Cristiano Ronaldo ist derzeit in Berlin zu sehen. Für Hertha BSC Berlin wäre er in der jetzigen Situation, die Hertha befindet sich auf dem letzten Platz in der Fußballbundesliga, sicherlich Gold wert. Der portugiesische Superstar ist aber nur auf einem Bild zu sehen.

Das Foto hängt weit hinten in einer Ecke des „Vergnügungsviertels“ und wird mit rotem Licht angeleuchtet…

Das hätte sich der Fußballstar wohl nicht träumen lassen. Aber: Treffender kann man den wahnsinnigen Preis, den Real Madrid an Ronaldos Ex-Verein zahlte, auch nicht darstellen. Das „Vergnügungsviertel“ ist ein Teil der Ausstellung „Die Sprache des Geldes“ im Museum für Kommunikation in Berlin-Mitte.

Bis zum 14. Februar 2010 kann man die Ausstellung rund ums Geld, die unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, steht, in der Leipziger Straße besuchen.

Beim Rundgang durch die sehr kurzweilige Ausstellung läuft man vom „Marktplatz“ bis ins „Gefängnis“. Ob Falschgeld, Millionen Mark-Scheine aus den Zeiten der Hyperinflation oder die Aktie der Borussia aus Dortmund – Für Kinder und Erwachsende gibt es Vieles zu entdecken.

Und wer das Geld richtig „spüren“ will, kann im Museum auch einmal so richtig zupacken. Die ganze Geldtruhe ist voller Münzen! Aber Achtung: Geld braucht man auch für diese Ausstellung, die von der Postbank unterstützt wird. Der Eintritt kostet aber lediglich drei Euro, ermäßigt die Hälfte.

Die Geldtruhe in der Ausstellung "Die Sprache des Geldes" in Berlin

Foto: GELD kompakt/Museum für Kommunikation Berlin

Linktipps: