Bei Tchibo kann man einkaufen: Gummistiefel, Strumpfhosen, Reisetaschen – und natürlich Kaffeebohnen. Das wissen wir. Ja, Versicherungen abschließen und Konten eröffnen geht auch beim Bohnenröster. Jetzt kann man dort auch noch lernen. Was denn? Kaffeekochen? Oder den Volumeninhalt einer Kaffeedose berechnen um die Anzahl der enthaltenen Bohnen zu ermitteln? Vielleicht. Warum? Wenn Sie das nicht die Bohne interessiert, dann lesen Sie bitte woanders weiter.

Die anderen lesen gerne hier weiter: Tchibo kooperiert mit der bekannten Fernschule ILS und bietet 200 Fernlehrgänge zu Sonderkonditionen. „Weiterbildung für Alle“ ist das Motto.

Das ist ja auch eine gute Sache. Viele Leute wollen (und sollen) sich weiterbilden. Dies scheitert nur oft an der Trägheit der Masse: Keine Zeit, zuviel zu tun. Man kommt einfach nicht dazu, sich zu informieren was überhaupt möglich ist oder was das kostet. Viele wissen gar nicht, dass sie sich noch Träume erfüllen können, wie beispielsweise das Abi nachzumachen oder zu studieren. So kann man sich ja nicht nur weiterbilden, sondern kann vielelicht noch mal etwas komplett Neues mit seinem Leben anfangen!

Kaffeetrinker zu Studenten!

Und so sollen die bildungsbedürftigen Kunden da abgeholt werden, wo sie am liebsten sind: am Tchibo-Regal. Dort finden sie ab dem 25. August für sieben Tage Informationen zu mehr als 200 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen beispielsweise in Informatik, Psychologie sowie Schulabschlüsse oder Sprachen. Auf der Tchibo-Internetseite gibt es das Angebot schon jetzt und auch länger.

Damit die Hemmschwelle nicht so groß ist, können Tchibo-Kunden die einzelnen Fernlehrgänge bis zu sechs Wochen kostenlos testen (gesetzlich vorgeschrieben sind nur zwei Wochen). Und wenn sie danach  in einem Kurs aus irgendeinem Grund nicht mehr weitermachen wollen, können sie mit einer Frist von nur einem Monat wieder kündigen (das geht laut ILS häufig nur mit einer dreimonatigen Frist). 

Na denn. Probieren geht über Studieren, oder? 😉