Silvester steht vor der Tür und Feuerwerkskörper haben Hochkonjunktur. Doch Vorsicht ist geboten: Nur Produkte, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung zertifiziert wurden sind für Mensch und Leben unbedenklich. Doch leider werden auch Produkte ins Land geschmuggelt, die nicht ganz ungefährlich sind. Erst letzte Woche ging dem Koblenzer Hauptzollamt eine solche explosive Fracht ins Netz.

Insgesamt 200 kg Feuerwerkskörper wurden in einem niederländischen Fahrzeug entdeckt und beschlagnahmt. Laut Fahrer wurden die Produkte in Belgien gekauft. Ein Prüfsiegel hatten die Böller namens „Spirit of Bejing“ und „Sahara Thunder“ nicht. Der Zoll stellte deshalb die hochexplosive Ladung sicher und warnt nun in einer Meldung vor Nachahmern.

Feuerwerkskörper dürfen nicht eingeführt werden: „Reisefreimengen – auch für derartige Mitbringsel aus EU-Staaten – gibt es nicht. Es wird immer ein Strafverfahren eingeleitet.“

Also, besser die Finger davon lassen und die Feuerwerkskörper im Laden kaufen.

Beschlagnahmte Feuerwerkskörper

Bildquelle: Hauptzollamt Koblenz