuführen. Ursache ist das geringe Einkommen, das sich demzufolge nicht zu einem großen Vermögen entwickeln kann.

Resultat: Würden Männer und Frauen in Deutschland gleich bezahlt werden, würden Frauen bei Geldanlagen mehr spekulieren und auf Aktien und festverzinsliche Wertpapiere setzen.

Auch eine interessante These, oder? Was meinen Sie, liebe Leser?

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Quelle: AWD