Kanzlerduell: Staatsschulden stiegen um rund 24 Millionen Euro!

Die Schuldenuhr läuft und läuft und läuft. Pro Sekunde, so steht es an der Haustür des Steuerzahlerbundes in Berlin, wächst die Staatsverschuldung um 4.439 Euro. Umgerechnet auf das 90-minütige Kanzler-TV-Duell/Duett sind das knapp 24 Millionen Euro. Nach Adam Ries waren es genau 23.970.600 Euro. Und die Schulden steigen weiter. Die 1,6 Billionen Euro-Grenze haben wir bereits geknackt…

Und was wollen die Parteien in der nächsten Legislaturperiode ändern? Die FDP verspricht den Bundesbürgern Steuergeschenke. Auch die Union will die Mehrwertsteuer nicht erhöhen. Die Schuldenuhr läuft also weiter…

Mehr Informationen zu den Steuerplänen der Union, SPD, FDP, Linken und Bündnis90/Grünen bietet Ihnen der Steuertipp: „Bundestagswahl 2009: Steuerpläne der Parteien unter der Lupe

Bund der Steuerzahler: Schuldenuhr am 13. September 2009

Foto: GELD kompakt

8 Gedanken zu “Kanzlerduell: Staatsschulden stiegen um rund 24 Millionen Euro!

  1. Es ist schon sehr merkwürdig, dass die Union und die FDP Steuersenkungen andeuten, bzw. fordern. Wie soll das denn bei so einer Verschuldung aussehen?

  2. Steuersenkungen bei solchen Staatsschulden? Wie soll das denn gehen? Will man zukünftig nur noch Steuern einnehmen um die Zinsenzinsen für die Schulden zu bezahlen?

  3. Nun ja. Ehrlich gesagt: Die Steuereinnahmen gehen doch heute schon größenteils für die Zinseszinsen drauf. Ein privater Haushalt könnte sich eine solche Schuldenpolitik nicht erlauben.

  4. Das Problem ist doch: Einige wenige Menschen in Deutschland verfügen über den Großteil des Kapitals und an deren Geld traut sich die Politik nicht dran. Ganz einfach.

  5. @Nana!
    Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber: Vor der letzten Wahl hat die CDU gesagt, dass sie die Mehrwertsteuer um 2 Prozent erhöhen will. Das sagte sie vor der Wahl. Die SPD wollte keine Mehrwertsteuererhöhung. Aus 2 + 0 machten die beiden Volksparteien dann 3 Prozent…
    Aber zumindest bei der CDU passte die Richtung.

  6. 2+0=3 passt offensichtlich in die derzeitige Situation in der Bildung

    … aber, schwarzer Humor beiseite, es ist eigentlich schade, dass immer nur einzelne Aktionen in das Interessenfeld gesetzt werden. Insgesamt kann doch nur ein stimmiges, gut gerechnetes Gesamtkonzept Wirksamkeit erreichen. Welche Möglichkeiten, die Schulden zu mindern, es gibt und wie sie aufeinander wirken muss doch betrachtet werden.

  7. „Welche Möglichkeiten, die Schulden zu mindern, es gibt und wie sie aufeinander wirken muss doch betrachtet werden.“

    Die einzige Möglichkeit, so sehe ich es, ist die Einführung einer Reichensteuer.

    Hartz 4-Empfänger kann man nicht noch mehr Geld weg nehmen. Sozialkürzung bringt generell nichts. Das Geld, das Arbeitslose bekommen, geht doch sofort in den Wirtschaftskreislauf und der Mittelstand (Bäcker, etc) profitiert davon.

    Eine Reichensteuer würde somit auch den Mittelstand zugute kommen.

    Grüße Freddy

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