Schlechte Schüler kosten den Staat 2,8 Billionen Euro!

Die Qualität der Bildung in Deutschland ist höchstens mittelmäßig. Das haben nicht nur die protestierenden Studenten festgestellt, die derzeit medienwirksam auf die Missstände an deutschen Hochschulen aufmerksam machen. Auch die Pisa-Studien belegen immer wieder: Deutsche Schüler könnten viel, viel besser sein. Und nicht nur das, in Deutschland ist die Anzahl von „Risikoschülern“, deren Bildungsstand nie über Grundschulniveau hinauskommen wird enorm hoch: Jeder fünfte 15-jährige Schüler kann nicht richtig rechnen und schreiben!

Doch vor einer umfassenden Bildungsreform scheuen sich die Kultusminister in Bund und Ländern. Dabei könnte sich eine Investition für Wirtschaft und Gesellschaft auszahlen.

Laut einer Studie des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung bremst unzureichende Bildung langfristig das Wirtschaftswachstum. Dadurch entgehen dem Staat mindestens 2,8 Billionen Euro!

Würde das Bildungsniveau von schwachen Schülern angehoben, könnten diese im Laufe ihres Lebens, also bis zum Alter von 80 Jahren, insgesamt 2.800.000.000.000 Euro mehr „an wirtschaftlichen Erträgen bringen“.

Denn bessere Bildung zahlt sich auf dem Arbeitsmarkt aus, und das, so die Studie, bringt Wirtschaftswachstum. Welche Auswirkungen ein unterschiedliches Bildungsniveau auf das Pro-Kopf-Einkommen hat, wird auch im Vergleich der Bundesländer deutlich. Länder mit hohem Bildungsniveau und geringem Anteil an „Risikoschülern“ wie Bayern haben ein deutlich höheres Pro-Kopf-Einkommen als beispielsweise Nordrhein-Westfalen.

Das Fazit der Bertelsmann Stiftung: „Bildung lohnt sich – auch finanziell.“

Also, her mit der Bildungsreform und den 2,8 Billionen! Das Geld könnten wir zurzeit sehr gut gebrauchen!

Studie: Was schlechte Bildung kostet

Quelle: Bertelsmann Stiftung

11 Gedanken zu “Schlechte Schüler kosten den Staat 2,8 Billionen Euro!

  1. Eigentlich sollten diese Schüler auf die Straße gehen und für ihre Bildung demonstrieren. Nur sind die meisten dieser Problemschüler auch notorische Schulschwänzer, also ist es ihnen auch egal. und eine Lobby, wie die Studenten, haben sie auch nicht. Ich glaube nicht daran, dass die Politik da groß´was ändern wird, trotz dieser beeindruckenden Zahl von 2.800.000.000.000 Euro 🙁

  2. Schuld sind nicht die jungen Leute..
    Mittlerweile haben die mehr Rechte als Pflichten.
    2. Die Arge sorgt zusätzlich für den Bildungsverlust Junge Leute! -U25-

    Jugendliche werden nicht ernst genommen, also wen wunderts!?
    Erziehung beginnt bei Elternhaus! Ohne diese Funktionierende Basis,
    Werden zahlreiche Pädagogen um an deren Ziel zu gelangen -scheitern!

  3. Wo ist denn hier das Binnen-I hin oder meinen Sie wirklich Schüler, männlichen Geschlechts?
    Nun, die wurden in der Vergangenheit benachteiligt, damit die Mädels an denen vorbei ziehen konnten und manchmal auch ihrer Väter beraubt. Dass dies nicht sonderlich motiviert fällt den Bertelsfrauen langsam wie Schuppen von den Augen.
    Jungs im Knast und in der Klapsmühle kosten Geld.
    Aber – und wir sitzten hier an einer der Quellen feministischer Meinungsbildung – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
    Geld muss her, viel und auf Pump natürlich und wenn dann erstmal kräftig in die neue Turbo-Möhre für den zukünftigen Zahlesel investiert wurde wird Michel jun. brav mit Zinsen und Zinseszinsen zurückzahlen, was er zuvor erhalten hatte?!

    ´S ist Weihnachtszeit, Zeit der positiven Gedanken und der erzählten Geschichten. Wünschen ist erlaubt, auch wenn´s real mal wieder etwas weniger gibt, weil das Weihnachtsgeld in diesem Jahr mal nicht so üppig rüber kam. 😉

    Chakka! 😀

  4. Wie sollen denn so wichtige Entscheidungen in Sachen Bildung getroffen werden, wenn der Bildungsnotstand (oder ist es nur Rechenschwäche?) schon beim Versuch, Wahlversrecher .. sorry natürlich Wahlversprechen einzuhalten an´s Tageslicht kommt: Wir können es gar nicht bezahlen 🙁

    Dabei ist es gar nicht so schwer: Wer motiviert ist, wird lernen!

    Ohne Anerkennung, Respekt und Hoffnung keine Motivation.

  5. @Ho, Ho, Ho!:
    Warum sollten Schüler männlichen Geschlechts gemeint sein? Ein generisches Maskulinum steht in der Regel für beiderlei Geschlecht, und ich kann keinen Kontext entdecken, der hier anderes vermuten ließe.

  6. Ich bin entsetzt!
    Sie verkünden ernsthaft, dass die ganzen teuren Mühen zur Jungenentwertung erfolglos waren?
    Ohje, dabei verkündet mir die Tagespresse ständig vom Gegenteil!
    Ich war schon drauf und dran zu glauben, dass Jungen genetisch benachteiligt sind und nun kommen Sie und werfen mir mein mühsam erarbeitetes Weltbild durcheinander.
    So haben Sie natürlich Recht und ich war vollkommen auf dem Holzweg: Mädchen reißen den Schnitt nicht hoch, sind ebenso doof wie die Bengels, werden nur eben häufiger per Quote mit Hochschulreife in ein selbstbestimmtes Leben entlassen.

    Ihren Text zum generischen Maskulinum bringen Sie bitte dort an wo er auf ein entsprechendes Echo trifft, da bin ich nicht der Richtige.

  7. @Ho, Ho Ho!

    Es handelt sich natürlich um das generische Maskulin, wenn von „Schülern“ die Rede ist. Die so genannten „Riskoschüler“ sind nicht ausschließlich Jungs, sondern auch Mädchen.

  8. @Ursula Narr,

    gibt es zu Ihrer Aussage auch qualitativ hochwertigere Angaben als „nicht ausschließlich“?
    Neusprechpolitisch richtig ist „SchülerInnen“.
    Geben Sie bitte mal die Begriffe „Schüler“ und „Schülerinnen“ in der weltweit bevorzugten Suchmaschine ein, Sie werden staunen, wieviel Ihr „generisches Maskulinum“ dort wert ist.
    Und wenn Sie dann nochmal meine in weiten Teilen zynischen Beiträge lesen, werden Sie verstehen was ich hier zum Ausdruck zu bringen beabsichtige.

    Verstecken und vertuschen geht nicht mehr, die Damen. 😉

    Habe die Ehre

  9. Nix da!

    Verstecken und vertuschen ist nicht mehr.
    Es heißt „SchülerInnen“.

    Benutzen Sie bitte die weltweit größte Suchmaschine und geben Sie bitte die Suchbegriffe „schüler“ sowie „schülerinnen“ ein.
    Überrascht?
    Ich nicht und somit fordere ich Sie auf ein wenig redlicher mit mir zu kommunizieren.
    Mit so qualitativ minderwertigen Begrifflichkeiten wie „nicht ausschließlich“ können Sie mich auch nicht linken, ebenso wenig, wie mit einem thematischen Ablenkungsmanöver.
    Meine Kernaussage bleibt:
    Jungens sollen zu halbwissenden und willigen Zahleseln herangezüchtet werden.

    MfG

  10. Nix da!

    Verstecken und vertuschen ist nicht mehr.
    Es heißt „SchülerInnen“.

    Benutzen Sie bitte die weltweit größte Suchmaschine und geben Sie bitte die Suchbegriffe „schüler“ sowie „schülerinnen“ ein.
    Überrascht?
    Ich nicht und somit fordere ich Sie auf ein wenig redlicher mit mir zu kommunizieren.
    Mit so qualitativ minderwertigen Begrifflichkeiten wie „nicht ausschließlich“ können Sie mich auch nicht linken, ebenso wenig, wie mit einem thematischen Ablenkungsmanöver.
    Meine Kernaussage bleibt:
    Jungens sollen zu halbwissenden und willigen Zahleseln herangezüchtet werden.

    MfG

  11. Frau Narr,

    es ist unredlich positiv zu diskriminieren und ich verbitte es mir, auch wenn Sie hier das Hausrecht genießen, mich durch den Kakao ziehen zu wollen.
    Sie wissen ganz genau warum Sie schreiben „nicht ausschließlich Jungs“, denn quantitativ sind es weit überwiegend die Jungs – vorzugsweise mit Migrationshintergrund – die hier abgeworfen wurden und der Männer Rechtstellung, wenn diese erst zu Erzeugern wurden, dürfte Ihnen bekannt sein.

    Dass dieses Problem durchaus ernst zu nehmen ist, ist unstrittig, aber wie in den vergangenen 32 Jahren verfahren wurde und wer dies zu verantworten hat ist eindeutig.
    Auf die Ratschläge der wenigen wirklich Wissenden wurde gepfiffen und nun stehen wir alle vor einem Scherbenhaufen und Schuldzuweisungen sind bitteschön zu unterlassen.

    Nein, Frau Narr, wenn vielleicht hier, aber insgesamt kommen die Verursacherinnen bei mir nicht ganz so billig davon.

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