Und schmeckt Ihnen der Kaffee noch? Bei der aktuellen Zahl der Woche vom Statistischen Bundesamt muss man als Kaffeetrinker schon starke Nerven haben. Am besten man holt sich erst einmal den nächsten Becher. Der Grund: Über eine Milliarde Euro flossen im letzten Jahr durch den Kaffeefilter direkt in die Staatskasse des Bundesfinanzministers. Genau genommen waren es 1,008 Milliarden im letzten Jahr.

Und wie kann das sein? Die Kaffeebohnen sind für uns Verbraucher doch gar nicht so teuer… Tja: Falsch gedacht! Ohne Steuer würden Kaffeetrinker noch viel mehr Geld sparen. Auf ein Kilogramm Röstkaffee entfallen stolze 2,19 Euro. Auf löslichen Kaffee ist die Steuer mehr als doppelt so hoch. Sie liegt bei 4,78 Euro!

Verschont werden auch nicht die kaffeehaltigen Importprodukte, wie Cappuccino, Eiscafé und Café au Lait. Je nach Höhe des Kaffeeanteiles wird auch hier die Steuer fällig.

Ob dem Finanzminister der Kaffee weiterhin so gut schmecken wird. ist mehr als fraglich. Vor kurzem wurde eine Petition in den Bundestag eingebracht mit dem Ziel: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die bestehende Kaffeesteuer abzuschaffen.“ Derzeit haben 1.733 Personen die Petition mit unterzeichnet. Bis zum 25. August können Sie die Petition auf der Seite des Deutschen Bundestages zur Abschaffung der Kaffeesteuer unterstützen. Ob es wirklich zur Abschaffung der Kaffeesteuer kommt ist allerdings mehr als fraglich. Eine Steuereinnahme von einer Milliarde Euro ist nicht gerade wenig Geld…