In diesem Jahr gibt jeder Bundesbürger im Durschnitt nur 300 Euro für Weihnachtgeschenke aus! Nur 300 Euro. Im letzten Jahr waren es noch rund 400 Euro… „Armes Deutschland“ kann man da nur schreiben. In den Nachbarländern sieht es anders aus. Die Franzosen und Schweizer verschenken in diesem Jahr rund 420 Euro und die Europameister im Verschenken, die Luxemburger, leeren ihre Geldbörsen um fast 700 Euro.

Wenn man die Zahlen von Deloitte und Postbank sieht, fragt man sich schon: Was ist los mit den Deutschen? Woran kann es liegen, dass wir so wenig Geld für Geschenke ausgeben? Der GELD kompakt-Autor, der im Übrigen weitaus weniger Geld als der Durschnitts-Bundesbürger ausgibt, stellt ein paar mehr oder weniger ernstgemeinte Thesen auf:

Die Deutschen geben weniger für Weihnachtsgeschenke aus, weil…

  • viele Autofahrer in diesem Jahr schon Bescherung hatten. Sie erhielten bereits 2.500 Euro für ihr altes Auto.
  • viele Bundesbürger Angst haben, dass sie das Geld für die Rettung der Banken tatsächlich irgendwann einmal bezahlen müssen.
  • viele Riester-Sparer selbst keine Geschenke haben wollen. Das merkt man auch daran, dass sie ihre Riester-Zulage nicht jedes Jahr neu beantragen.
  • sie lieber ihr Geld in Wettbüros bringen.
  • der Weihnachtsbaum in diesem Jahr viel teurer wird als sonst.

Liebe Leserinnen und Leser: Woran liegt es wirklich, dass in diesem Jahr nur 300 Euro ausgegeben werden?

Weihnachten-Geschenke

Bildnachweis: Postbank