Deutschland: Privathaushalte häufen immer mehr Konsumgüter an

In deutschen Privathaushalten steckt mehr drin als man denkt. Ungefähr eine Billion Euro sind all die Autos, Möbel, Waschmaschinen, Fotokameras und anderen Konsumgüter wert, die sich im Besitz der Bundesbürger befinden.

Laut Statistischem Bundesamt ist der Wert dieses „Gebrauchsvermögens“ in den letzten Jahren extrem gestiegen. 1991 waren es lediglich 578 Milliarden Euro, 2009 knapp eine Billion Euro.

Die wertvollsten Gegenstände lassen sich in deutschen Garagen finden: Autos, Motorräder und Fahrräder machen mit 8.800 Euro pro Haushalt rund ein Drittel des Gesamtvermögens aus, gefolgt von Möbeln und Teppichen im Wert von 8.200 Euro.

Eine Übersicht des deutschen Gebrauchsvermögens hat die Postbank zusammengestellt:
gebrauchsvermoegen

2 Gedanken zu “Deutschland: Privathaushalte häufen immer mehr Konsumgüter an

  1. Bei der Steigerung der Werte für Autos, Motorräder und Fahrräder frage ich mich: Brauchten wir wirklich eine Abwrackprämie?
    Es lag/liegt doch ganz eindeutig eine Überproduktion in der Automobilindustrie vor. Dass die Finanzkrise die Situtation verschärfte ist logisch. Trotzdem: Die Abwrackprämie hat die Situation nur verschoben – nach der Wahl. Der Dumme ist mal wieder der „kleine Mann“, der darf die Steuergeschenke bezahlen.

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