„Banking mit Freunden“ startet Tagesgeldkonto mit 3,01 Prozent Zinsen

Es wird interessant am Tagesgeldmarkt. Ab sofort bietet die Münchner Fidor AG 3,01 Prozent Zinsen für Tagesgeld. Das Konto gibt es exklusiv für Mitglieder der ficoba.de-Community. Wie – Community? Wie funktioniert denn so etwas? GELD kompakt-Leser wissen mehr: Bereits Anfang Mai 2009 hatten wir zu diesem Thema Matthias Kröner, den Fidor-Vorstand und ficoba- Gründer, interviewt.

„Banking mit Freunden“ – Der Slogan von ficoba.de

Mit einem Zinssatz von 3,01 Prozent gehört das Community-Tagesgeld derzeit zu den Topangeboten. Es richtet sich exklusiv an die Mitglieder der ficoba. Im Gegensatz zu vielen anderen Tagesgeldangeboten gibt es eine Mindesteinlage. Sie liegt bei 2.500 Euro. Maximal kann ein Community-Mitglied 25.000 Euro auf seinem Tagesgeldkonto deponieren. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich. Zum Vergleich: Die Bank of Scotland zahlt die Zinsen für Tagesgeld nur einmal pro Jahr aus. Daher fällt der Zinseszins-Effekt beim Community-Tagesgeld ein wenig höher aus. Manko beim Community-Tagesgeld: Das gesamte Sparkontingent ist auf lediglich zehn Millionen Euro beschränkt. So können im Höchstfall nur 4.000 Kunden (à 2.500 Euro) ein Tagesgeldkonto eröffnen…

Weitere Infos zum Mitmach-Tagesgeld

Wer sich die 3,01 Prozent Zinsen für sein Tagesgeld sichern möchte, muss sich unter ficoba.fidor.de anmelden und ein Konto eröffnen. Zusätzlich ist eine Registrierung für das Bonusprogramm von Fidor erforderlich. Das Zinsangebot gilt sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Laut ficoba.de sind Einlagen „durch einen deutschen Bankpartner“ bis 50.000 Euro gesetzlich gesichert.

8 Gedanken zu “„Banking mit Freunden“ startet Tagesgeldkonto mit 3,01 Prozent Zinsen

  1. 3,01 Prozent Zinsen hört sich gut an. Der Zins wird allerdings nicht über einen gewissen Zeitraum garantiert. Ist ja auch logisch, weil es sich um Tagesgeldkonto handelt, von daher kann es ja gut möglich sein, dass man im nächsten Monat nur noch 1,5 Prozent Zinsen bekommt.
    mfg Tagesgeldhai

  2. Die Idee finde ich nicht schlecht, allerdings fehlt mir irgendwie der Glaube an solch eine „community“. Geldangelegenheiten plaudere ich ja ungern aus. Das behalte ich dann doch für mich. Berliner

  3. Bei der Bank of Scotland würde ich mein Geld nicht anlegen. Die Bank ist ja nicht im deutschen Einlagensicherungsfonds. Und seit der isländischen Kaupthing Bank weiß man ja, wie das dann enden kann. Bei dem „Banking mit Freunden“ bin ich auch ein wenig skeptisch. Was passiert mit den Daten? Warum soll ich mich in eine Community registrieren? Da bleibe ich doch lieber bei meiner Bank. DJK

  4. „Banking mit Freunden“ – wieso heißt es nicht „Banking with friends?“ oder „Freundesbank“ – das würde sich sicherlich besser anhören.
    „ficado“ hört sich auch irgendwie lustig an.

  5. Klingt ja nicht schlecht, aber wär mir glaub ich zu heißt.
    Wie sieht’s mit Einlagensicherung aus? Mindesteinlage ist auch nicht das wahre vom Ei, zumal 2500 Euro auch nicht gerade wenig sind.

  6. Ich nehme mal an, dass wenn hier ein deutscher Bankpartner die Einlagensicherung übernimmt, die Sache recht sicher ist. Ist ja nicht selten, dass hinter solchen Direktbanken große Privatbanken stecken – wobei ich das in diesem Fall nicht weiß. In einem Vergleich schneidet die Bank mit diesen Konditionen recht gut ab, aber ob es sich deshalb auch um das beste Tagesgeldkonto handelt, ist eher fraglich. Muss jeder selber entscheiden.

  7. Die Zinsen klingen ja nicht schlecht, das Prinzip erinnert mich etwas an Smava, bloss im Tagesgeldbereich. Mich würde interessieren, welche Bankpartner dahinter steht und ob die Tagesgeldzinsen schnell wieder reduziert werden, nach dem bekannten Kundenfangprinzip.

Schreibe einen Kommentar