Nein, die Mieten sind nicht nur in Großstädten wie München, Hamburg oder Berlin hoch. Vor allem die Randgebiete haben es in sich. Das Immobilienportal Immowelt hat dazu ein Mietbarometer im Vergleich zum Jahr 2006 erstellt.

Vor allem im Süden sind die Mieten gestiegen: In Ulm um 16 Prozent, in den Städten Nürnberg und Fürth um elf bzw. zwölf Prozent. Doch auch im hohen Norden steigen die Mietpreise beachtlich: Nahe Hamburg liegt Lübeck und dort beträgt die Erhöhung 19 Prozent. Doch auch in der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt Kiel haben die Mieten in den letzten drei Jahren um 22 Prozent angezogen.

Stabile Mietpreise locken aber in den neuen Bundesländern. In der Messestadt Leipzig kam es lediglich zu einem Mietpreisanstieg von einem Prozent. Auch in der thüringischen Studentenstadt Jena stiegen die Preise um nur drei Prozent.

Preiswerter leben kann man eindeutig in der Mitte Deutschlands. Dies zeigen Städte wie Paderborn und Siegen, denn die Mietpreise fielen um elf bzw. acht Prozent. Den größten Mietrückgang Deutschlands verzeichnet Remscheid, eine Stadt in der Region Rhein-Ruhr: Neben sinkenden Einwohnerzahlen gehen auch die Mietpreise zurück: um sagenhafte 28 Prozent!

PreisbarometerKarte

Quelle: Immowelt