So lautet die richtige Antwort auf unsere neueste GELD kompakt-Frage. Die Klärung liefert das Bürgerliche Gesetzbuch: Im zweiten Abschnitt des Paragraphen 965 heißt es zur „Anzeigenpflicht des Finders“: „Kennt der Finder die Empfangsberechtigten nicht oder ist ihm ihr Aufenthalt unbekannt, so hat er den Fund und die Umstände, welche für die Ermittlung der Empfangsberechtigten erheblich sein können, unverzüglich der zuständigen Behörde anzuzeigen. Ist die Sache nicht mehr als zehn Euro wert, so bedarf es der Anzeige nicht.“

Nur jeder fünfte Teilnehmer an der GELD kompakt-Umfrage kannte das richtige Ergebnis. Müssen wir uns Sorgen um unsere Leser machen? Hoffentlich nicht! Welcher Leser findet schon des Öfteren Portmonees oder Handys? Mein letzter Fund war eine zwei Euro-Münze auf einem Berliner Bürgersteig…

Die Umfrage-Ergebnisse im Detail:

Einen Fund muss man abgeben,
wenn er mehr als xx Euro wert ist.

• 2 Euro -> 15 Prozent (68 User)
• 5 Euro -> 9 Prozent (40 User)
10 Euro -> 21 Prozent (96 User)
• 20 Euro -> 11 Prozent (52 User)
• 50 Euro -> 19 Prozent (88 User)
• 100 Euro -> 25 Prozent (117 User)
(100 Prozent = 461 Teilnehmer)