DM statt Euro? Noch rund 14 Milliarden DM im Umlauf!

Im Kopfkissen, im Keller oder in der Karibik? Wo befindet sich die gute alte D-Mark? Sage und schreibe 14 Milliarden D-Mark befinden sich heute noch „im Umlauf“. Laut den aktuellen Zahlen der Bundesbank waren zum 31. Juli 2009 noch DM-Banknoten im Wert von 6,71 Mrd. DM im Umlauf. Anders ausgedrückt: Die Bundesbank wartet noch immer auch rund 175 Millionen DM-Scheine! Wer also noch einen alten Koffer voller Scheine hat, sollte endlich einmal zu einer Bundesbank-Filiale gehen und das Geld gegen Euro eintauschen.

Bei den DM-Münzen sieht es nicht besser aus. Laut Bundesbank sind noch rund 24 Milliarden DM-Münzen, die einen Gesamtwert von sieben Milliarden DM haben, im Umlauf… Also: Zögern Sie nicht und tauschen Sie endlich ihre alten DM-Scheine und Münzen um. Die Deutsche Bundesbank gibt Ihnen sogar eine unbefristete „DM-Euro-Umtauschgarantie“ dafür. Wo sich die nächste Bundesbank-Filiale befindet erfahren Sie auf der Internetseite der Bundesbank.

6 Gedanken zu “DM statt Euro? Noch rund 14 Milliarden DM im Umlauf!

  1. Ich habe zuhause auch noch einen alten fünf DM-Schein! Und den werde ich sicherlich nicht zur Bundesbank bringen. Ein paar Pfennig- und DM-Münzen habe ich auch noch. Die werde ich auch, als Andenken, behalten.
    Grüße Berliner

  2. Es wundert mich überhaupt nicht, dass diese Beträge noch im Umlauf sind. In den Noten sind schliesslich alle Beträge aus Raubüberfällen und Schwarzgeldzahlungen enthalten. Diese können ja erst nach entsprechenden Verjährungsfristen eingelöst werden ;-). Bei den Münzen stecken die Beträge bei den Sammlern. Ich selbst habe ein ganzes Album voll Sondermünzen und Kurssätzen.

  3. stimmt genau, was die anderen hier im Forum gepostet haben. Allein der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl soll noch 8 Mio DM Schwarzgeld in cash im Keller liegen haben. Der und andere warten auf das Ende der Verjährungsfristen.

  4. Das gleiche Problem hatte früher die deutsche Bundespost. Die Briefmarken standen als Verbindlichkeiten in der Bilanz, also auch die postfrischen (unbenutzten) marken, die die sammler in ihren Alben hatten. Die Bundespost hat schließlich die ganzen Altmarken entwertet (d.h. sie erkennt diese Marken nicht mehr an befördert einfach keine Briefe mit DM Briefmarken mehr) und damit auf einen Schlag einen Milliardengewinn eingefahren. „Gefickt eingeschädelt“ sagt der Fachmann dazu.

  5. Pingback: Knöllchen aus den Niederlanden bezahlen?!Seite 5 : Letztens hab ich auch ein Knölchen aus Deutschland bekommen. Ü...

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