Gute Nachrichten für alle Kinder: die meisten werden wie gewohnt viele Geschenke unterm Weihnachtsbaum finden. Denn die Wirtschaftskrise wird sich laut einer Gfk-Studie nicht negativ aufs Weihnachtsshopping auswirken.

57 Prozent der Bundesbürger geben dieses Jahr genauso viel Geld für Weihnachtsgeschenke aus wie im letzten Jahr. Sieben Prozent möchten sogar mehr Geld ausgeben. Vor allem Jüngere zwischen 20 und 29 Jahren sind dieses Jahr großzügiger (11 Prozent). Bei den über 70-Jährigen sind nur 3,7 Prozent bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.

Von der Wirtschaftskrise unbeeindruckt zeigen sich vor allem die Familien. Insgesamt werden zwölf Prozent der Familien mehr Geld ausgeben. Unter den kinderreichen Familien mit drei Kindern oder mehr sind dies nur fünf Prozent. Wie viele Geschenke Kinder bekommen hängt also von der Anzahl ihrer Geschwister ab.

Je mehr Kinder in einer Familie, desto mehr wird auch gespart. 17 Prozent der Familien mit drei oder vier Kindern werden dieses Jahr sparsamer bei den Weihnachtseinkäufen sein. Das ist jedoch weniger als der Gesamtdurchschnitt, denn insgesamt haben ein Viertel der Befragten vor, weniger Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als im Vorjahr.