Die gute, alte Kaffeefahrt gibt es noch immer: Wer einen Brief des Finanzdienstleistungsunternehmens Dr. Schneider & König erhält, kann sich sicher sein, dass er keine Gewinnsumme in Höhe von 946,72 Euro erhält – sondern am Ende noch draufzahlt, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Der „nachträgliche Gewinnübergabetermin“ ist dabei nichts anderes als eine Kaffeefahrt, auf der dubiose Produkte verkauft werden.

Statt des versprochenen Gewinns von knapp 1.000 Euro warten, müssen die Verbraucher selbst tief in die Tasche greifen. Die angebotenen Waren sind meistens vollkommen überteuert.

Was lernen wir daraus? Man bekommt nichts geschenkt, auch wenn das in toll gestalteten Briefen eines vermeintlich ernst zu nehmenden Finanzdienstleisters steht…