Die deutsche Hundesteuer ist fast 200 Jahre alt. Ursprünglich als Luxussteuer für Wohlhabende eingeführt, kann sich heutzutage fast jeder einen vierbeinigen Gefährten leisten. Kommt nur drauf an, wo man wohnt. Denn die Höhe der Hundesteuer wird jeweils von den Gemeinden bestimmt und schwankt extrem.

Unter den 15 größten deutschen Städten ist Köln die teuerste Stadt für Hundebesitzer. Pro Jahr kostet dort ein Hund 156 Euro Steuern. Noch nicht einmal die Hälfte davon zahlt ein Hundehalter in München, mit gerade mal 76,80 Euro im Jahr ist die bayerische Landeshauptstadt die billigste in Sachen Hundesteuer. In der Hauptstadt der stinkenden Tretminen, also Berlin, werden pro Jahr für den ersten Hund 120 Euro fällig, für jeden weiteren sogar 180 Euro. Auch andere Städte erheben für den zweiten oder dritten Hund jeweils höhere Steuersätze. Doch vergleichen Sie selbst:

Hundesteuern in 15 deutschen Großstädten:

1 Köln: 156 für jeden Hund
2 Dortmund: 144 Euro für den ersten Hund, 192 Euro für den zweiten Hund, 216 Euro für jeden weiteren Hund
3 Nürnberg: 132 für jeden Hund
4 Bremen: 122,64 Euro für jeden Hund
5 Hannover: 120 Euro für den ersten Hund, 240 Euro für jeden weiteren Hund
6 Berlin: 120 Euro für den ersten Hund, 180 Euro für jeden weiteren Hund
7 Duisburg: 114 Euro für den ersten Hund, 132 Euro für den zweiten Hund, 150 Euro für jeden weiteren Hund
8 Stuttgart: 108 Euro für den ersten Hund, 216 Euro für jeden weiteren Hund
9 Dresden: 108 Euro für den ersten Hund, 144 Euro für jeden weiteren Hund
10 Leipzig: 96 Euro für den ersten Hund, 192 Euro für jeden weiteren Hund
11 Düsseldorf: 96 Euro für den ersten Hund, 150 Euro für den zweiten Hund, 180 Euro für jeden weiteren Hund
12 Essen: 96 Euro den ersten Hund, 150 Euro für den zweiten Hund, 180 Euro für jeden weiteren Hund
13 Frankfurt: 90 Euro für den ersten Hund, 180 Euro für jeden weiteren Hund
14 Hamburg: 90 Euro für jeden Hund
15 München: 76,80 Euro für jeden Hund

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