Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Und die schlägt sich bekanntlich nicht nur auf den Hüften, sondern auch im Geldbeutel nieder, denn Strom zum Plätzchenbacken kostet viel Geld. Um in der Vorweihnachtszeit stromsparend zu kochen und zu backen, gibt die Deutsche Energie-Agentur nun Tipps.

Beim Kochen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass jeder Topf im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Deckel hat. Ohne diesen wird dreimal so viel Energie benötigt als unbedingt notwendig. Pfannen und Töpfe dürfen außerdem nicht kleiner als die Herdplatten sein, sonst geht zu viel Wärme ungenutzt verloren.

Das allseits beliebte Vorheizen beim Backen ist gar nicht notwendig. Um Energie zu sparen, kann gut darauf verzichtet und somit 20 Prozent der Kosten gespart werden. Außerdem können auch mehrere Bleche gleichzeitig im Ofen vor sich hin backen – der Qualität tut das keinen Abbruch. Statt Ober-und Unterhitze sollten Weihnachtsbäcker Umluft nutzen, da hierbei die Betriebstemperatur um 20 bis 30 Prozent niedriger sein kann.

Auch beim Kühlschrank lässt sich sparen: Warme Speisen sollte man vor dem Hineinstellen erst komplett abkühlen lassen, ansonsten benötigt der Kühlschrank zu viel Energie, um die Speisen herunter zu kühlen. Bevor der Festtagsbraten in die Backröhre kommt, kann er – statt in der Mikrowelle – im Kühlschrank aufgetaut werden.

Mit all den Hinweisen hat der Verbraucher eine besinnliche und wohl schmeckende Weihnacht – ohne zu hohe Stromkosten.